BADEN BEI WIEN - Kaiserliche Sommerfrische

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In dieser Radioreise nimmt Sie Alexander Tauscher mit nach Baden bei Wien. Freuen Sie sich auf die Kaiserliche Sommerfrisch. Wir besuchen ein altes Kurbad, in dem schon die Kaiser ins Wasser gegangen sind. Auf dem Programm steht natürlich auch das Casino, der Heurigenwirt und die Therme.

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Baden bei Wien ist bekannt für seine warmen Schwefel-Quellen, die schon die Kaiser zu schätzen wussten. Bereits unter Kaiser Claudius vor rund 2.000 Jahren nannte man diesen Ort "Aquae", also Bäder. Die ganze Geschichte erzählt Ihnen Christine Triebnig Löffler in unserem Radioreise-Podcast ausführlich auf vielen Etappen der Sendung. Das ganze untermalen wir passend zur geografischen Lage mit den musikalischen Geschichten aus dem Wienerwald von Johann Strauss.
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Franz der Erste verbrachte Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts seinen Urlaub jeden Sommer in Baden. So wurde dieser Ort rasch seine offizielle Sommerresidenz. Durch den Kaiser-Hof kam im Laufe der Jahre auch die gesellschaftliche Oberschicht, um sich in Baden zu erholen. Damals liefen hier oft so genannte Hausmusik-Abende. So konnte der musikbegeisterte Kaiser auch im Streichquartett mitspielen, allerdings nur an der zweiten Geige. Heute ist Baden auch eine Stadt der Operette, wie Sie in der Radioreise hören.
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Einem großen Musiker widmen wir eine ganze Etappe dieser Radioreise: Wolfgang Amadeus Mozart war in den letzten Lebensjahren einige Male in der Thermalstadt. Der große Genius kam zwar wegen des warmen Schwefelwassers, aber nicht nur wegen des eigenen Badevergnügens. Seine geliebte Constanze war hier viele Wochen zur Kur. Mozart wollte sichergehen, dass sich die Geliebte nicht einen Kurschatten einfängt, denn Mozart galt als ziemlich eifersüchtig. Eine kuriose Szene dieser Zeit hören Sie in unserem Podcast.

Mozart war bekanntermaßen ein Genie. Die vierhändige Orgelfuge entstand in nur einer einzigen Nacht mit Hilfe seines Freundes Franz Lachner im einstigen Gasthof „Zum Schwarzen Adler“ in Baden. Damals spielten auch Johann Strauß Vater und Josef Lanner oft in diesem Lokal oder im Redoutensaal auf. Manchmal musizierten sie auch auf der Hauswiese am Eingang ins Helenental.
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Anfang des  19. Jahrhunderts kam Franz Schubert nach Baden und viele Jahre erholte sich ein gewisser  Beethoven in diesem Kurbad. Die ganze Geschichte erfahren wir, wenn wir ein fast unscheinbares Haus in der Fussgängerzone von Baden betreten und Beethovens Wohn- und Arbeitsräume besichtigen. 


Ludwig van Beethoven kurte regelmäßig in Baden. In der Stadt der Sommerfrische von Kaiser Franz und dessen Familie tummelten sich Hochadel und Bürgertum, darunter die Förderer des großen Komponisten. Im Haus in der Rathausgasse 10 stieg Beethoven in den Sommern 1821, 1822 und 1823 ab. In dieser Zeit schrieb er wesentliche Teile der 9. Symphonie.


Seit dem Jahr 2014 beherbergt das Beethovenhaus ein Museum neuer Art rund um das Musikgenie Beethoven. Die Besucher erleben Leben und Werk des Komponisten auf völlig neue, überraschende Weise. Die biedermeierlichen Wohnräume geben einen Einblick in das Leben und Umfeld des Komponisten in der Stadt Baden. Darüber hinaus werden seine Kompositionen, die in Baden entstanden sind, darunter die Neunte Symphonie, in besonderer Weise erfahrbar und hörbar gemacht.

Zu einem Kurbad gehört natürlich auch eine Konditorei. Wir besuchen stellvertretend Herwig Gasser, der wohl bekannteste Fernsehbäcker in Österreich, der viele Jahre eigene Sendungen begleitet hatte. Sein Kuchenbuffet ist eine eigene Show...


Weil man mit vollem Magen nicht überstürzt die Reise antreten soll, bieten wir Ihnen gerne die kostenfreie Urlaubsverlängerung an. Wandern Sie mit uns durch den Wienerwald ins Herz der Donaumetropole und genießen Sie den klassischen Stadtrundgang durch Wien. 
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Auf ein Wiedersehen in Niederösterreich!
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