PITZTALER GLETSCHER - DAS DACH TIROLS
In dieser Radioreise mit Sie Alexander Tauscher mit auf eine Tour ins Pitztal, auf das Dach Tirols. Freuen Sie sich auf eine Sendung der Rekorde. Wir besuchen zum Beispiel das höchste Cafe Österreichs, das "Cafe 3440" mit der höchsten Konditorei des Landes und dem höchsten Standesamt Österreichs. Der Geschäftsführer der Pitztaler Gletscherbahnen, Dietmar Leitner, begleitet uns auf der spektakulären Auffahrt zum Brunnenkogel. Wir beobachten gemeinsam, wie Johanna den Gletscherexpress durch den langen Tunnel führt und steigen dann in die Seilbahn ein. Auf der Zwischenstation besuchen wir die Kapelle des Weißen Lichtes und sprechen über Solarstrom in diesen alpinen, oft sonnigen Höhen. Vom Brunnenkogel schauen wir mit Wanderführer Alfred Dworak auf eine Welt aus tausenden Gipfeln. Einer von ihnen ist die Wildspitze, Tirols höchster Berg. Außerdem schauen wir uns im Skigebiet Rifflsee um. Über kontrollierte Lawinenabgänge und das Speichern des Schnees für den nächsten Winter erzählt uns Clemens Kuen als Technischer Betriebsleiter der Seilbahnen. Bernd Philipp Matschnig, gastronomischer Leiter am Pitztaler Gletscher, spricht über die Herausforderungen beim Kochen und Backen in dieser Höhe. Vom Brunnenkogel aus sehen wir in der Ferne die Zugspitze. Genau dort bauen wir uns am Ende der Sendung mit Sebastian Anton und Jan Wernet ein Iglu. Das Schneehotel auf dem Schneeferner ist ein Gebäude auf Zeit mit dem Luxus eines eiskalten Vergnügens, dass dennoch herzerwärmend ist. Viel Spaß bei dieser Gipfelstürmer-Sendung!
Das Pitztal zählt zu den höchstgelegenen und schneesichersten Regionen Österreichs. Die Wildspitze ist mit 3.774 Metern Tirols höchster Berg – nach dem Großglockner ist sie sogar der zweithöchste Berg Österreichs. Viele Alpinisten träumen davon, einmal auf dem Gipfel dieses majestätischen Bergs zu stehen.
Doch eine Wildspitz-Tour verlangt selbst von versierten Bergsteigern einiges ab und will daher gut vorbereitet sein. Deswegen macht es die Radioreise eine Spur bequemer und nehmen die Wildspitzbahn, die uns auf den Hinteren Brunnenkogel fährt. Dort befindet sich das höchstgelegene Café Österreichs - DAS 3440 – genau das ist unser Limit an dieser Fahrt: 3.440 Meter. Dietmar Leitner, der Geschäftsführer der Pitztaler Gletscherbahn, begleitet uns auf dem Weg in alpine Höhen. Johanna sitzt in der Lok des Gletscher-Expresses. Es ist die Standseil-Bahn, die uns in der ersten Etappe durch den langen dunklen Felsen zieht.
Am Ende des Tunnels ist ein Licht, singt Wencke Myhre im Radioreise-Podcast. Was für ein Licht am Ende des Tunnels war: azurblauer Himmel über den schneeweiße Bergen.
Nahe der Mittelstation, befindet sich die Kapelle des Weißen Lichtes, die uns Dietmar Leitner im Pocast vorstellt.
Die Kapelle ist auch den Erbauern der Bahnen gewidmet.
Der weiße Stein passt sich in den schneeweißen Hintergrund.
Einmal im Jahr findet hier ein großer Gottesdienst statt, an dem auch viele Bewohner des Tales teilnehmen.
Mit den Hochzeiger Bergbahnen sowie dem Skigebiet Pitztaler Gletscher- Rifflsee bieten sich im Winter beste Start-Voraussetzungen für Skifahrer oder Snowboarder.
In dieser alpinen Höhe gibt breite Naturschneepisten und anspruchsvolle Freeride-Abfahrten. Und dennoch wird auch künstlich beschneit, um eine Sommer-Reserve für den nächsten Winter zu haben. Gleichzeitig machen Skitouren und Schneeschuhwanderungen den Winterurlaub auch familienfreundlich.
Im Wintertraum schwebt die Gondel über die Felsen zum Gipfel des Brunnenkogels.
Dietmar Leitner beschreibt am Radioreise-Mikrofon den Ausblick.
Dort, wo der Himmel auf die Erde trifft, liegt das höchste architektonische Highlight Tirols: Das Café 3440 als modernes Bauwerk fügt sich gekonnt in die Bergwelt des Pitztaler Gletschers ein.
Namensgebend ist die Höhe. Sie spürt man, wenn man aus der Seilbahn rauskommt und ein paar Schritte läuft.
Als Österreichs höchste Aussicht ermöglicht das Kaffeehaus einen Weitblick auf die Berggipfel der Ötztaler Alpen und die erhabene Wildspitze – Tirols höchsten Berg.
Von Tirols höchster Aussicht am Brunnenkogel erklärt uns Wanderführer Alfred Dworak, den man Alfi nennt, den Weitblick auf über tausende Berggipfel.
Alfred und Dietmar, die häufig auf diesem Gipfel sind, sind an diesem Tag selbst angetan. Die Luft ist dermaßen klar, dass die beiden betonen, dass solch eine exzellente Weitsicht nicht aller Tage herrscht.
Diese Höhe ist für Bäcker, Konditoren und Köche eine besondere Herausforderung. Denn ein Teig funktioniert hier oft anders, erklärt Bernd Philipp Matschnig als gastronomischer Leiter aller Restsaurants am Pitztaler Gletscher.
Am Cafe 3440 befindet sich Österreichs höchstes Standesamt.
Nachdem man alle Formalitäten im Tal erledigt hat, steht einer Trauung vor dieser Traumkulisse nichts im Weg.
Wenn sich nicht nur die Hochzeitsgesellschaft in Schale wirft, sondern auch erhabene Gipfel ein Stelldichein geben – dann ist es eine Hoch-Zeit auf dem Dach Tirols.
Das Dach Tirols ist auch ein Geheimtipp für Powder-Fans. Dieser ganz fluffige Pulverschnee, den man in den Rocky Mountains in Aspen zum Beispiel als Champagne-Powder lobt, den gibt es auch auf den Gipfeln des Pitztals wegen dieser alpinen Höhe. Denn das Pitztal ist ein Eldorado für Freerider und Skitourengeher.
Profis nutzen die lange Saison von September bis Mai und Einsteiger profitieren von markierten Routen in Blau, Rot und Schwarz in den gesicherten Skigebieten. Ein Höhepunkt ist das Freeride-Rennen „Pitztal Wild Face“, in dem sich die Besten der Welt austoben.
Im Herbst trainieren hier die internationalen Ski-Stars für den großen Ski-Zirkus, der im Winter durch die diversen Orte der Alpen zieht. Sobald es im Verlauf des Herbstes frisch geschneit hat, kommen die Einheimischen, um mit ihren Skiern und Snowboards erste Linien in den Hang zu ziehen. Während der Pitztaler Gletscher mit breiten Naturschneepisten und die ganze Saison lockt, zieht das angeschlossene Skigebiet Rifflsee sportlich ambitionierte Skifahrer an. Dietmar und Alfred geben uns noch den Perspektiv-Wechsel in den Bergen.
Es gibt weitere Skigebiete im Pitztal: Der Hochzeiger oberhalb von Jerzens zum Beispiel. Geübte Skifans können sich an der Zirbenfall-Abfahrt versuchen, die mit 80 Prozent Steigung eine ganz besondere Herausforderung ist. Während dessen ist die grüne „Easy Skier Line“ für Anfänger die einfachste Abfahrt. Auch die „Kids Funline“ bietet eine Mischung aus Wellenbahn, Abklatschfiguren, der kurvige „Snake Run“ und vieles mehr bringen Abwechslung in den Skitag und machen auch die Kleinsten zu Skiprofis.
An der Schneesport-Schule am Hochzeiger gibt es für Kinder ab drei und für Kinder ab fünf Jahren,
Für Erwachsene werden sechs verschiedene Kurse angeboten - vom Einstieg bis zur Meisterstufe.
Auf der Rückreise vom Pitztal durchqueren die schöne Zugspitzarena und gönnen uns gleich hinter dem Fernpass einen kurzen Zugspitzblick.
Auf dem Gletscher der Zugspitze bauen wir uns ein eigenes Hotel. Keine Bange, die Radioreise schwimmt nicht im Geld – ganz im Gegenteil. Es ist ein Hotel, dass aus äußerst nachhaltigen Materialien gebaut wurde – völlig klimaneutral. Diese Materialien gibt es sogar zu bestimmten Zeiten kostenfrei in der Natur: Schnee und Eis. Es heißt jetzt: „hereinspaziert ins coolste Ressort der Bergwelt“ - zu Jan Wernet ins Iglu Dorf auf der Zugspitze.
Das Iglu-Dorf ist eine Kunst, die jedes Jahr entsteht und vergeht – und das Entstehen ist sehr aufwendig.
Der Wind, man hört es im Hintergrund, ist hier oben oft eisig kalt. Das erschwerte das Bauen des Iglus, was wir unter Anleitung von Sebastian Anton versucht hatten.
Wer wissen will, wie es sich in einem echten Iglu lebt, muss nicht unbedingt in die Arktis reisen. Das geht auch in der kleinen Siedlung mitten im Skigebiet. Das Iglu-Hotel besteht aus rund 20 Schneehäusern, einer Bar, einer Küche und zwei Whirlpools. Darin können Verliebte im heißen Wasser ihre heiße Liebe vor einer eiskalten Kulisse leben.
Bei Sonnenaufgang wird das Frühstück im Gletscherrestaurant Sonnalpin aufgetragen. Der Berg serviert dann frisch präparierte Skipisten.
Von der Zugspitze und dem Pitztal aus verlängern wir gerne den Urlaub mit der Radioreise in alle Himmelsrichtungen. Diese Sendungen hätten wir aus dem Paznaun:
https://www.radioreise.de/2024/07/kulinarisches-und-sportliches-paznaun.html
https://www.radioreise.de/2023/07/taste-paznaun-vom-enzian-uber-die.html
https://www.radioreise.de/2019/07/ischgl-kulinarischer-jakobsweg-im-paznaun.html
Aus dem Ötztal gibt es diese Radioreisen in unserem Angebot:
https://www.radioreise.de/2025/04/solden-heartbeat-of-alpes-ein-ort-fur.html
https://www.radioreise.de/2022/08/james-bond-im-otztal-auf-den-spuren-des-geheimagenten-007-in-den-tiroler-bergen.html
Aus St. Anton am Arlberg empfehlen wir diese Shows:
https://www.radioreise.de/2022/02/arlberger-winter-st-anton-abseits-der-skipisten.html
https://www.radioreise.de/2020/08/st-anton-am-arlberg-sommerfrische-in.html
Und aus Südtirol ist hier nur ein kurzer Auszug unseres großen Angebots:
https://www.radioreise.de/2025/11/sudtirols-suden-wandern-wein-wellness.html
https://www.radioreise.de/2025/04/schenna-gehts-kaum-genussvolle-touren.html
https://www.radioreise.de/2021/10/merano-herbst-in-sudtirol.html
https://www.radioreise.de/2024/02/gusto-di-bolzano-kulinarischer-rundgang.html
https://www.radioreise.de/2021/05/dolomiten-reise-von-der-seiser-alm-ueber-bozen-nach-meran.html
Auf ein Wiedersehen im Pitztal!



































