ISRAEL TASTING - VOM MAHANE YEHUDA MARKT IN JERUSALEM ÜBER DIE BIBLISCHEN WEINBERGE NACH TEL AVIV
In dieser Radioreise mit Alexander Tauscher heißt es Israel Tasting. Freuen Sie sich auf eine kulinarische Tour durch das heilige Land. Wir starten mit unserem Guide zu einem ausführlichen Rundgang über den Machane Yehuda Market in Jerusalem. Dort kosten wir unter anderem Speisen aus Marokko und dem Jemen, besuchen die beliebteste Bäckerei der Stadt und treffen ausgelassene Mädels am Vorabend des Shabat. Ohnehin herrscht am Donnerstagabend die größte Stimmung auf diesem Gelände, dass sich vom Tagesmarkt in eine Ansammlung von Cafes und Imbiss-Ständen verwandelt und ein absolutes Ausgehziel gerade für viele junge Menschen ist. Über die ebenfalls beliebte und sehr belebte Jaffa-Street geht es über die noble Mamilla Mall zum Tower of David. Dort zeigt uns Carolin Shapiro, Director Extern Relations einen der vielen Räume einer neuen Ausstellung der Davidszitadelle. Sie unternimmt akustisch einen Streifzug durch 4.000 Jahre Geschichte von Jerusalem. An den Mauern der Davidszitadelle erleben wir abends eine besondere Lichtshow, die ebenfalls die Geschichte der heiligen Stadt aufrollt. Die beiden Reisejournalisten Denis und Iwan aus Russland schildern uns ihre Eindrücke. Aus welchen Steinen die monumentalen Gebäude von Jerusalem einst gebaut wurden, zeigen uns die beiden Guides Dorit und Michal in der mit einer neuen Licht- und Soundanalage eingerichteten Zedika-Höhle. Von Jerusalem machen wir uns auf den Weg nach Tel Aviv und halten gedanklich in den Weinbergen der Judean Hills. Über biblischen Wein erzählt der Manager dieser Region, Bara Katz, auf der Reisemesse IMTM in Tel Aviv. Die angesagtesten Szene-Viertel der Mittelmeer-Metropole verrät uns Nadav Laor von Tel Aviv Global. Ella Zack Solomon, Director Tourism European Marketing, bei Visit Israel spricht über den kulinarischen und kulturellen Schmelztiegel Tel Aviv sowie über die schönsten Männer der Welt am Strand dieser Stadt. Viel Spaß auf dieser Reise des guten Geschmacks durch das heilige Land!
Jerusalem und Tel Aviv sind Städte mit einem kulinarischen Schmelztiegel, die seit Jahrhunderten die Vielfalt von Menschen und Kulturen in ihrer Küche vereinen. Einflüsse aus der Kulinarik Europas, Nordafrikas und des Nahen Ostens sorgen für ein wahres Feuerwerk der Aromen. Wir beschränken uns in der Sendung nicht nur auf die Küche, sondern kommen auch an anderen Orten auf den Geschmack. Schließlich ist es eine Reise ins heilige Land. Vielen Israel-Reisenden geht es sicher wie Alexander Tauscher, der sich über die Kulinarik in dieses Land verliebt hat.
Diese Reise, die damals zur Eröffnung der Germania-Verbindung von Berlin-Tegel nach Ovda bei Eilat lief, brachte ihn auf den Geschmack.
Alexander Tauscher wurde in den Jahren 2008 und 2016 vom Israelischen Tourismusministerium zum "Botschafter des guten Willens" ernannt.
Unsere diesjährige Tour beginnt auf dem größten Lebensmittelmarkt von Israel, auf dem "Machane Yehuda Markt".
Frisches Obst und Gemüse, delikate Backwaren, Fisch und Fleisch – das findet man auf dem legendären Machane Yehuda Markt in Jerusalem. Rund 250 Händler drängen sich in mehreren Gassen unter freiem Himmel, teils mit Glas überdacht. Markant sind die großen Ventilatoren an Decken, denn im Sommer wird es auch in der heiligen Stadt sehr heiß. So ist Machane Yehuda ein Spiegelbild des jüdischen Lebens.
Zehntausende Menschen besuchen ihn jeden Tag. Tagsüber ist er ein Verkaufsmarkt, abends öffnen viele Imbiss-Stände und kleine Restaurants.
Der Markt ist einer der Treffpunkte in der heiligen Stadt, gerade für junge Menschen.
Wir haben diesen Markt an einem Donnerstagabend mit unserem Guide Arawat besucht, am Vorabend des Shabat. Und wir kosten uns von den deftigen zu den süßen Speisen.
Im Radioreise-Podcast hören Sie zu den entsprechenden Bildern die kulinarische Erklärung.
Eines der wichtigsten Feste in Israel ist das Pessachfest, dass an die Befreiung der Israeliten aus der Sklaverei erinnert, der legendäre Auszug aus Ägypten. Es gibt verschiedene Bräuche am Ende des Pessachfestes, die sich rund um die Kulinarik bewegen. Nach sieben Tagen, die man ungesäuertes Brot essen soll, kommen die gesäuerten auch süßen Speisen auf den Tisch. Dabei werden traditionell vor allem die Mufleta gereicht. Das ist ein meist mit Honig bestrichener dünner Pfannkuchen. Das essen vor allem die Juden mit marokkanischen Wurzeln. Vor genau einem Mufleta-Stand sind wir in einer Etappe des kulinarischen Rundgangs über den er Machane Yehuda Markt von Jerusalem.
Unser Guide Arawa gab uns so einen dünnen Crêpe aus Wasser, Mehl und Öl. Der Teig wird dünn ausgerollt und in einer gefetteten Bratpfanne gebacken, bis er gelbbraun ist. Mit uns in der Gruppe war der Journalist Till Becker, der uns seine Eindrücke von diesem wuseligen und so lebensbejahenden Markt schildert. Außerdem hören Sie diese Mädchen, die den Shabat ausgelassen feiern und unbdingt ein paar Grüße ins Radioreise-Mikrofon sprechen wollten.
Viele sitzen vor den Cafes, Imbiss oder Geschäften – andere stehen für einen Drink in der Gruppe zusammen.
Manche tanzen in der Gruppe, wenn jemand am Mikrofon ein Lied anstimmt.
Der Freitagabend vor dem Wochenende, der in Israel ein Donnerstagabend ist...
Der Mahane Yehuda Markt ist einer der Attraktionen der israelischen Hauptstadt – er hat so viel zu bieten, das alles ohne Eintrittsgeld bezahlen zu müssen...
Der Mahane Yehuda Markt liegt nur 30 Geh-Minuten von der historischen Altstadt von Jerusalem entfernt. Er ist mit der Straßenbahn gut über die Jaffa-Street erreichbar. Sie verwandelt sich am Donnerstagabend ebenso in eine Partyzone. Entlang der Clubs und Geschäfte sahen wir einige Musiker und Akrobaten und in erster Linie viele junge Menschen, die in Richtung des Marktes ziehen.
Wir laufen nun in die entgegengesetzte Richtung über die Mamilla-Fußgängerzone mit ihren teuren westeuropäischen Edel-Boutiquen zum Jaffa-Tor.
Hier ragt er sichtbar in die Höhe, der Tower of David, bei uns Davids-Zitadelle genannt. Darin gibt es seit 2023 ein neues Angebot für Besucher. Carolin Shapiro, Director Extern Relations, führt uns im Radioreise-Podcast anhand einer Lichtprojektion durch die Geschichte der heiligen Stadt.
Die heutige Zitadelle stammt aus der Mamluken- und Osmanzeit. Sie wurde an der Stelle mehrerer älterer Befestigungsanlagen errichtet, nachdem sie in den letzten Jahrzehnten der Kreuzzüge wiederholt von muslimischen Feinden zerstört worden war.
Trotz des Namens Davidszitadelle besteht kein Bezug zum biblischen König David. Der Name beruht auf einem Irrtum: In byzantinischer Zeit wurde aus den Aufzeichnungen des römisch-jüdischen Historikers Flavius Josephus fälschlicherweise geschlossen, das alte Jerusalem habe auf dem westlichen Hügel, auf dem heute die Zitadelle steht, gelegen. Daher wurde der Turm in Zusammenhang mit König David gebracht.Tatsächlich befand sich die Davidstadt südlich des Tempelberges. Die Muslime, die Jerusalem 637 eroberten, übernahmen die falsche Zuordnung und gaben dem Berg den Namen Mihrab des Propheten David.
Westliche Reisende, die Jerusalem im 19. Jahrhundert auf der Suche nach biblischen Spuren besuchten, glaubten – wiederum irrtümlich – in einem der Zitadelle im 17. Jahrhundert hinzugefügten Minarett besagten Davidsturm zu erkennen und übertrugen so den früheren Irrtum auf eine osmanische Moschee.
Die spontanen Gedanken von Alexander Tauscher beim Blick über die heilige Stadt sehen Sie hier.
Die Altstadt von Jerusalem ist in weiten Teil, gerade im arabischen Viertel ein Basar der Düfte und Farbe.
Ein Gewürzladen reiht sich an den nächsten. Dazwischen werden viele orientalischen Süßspeisen verkauft.
Im Gegensatz zum vorhin besuchten Mahane Yehuda Markt sind es hier meist abgepackte oder kalt verzehrbare Süßspeisen.
Teils unter dem arabischen Viertel nah des Damaskustors verläuft die Zedika-Höhle. Sie wurde seit den Tagen des Ersten Tempels als antiker Steinbruch genutzt. Heute sind diese Höhlen farbig beleuchtet, es werden auch Konzerte gegeben. Die beiden Guides Michal und Dorit erklären uns im Radioreise-Podcast, dass ein Teil der monumentalen Häuser Jerusalems aus den Steinen dieser Höhle errichtet wurde.
In die oberirdischen Mauern der Davids-Zitadelle wird nach Sonnen-Untergang an bestimmten Tagen eine Licht-Show projiziert.
Die Show lässt die Geschichte von Jerusalem an den Mauern vorbeiziehen. Sie stellt im Kern das Leben von König David dar - angefangen bei seinen Jugendtagen als junger, hübscher und rothaariger Hirte auf den Feldern von Bethlehem, der von König Samuel gesalbt wurde. Die beiden Reisejournalisten Iwan und Denis aus Russland hat die Radioreise nach ihren Gedanken zur heiligen Stadt befragt.
Auf dem Weg von Jerusalem nach Tel Aviv halten wir gedanklich in den Weinbergen Judeas. Um 1.700 vor Christi segnete der biblische Patriarch Jakob seinen Sohn Judas für die Produktion von qualitativ hochwertigem Wein. Der Segen erfüllte sich. Die Weinregion Judean Hills wurde zum Bordeaux des antiken Israels. Heute ist die Weinregion Judean Hills nicht so mächtig wie Galiläa, entwickelt sich jedoch schnell, und ihr Potenzial wird von Experten nicht angezweifelt. Die kühlen Sommernächte und der kalkreiche Boden der Judean Hills machen den Wein so gehaltvoll. Die Weinberge sind oft winzig, jeder Weinberg hat sein eigenes Mikroklima und seinen eigenen Lebensraum, was die große Anzahl von kleinen Cuvées erklären könnte. Einige Weinberge befinden sich in Tälern, andere sind auf Terrassen gebaut, die den Kurven der sich windenden Hänge folgen. Über biblischen Wein, die Appellation of Origin Judea Weines of the Bible sprachen wir mit dem Manager dieser Weinregion Bara Kat auf der Reisemesse IMTM in Tel Aviv.
Es gibt in Israel übrigens nicht nur koscheres Essen, auch koscheren Wein. Der darf nur von Juden hergestellt werden, die den Sabbat einhalten. Und es werden nur drei Jahre alte Trauben verwendet.
Wenn man die Autobahn von Jerusalem nach Tel Aviv nimmt, geht es zunächst kurvenreich bergab, nah an den Weinbergen entlang. Am Fuß der Berge vor der Ebene sieht man am Horizont bereits die Wolkenkratzer der Mittelmeer-Metropole.
Der Großraum Tel Aviv-Jaffa ist stark verbaut – hier kreuzen sich Autobahnen und auch Eisenbahnen. Rechterhand lassen wir den Flughafen Ben Gurion liegen und steuern direkt auf das pulsierende Leben am Mittelmeer zu.
Die Strandpromenade erstreckt sich über 14 Kilometer und verbindet das moderne Stadtzentrum mit dem historischen Alt-Jaffa.
Die Promenade ist ein lebendiger Treffpunkt mit Cafés, Restaurants, Sportmöglichkeiten, Radwegen und feinen Sandstränden, ideal zum Flanieren und Sonnenuntergänge genießen.Nadav Laor von Tel Aviv Global zählt im Radioreise-Interview am Rande der IMTM die angesagtesten Locations und Szene-Viertel der Stadt auf.
Tel Aviv ist die Stadt, die auch im Shabat nicht ganz zur Ruhe kommt, insbesondere entlang der Strandpromenade und der Boulevards.
Das Image der toleranten, weltoffenen Partystadt wird von den Behörden bewusst gepflegt. Es gibt Nachtclubs, für die man manchmal sogar um 3 Uhr morgens noch reservieren muss.
Über das vibrierende Tel Aviv spricht Ella Zack Solomon im Radioreise-Interview. Sie ist Director Tourism European Marketing bei Visit Israel.
Nur wenige Meter abseits des wuseligen Tel Aviv am Strand findet man ein ganz anderes Flair. An einem Samstagmorgen, also mitten im Shabat, laufen wir vom Strand in Richtung Rothschild-Boulevard.
Hier herrscht absolute Feiertagsruhe.
Dies kleine Viertel liegt nicht einmal 500 Meter vom Strand entfernt.
In dieser kleinen Synage findet gerade ein Gottesdienst statt.
Der Weg führt weiter in Richtung Rothschild-Boulevard.
Unterwegs passieren wir eine weitere Synagoge.
Der Rothschild-Boulevard ist eine der kostspieligsten Wohnstraßen der Stadt und mit seinen Gebäuden im Stil des Bauhauses eine Touristenattraktion.

Der Bouldevard beginnt in Newe Zedeq im Südwesten und führt nach Norden bis zum Theater haBimah.
Die Straße mit ihrem breiten Gründstreifen ist gesäumt von Geschäften und Restaurants.
Mit seinen ikonischen Ficusbäumen war der Boulevard schon immer einer der wichtigsten Orte der Stadt.
Das Areal ist inzwischen zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt worden.
Unser Weg führt nun wieder zurück zum Strand.
Schon sind wir wieder am großen offenen Fitness-Parcours der Mittelmeer-Metropole.
Ella Zack Solomon bestätigt im Radioreise-Interview: Wenn man sich einmal mit dem Israel-Virus infiziert hat, kommt man immer wieder.
Über den wieder aufblühenden Tourismus in Israel nach Corona und dem Gaza-Krieg informiert diese Radioreise.
https://www.radioreise.de/2026/02/israel-wiederentdecken-begegnungen-im.html
Eine Reise nach Israel und Palästina bietet diese Sendung.
https://www.radioreise.de/2016/05/israel-palastina.html
Vom Golan in den Negev geht es mit uns auf dieser Tour.
https://www.radioreise.de/2020/12/golan-negev-israel-cross-over.html
Die heißen Tel Aviv Boys, wie Ella sagt, die best ausssehendsten Männer der Welt, treffen wir hier.
https://www.radioreise.de/2018/06/tel-aviv-pride-warme-tage-mit-heissen.html
Und die Sportstadt Tel Aviv stellen wir in dieser Sendung vor.
https://www.radioreise.de/2016/11/tel-aviv-der-riesige-fitness-parcours.html
Auf ein Wiedersehen im heiligen Land!





















































































