WASSERREICH BRANDENBURGS - AUF DEM 66-SEEN-WANDERWEG

Tourismusverband Seenland Oder-Spree / Florian Läufer

In dieser Radioreise nimmt Sie Alexander Tauscher mit ins Wasserreich Brandenburg. Wir laufen ein Stück  auf dem 66-Seen-Wanderweg. Eine Station ist der Scharmützelsee mit dem  noblen Bad Sarow. Auf der Spätaufsteher-Tour schnappen wir uns die  Picknick-Tasche und machen Rast im Grünen. Mit einem Ranger beobachten wir die Vogelwelt und in der Burg Storkow halten wir einen echten WM-Fussball in der Hand. Außerdem  betreten wir den Kalk-Canyon im Museumspark Rüdersdorf. Brandenburg - hier kommste hin und willst nich weg. Viel Spaß beim Urlaub in der großen grünen Lunge der Berliner!

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Diesmal verbringen wir unseren Urlaub in der wasserreichsten Region Brandenburgs – im Seenland Oder-Spree. Mit dem Schatz Wasser hat die Natur diese Region belohnt und lockt Wassersportfans an die Seen und Flüsse. Wir erleben in dieser Radioreise kleine und große Badeseen, traumhafte Seeblicke und verträumte Bachläufe – dazu Wälder und Felder.


Weitab der Großstadt Berlin und doch direkt vor der Haustür von Spree-Athen bietet die Region Seenland Oder-Spree Ruhe und Abgeschiedenheit und dennoch eine schnelle Anbindung an Berlin. Extra für Berliner wurde die so genannte Spätaufsteher-Tour entwickelt, auf der uns Jeniffer Ehm vom Tourismusverband ein Stück begleitet. Mit ihr verschaffen wir uns auf dem Aussichtsturm Rauener Berge einen Überblick über die Region.


Der 45 Meter hohe Turm bietet einen Blick über den Scharmützelsee und die Dubrower Berge. Außerdem sind die Kirchen von Fürstenwalde gut zu sehen. Bei entsprechender Wetterlage sieht man im Westen den Berliner Fernsehturm und im Südwesten das Erlebnisbad Tropical Island.


Die Rauenschen Berge sind bekannt für die Markgrafensteine. Die zwei Findlinge kamen mit der Eiszeit aus Skandinavien.


Die Steine wurden im Jahr 2006 in die Liste der 77 ausgezeichneten Nationalen Geotope aufgenommen.

Das hügelreiche Walgebiet ist ein beliebetes Wander- und Ausflugsziel der Berliner und deswegen Teil der so genannten Spätaufsteher-Tour. Gemeint sind Berliner, die sich nach dem Frühstück in aller Ruhe auf den Weg in die grüne Lunge der Hauptstadt machen. 

Von den Rauenschen Bergen erreichen wir bequem Bad Saarow – den Kurort am Märkischen Meer, also am Scharmützelse. An dessen Ufer erheben sich viele prächtige Villen aus der Gründerzeit und verträumte Häuser wie das Maxim-Gorki-Haus.


Mondäne Prachthäuser liegen hier wie an einer Perlenkette aneinandergereiht. Sie lassen die Atmosphäre der 1920-iger und 30-iger ein wenig erahnen. Das war die Zeit, als gut Betuchte, vor allem aus Berlin, an der See-Promenade flanierten.


Viel Sonne im Sommer und das Moor sorgten für ein gutes Klima und machten Bad Saarow zu einem Zentrum der heilenden Moorbäder gegen Gelenkschmerzen, Stress, Nervenprobleme und auch Rheuma.


Angela Grabley führt uns durch Bad Saarow. Sie ist die Vorsitzend des Gästeführer-Vereins dieses Kurortes.


Die so genannte Traumgehäuse-Tour führt zu den interessantesten Gebäuden in diesem Kurort am Scharmützelsee.


Der Boxer Max Schmeling hatte in dieser Kirche in Bad Saarow geheiratet.


Den Anfang machte ein Sanatorium, dann kam das Moorbad hinzu und so entwickelte sich Bad Saarow zu einem Kurort der Spitzenklasse. Denn Bad Saarow hat zwei hochwertige Heilmittel: Die Moorwiesen und die Catharinen-Quelle. An den Scharmützelsee grenzt der große Kurpark mit Badestrand im Sommer und schöner Naturkulisse zu jeder Jahreszeit.


Neues Herzstück des Kurortes ist die Saarow-Therme.


Die Therme lockt mit Thermalbecken, Saunas, Dampfbädern, Salzgrotte und Wellnessanwendungen.


Viele Schlösser, Guts- und Herrenhäuser mit zum Teil auch idyllischen Parks sind über das gesamte Seenland Oder-Spree verstreut. Ein großer Teil dieser Anlagen, in denen Landschaftsgärtner und Baumeister wie Lennée oder Schinkel ihre Spuren hinterlassen haben, sind für Besucher frei zugänglich. In ausgewählten Schlossparks können Gäste auch gefüllte Picknick-Körbe bestellen. Die Idee hatte die Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Seenland Oder-Spree, Ellen Ruszig, mit ihrem Team entwickelt.


Im Radioreise-Gespräch erfahren Sie, welche regionalen Brandenburger Produkte in solch einem Picknick-Korb stecken und wo man diese Körbe bestellen kann.


Der 66-Seen-Wanderweg ist mit einem blauen Punkt auf weißem Grund gekennzeichnet. Er führt durch acht Regionalparks, drei Naturparks und passiert weit mehr als nur 66 Seen, was ja ohnehin schon viel wäre.


Pine Schulz vom Tourismusverband Seenland Oder-Spree hat uns auf der Etappe zum Kalksee begleitet.


Über die Schleuse Woltersdorf ist der Kalksee auch mit Berlin verbunden.


Am Kalksee liegt das Fährhaus, das von Stine Danzinger geführt wird. Mit ihr trafen wir uns vor Sonnenaufgang zum Radioreise-Interview am idyllischen Seeufer.


In der Nebensaison oder morgens strahlt der See eine Ruhe aus, der sich niemand bei seinem Anblick entziehen kann.


Der Kalksee in der Nähe von Rüdersdorf bekam seinen Namen von der einmalig Kalksteinlagerstätte Rüdersdorf.


Das Brandenburger Tor, das Olympiastadion in Berlin oder das Schloss Sanssouci in Potsdam haben eines gemeinsam: Viele wichtige Bauwerke in Berlin und Brandenburg wurden mit Kalkstein aus Rüdersdorf gebaut. Vor rund 800 Jahren wurde der erste Kalkstein am Ostrand von Berlin gebrochen. Später galt Rüdersdorf als Baustoff-Lieferant von Berlin. Bis heute ist der Tagebau aktiv und das Zementwerk exportiert Rüdersdorfer Zement in alle Welt.


Denn diese alten Industrie-Anlagen sind spektakulär in der Ansicht und sind ein Teil eines großen Industrie-Denkmals im Museums-Park-Rüdersdorf. Wir sprechen mit Frank Schaal, dem Direktor dieses riesigen Museums unter freiem Himmel. Die Landschaft des Kalktagebaus bezeichnet Frank Schaal als "Kalk-Canyon". Im Radioreise-Interview erklärt er, warum dieser Tagebau auch als "Hollywood der 20-iger Jahre" bezeichnet wird.


Seit fast 800 Jahren wird hier Kalkstein abgebaut und verarbeitet. Der Abbau veränderte immer wieder alles, was damit zusammenhing: Landschaft, das Leben der Bewohner und die Techniken des Abbaus und der Verarbeitung, erklärt Frank Schaal.


Im Musemspark erleben Besucher eine Zeitreise durch mehrere Jahrhunderte. Sie tauchen in die Zeit ein, ls die Zementindustrie in Rüdersdorf den Feinstaub und Rauch noch ungefiltert durch die hohen Schornsteine der Öfen jagte.


Besucher können heute durch die großen Relikte der Produktions- und Transportanlagen streifen.


Auf einer Fläche von 17 Hektar wird Industriegeschichte zum Anfassen erzählt. Denn fast alle Bauwerke des Museumsparks sind zumindest teilweise begehbar und mit viel Liebe zum Detail restauriert. 


So bietet sich für den Geschichtsinteressierten nicht nur genügend echte beeindruckende Kulisse, sondern ein interessanter Park mit Ausstellungen und zahlreichen Gelegenheiten zum Erleben, Entdecken und Erholen.


Südöstlich der Hauptstadt liegt die Groß Schauener Seenkette mit dem Groß Schauener See, dem Schweriner See, dem großen Wochowsee, dem Selchower See sowie dem Bugker See. Dieses Gebiet ist einer der wichtigsten Flachwasserseenketten Europas mit breiten Ufern, die Lebensraum für viele bedrohte Pflanzen- und Tiere bietet.


Deswegen ist dieses Gebiet inzwischen Naturschutzgebiet und wurde Anfang der 2.000 Jahre von der Heinz-Sielmann-Stiftung erworben. Wir starten an der Fischerei Köllnitz auf einem rund drei Kilometer langen Naturlehrpfad durch den Naturpark Dahme-Heideseen.


Uns begleitet Natur-Ranger Theresa Schwalbe. Die fast 2000 Hektar große Seenlandschaft bei Storkow ist Refugium für zum Beispiel Rohrdommel, Fischadler und Moorfrosch, wie uns Theresa beim Rundgang im Radioreise-Interview erklärt.


Von diesem Aussichtsturm verschaffen wir uns einen Überblick über dieses Naturschutzgebiet.


Aus dem Fernroh lässt sich der Zug der Vögel beeindruckend beobachten.


Die meisten Besucher enden oder starten ihre Tour am Fischerei-Erlebnishof Köllnitz. Hier gibt es eine Ausstellung, eine hauseigene Räucherei, ein kleines Hotel, einen Hofladen und ein äußerst beliebtes Fischrestaurant.


Die letzte Station dieser Radioreise ist die vollständig rekonstruierte Burg Storkow als älteste Burg Brandenburgs. Wobei sie eher wie ein großer Gutshof aussieht. Vor mehr als 800 Jahren wurde sie gebaut. Am Eingang zur Ausstellung treffen wir Sylvia Bartusch von der Tourist-Info, die hier ihren Sitz hat.

Inzwischen befindet sich das zum Netzwerk aller Besucherzentren der brandenburgischen Großschutzgebiete zugehörige Besucherinformationszentrum des Naturparks Dahme-Heideseen auf der Burg. Neben der Dauerausstellung "Mensch und Natur" werden wechselnde Expositionen gezeigt. Lutz Werner zeigt uns interessante Objekte der jüngeren Vergangenheit.


Die lustig-laune Plaudere mit Lutz Werner sollten Sie im Radioreise-Podcast auf keinen Fall verpassen. Dann hören Sie auch, was es mit der Ausstellung "Draufgeschissen" aufsich hatte...

Wie heißt es so schön: Brandenburg: Hier kommste hin und willst nich weg!


Deswegen bieten wir die kostenfreie Urlaubsverlängerung an. Eine Radioreise geht zum Beispiel nach Potsdam.
Potsdam - Schlösser, Parks und Traumlandschaften

Nördlich der Brandenburger Landesgrenze liegt die Mecklenburgische Seenplatte, die Sie mit uns erkunden können.
MECKLENBURGISCHE SEENPLATTE: Das Land der mehr als 1.000 Seen zwischen Berlin und Ostsee

Natürlich bieten wir etliche Radiroeisen nach Berlin an. Folgen Sie uns ins Grüne Berlin.
GRÜNES BERLIN - ERSTAUNLICHE ENTDECKUNGEN IN DER DEUTSCHEN HAUPTSTADT
 
Laufen Sie mit uns auf den Spuren von Babylon-Berlin.
BABYLON BERLIN - EINE ZEITREISE IN DIE GOLDENEN ZWANZIGER AN DER SPREE

Erleben Sie mit uns eine Zeitreise nach Alt-Berlin.
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Wir empfehlen auch unsere Mauerreise durch Berlin.
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Außerdem bieten wir eine Tour zu markanten Bauhaus-Gebäuden in Berlin.
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Gerne zeigen wir Ihnen auch die trendigen Loations in Spree-Athen.
BERLIN - AMSTERDAM: Secret Places

Auf ein Wiedersehen im schönen Brandenburg!