BERLIN - AMSTERDAM: Secret Places

BERLIN - AMSTERDAM: Secret Places



In dieser Radioreise nimmt Sie Alexander Tauscher mit auf eine Tour von Berlin nach Amsterdam.
Freuen Sie sich auf Secret Places in beiden Metropolen.

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Bild: Visit Berlin
Die Radioreise ist unterwegs in zwei Städten, die wir schon klassisch im Stadtrundgang portraitiert haben. Deswegen geht es heute um unbekannte Orte, um neue Trends und besondere Menschen.Wir starten in Berlin, in der Stadt, die Alexander Tauscher ein Leben lang begleitet hat, die er so liebt wie nur wenige Städte dieser Welt.

Bild: Visit Berlin
In Berlin treffen wir Anja Mikulla, die für Visit Berlin arbeitet. Zuvor war sie etliche Jahre beruflich in München und kann deswegen sehr gut beurteilen, was sich in Spree-Athen getan hat. Das gesamte Interview, verpackt mit Berlin-Liedern, hören Sie unserem Podcast.

Bild: Visit Berlin
In der nächsten Etappe besuchen wir eine Nebenstraße des Kurfürstendamm, die Meinekestraße. Hier gibt es gemütliche Kneipen und Bars, Restaurants und schöne Innenhöfe. und dazwischen ein Stück Berliner Hotelgeschichte: Das legendäre Hotel Bogota an der benachbarten Schlüterstraße war mehrfach verkauft und schließlich geschlossen worden. Trotzdem blieben noch genügend Möbel und Souvenirs übrig, um im Boutique-Hotel Henri in der Meinekestraße drei Zimmer originalgetreu als „Bogota-Zimmer“ einzurichten. Wir stellen in der Radioreise dieses besondere Haus aus der Gründerrzeit vor.


Liebe geht bekanntermaßen durch den Magen. Deshalb verlieben wir uns in der Radioreise kulinarisch in viele Orte der Welt. In Berlin ist das auf den ersten Blick nicht so einfach, würde man denken, wenn man nur an die Currywurst denkt… Uns kommen da automatisch die Bilder der "Drei Damen vom Grill" in den Kopf. Aber Anja Mikulla von Visit Berlin beweist uns das Gegenteil. Im Radioreise-Interview spricht sie über Berlin auch als kulinarischen Schmelztiegel der Nationen.

Bild: Visit Berlin 
Bild: Visit Berlin
In dieser Radioreise treffen wir unter anderem auch die Spaßkanone Bart Giepmans. Er kam vor etlichen Jahren aus den Niederlanden nach Berlin. Und da versteht es sich doch von selbst, dass der sportliche Typ sehr gern mit dem Fahrrad an der Spree unterwegs ist. In der Radioreise verrät er uns seine Lieblingsorte im Grünen.
Bild: Bart Giepmans
Berlin ist eine sehr sportliche Stadt. Wir sprechen über Radfahren in Berlin. Bart liebt das  Radeln, als Holländer hat er nicht nur ein Rad hier an der Spree. Und sicher joggt er ab und zu auch durch die Stadt, wie dieser junge Mann hier am Spree-Ufer.


Mit  Bart Giepmans steigen wir am Berliner Hauptbahnhof in den Zug und besuchen ihn in seiner alten Heimat, den Niederlanden. Dank des InterRail-Angebotes der Bahn lassen sich diese beiden tollen Metropolen ja wunderbar verbinden. Urlauber können sich für den Global Pass entscheiden, der weitreichende Reisen in bis zu 30 europäische Länder ermöglicht. Wer ein bestimmtes Land genauer ins Auge gefasst hat, für den ist der One Country Pass die perfekte Wahl. In Amsterdam am Hauptbahnhof angekommen, sind wir schon direkt am Wasser.


Bei Amsterdam denkt natürlich jeder an das weit verzweigte Netz an Grachten, an die schmalen bunten Häuser mit Giebelfassaden. Da wollen natürlich viele ins Van-Gogh-Museum oder in das Rijks-Museum mit Werken von Rembrandt. Viele Touristen versuchen, durch das enge Menschenmeer zu radeln.


Wir zeigen Ihnen einen für die meisten Touristen unbekannten Ort in Amsterdam: De Ceuvel. Dieser Stadtteil liegt im Norden von Amsterdam und ist direkt mit der Fähre kostenfrei vom Hauptbahnhof in fünf Minuten erreichbar.


De Ceuvel ist ein Stadtspielplatz für Innovation und Kreativität. Sie finden hier zum Beispiel alte Boote, die zu Hotelzimmern umgebaut wurden. Esmel Jiskoot führt uns in der Radioreise durch De Ceuvel.


In De Ceuvel werden Sie nur wenigen Touristen begegnen, dafür vielen Einheimischen. Viele junge Menschen aus Amsterdam verbringen hier ihre Freizeit. Es ist ein romantischer Ort für verliebte Paare.


Der schönste Ort hier ist sicher das Cafe de Ceuvel. Dahinter befindet sich eine kleine schwimmende Insel, von der man ins Wasser springen kann. Sonnenanbeter und hippe junge Leute faulenzen an den aufgeschütteten Stränden und schwimmenden Inseln.


Junge Männer zeigen gern ihren durchtrainierten Oberkörper....


De Ceuvel ist auch bei Studenten ein beliebter Ort, die hier ganz entspannt in der Sonne büffeln können...


Obwohl sich De Ceuvel als bunte Oase inmitten des Industriehafens versteckt, gilt sie als neuester Anlaufpunkt der niederländischen Hauptstadt. Auf den ersten Blick erscheint der improvisierte Mikrobezirk wie ein lässiger Stadtstrand mit Bars, Lagerfeuern, Soundsystemen, Craft-Bier und Hausbooten. Doch hinter De Ceuvel steckt eine einzigartige Entstehungsgeschichte, mit der die ehemalige Werft schon jetzt ein Vorzeigeprojekt für urbanen Pioniergeist und kreative Bottom-up-Stadtentwicklung geworden ist. Die ganze Geschichte hören Sie bei uns in der Radioreise.


Wir verlassen De Ceuvel und werden inhaftiert! Die Radiroeise verbringt eine Nacht im Gefängnis. Alexander Tauscher ist hinter Gittern!


Alexander Tauscher muss in eine Zelle hinter schwedischen Gardinen!


Das ehemalige Bijlmer Bajes-Gefängnis. Es inzwischen geschlossen, das Gebäude nun auch Geschichte, aber rückblickend war es eine besondere Absteige in Amsterdam. Sechs hohe weiße Türme waren nach dem Gefängnis das Zuhause für etwa 600 Flüchtlinge. Danach übernahmen Hilfsorganisationen mit sozialen Projekten einige Etagen. Isabelle Mora leitet ein solches Projekt und stellt es im Radioreise-Interview vor. Es ist ein Projekt, dass Flüchtlinge zum Beispiel bei der Gründung eines eigenen Betriebes helfen soll. So kochten zum Beispiel im Restaurant Flüchtlinge aus Syrien für die Gäste arabische Köstlichkeiten. Die frühere Gefängniswäscherei war der Frühstücksraum für die Hotelgäste. Und die Zellen wurden zu Hotelzimmern...


Das Movement-Hotel war einst ein Gefängnis, in dem viele berüchtigte Gangster einsaßen. Aus dem Gefängnis wurden damals zwei Etagen mit je acht Zellen zu einem Hotel umgebaut. Die Gänge waren rosa und knallrot gestrichen, die Zimmer mehr oder weniger weiß. Die massiven Türen haben viele Schlösser, alle Fenster sind vergittert. Die Wand in der Zelle trägt diese Schrift...


Teun hatte jahrzehntelang als Gefängniswärter hier gearbeitet. Später führte er die "Hotelgäste" durch die Zellen und Gänge.


Alltag hinter Gittern - damals.


Bei solch einem Anblick läuft es vielen kalt den Rücken herunter...


Im Radioreise-Interview erzählt Teun von damals. Und off the records spricht er auch über so manchen mißglückten Fluchtversuch.


Für mich war es beklemmend, dass die Toilette nicht mit einer Tür getrennt und damit direkt neben dem Bett war. Auf dem winzigen Holztisch am winzigen Waschbecken sah ich rote Farbspuren - waren es Blutspuren? Die Gemeinschafts-Duschen waren auch sehr gewöhnungsbedürftig. Noch schockierender war sicher der Besuch der Isolationszelle.


Als freie Menschen verlassen wir dieses Gebäude, sind erleichtert. Die Eindrücke dieser wenigen Stunden bleiben für immer. Und wir haben auch schon bessere Frühstücksbuffets erlebt...


In der Schluss-Etappe der Schluss-Etappe der Radioreise treffen wir uns noch einmal mit Bart Giepmans. Der Holländer, der inzwischen an der Spree ist, zeigt uns von seine Lieblingsecken in und um Amsterdam. So empfiehlt er zum Beispiel die tollen Strände vor den Toren der Stadt.


Auf ein Wiedersehen in Berlin oder Amsterdam!

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