BERLINER RADIO-REISE - EINE TOUR VOM HISTORISCHEN RIAS-FUNKHAUS ZUM AUDIO CENTER BERLIN
In dieser Radioreise nimmt Sie Alexander Tauscher mit auf einer Berliner Radio-Reise. Freuen Sie sich auf eine kleine Tour durch die Geschichte des Rundfunks in der Hauptstadt. Die beiden Eckpunkte sind das historische RIAS-Funkhaus und Europas modernstes, das RTL Audio Center Berlin an der Uhlandstraße. Tim Bengsch führt uns zunächst durch einen Gedenkort für den RIAS im ehemaligen Kontrollraum 5, dem K 5. Dort hat Tim mit viel Liebe Fundstücke des Senders zusammengestellt, teils sind es auch private Gaben früherer RIAS-Mitarbeiter. In den Archiven des Deutschlandradios wühlt regelmäßig Margarete Wohlan. Wir fragen Sie nach ihren Lieblingsschätzen aus RIAS-Zeiten. Eine lebende RIAS-Legende treffen wir beim Spaziergang durch den Volkspark Schöneberg. Horst Wendt, Moderator und Redakteur bei rias1, erinnert sich an tolle Zeiten seiner beruflichen Laufbahn, aber auch an die Stasi, die ihn bespitzeln ließ. Horst Wendt ist mit 91 Jahren einer der fast letzten verbliebenen RIAS-Moderatoren jener Zeit und freut sich darüber, dass die Radioreise diese vier magischen Buchstaben nicht vergessen hat. Nach dem historischen Funkhaus besuchen wir das modernste in Europa. So jedenfalls wird das RTL Audio Center Berlin tituliert. Nachrichtensprecher Jan Seifert als Türöffner erzählt über seinen beruflichen Weg, der ihn von Plauen über Luxemburg und Magdeburg nach Berlin führte. Der Ur-Berliner Timo Reim und der Brandenburger Oliver Buchholz sprechen über Formatradios unserer Tage. Damit auch die Destination Berlin nicht zu kurz kommt, gibt uns der Wahl-Berliner F.C. Wachs eine Empfehlung für Charlottenburg und Nadine Schulz ein paar Tipps zwischen Kurfürstendamm und Zoo. Nadine ist Multi-Site-Managerin im Premier Inn Berlin Kurfürstendamm. Viel Spaß im dicken B!
In Richtung Berlin waren schon als Kind die Antennen von Alexander Tauscher gerichtet. Nun ist er mit dem eigenen Radioreise-Mikrofon in der Stadt, die ihn wie keine andere geprägt hat. Das liegt an den vier magischen Buchstaben RIAS, Rundfunk im amerikanischen Sektor Berlins.
Der RIAS ging mit dem Vorläufer Drahtfunk am 7. Februar 1946 auf Sendung. Er war die erste freie Stimme im Äther seit 1933.
RIAS Berlin war mit seinen später zwei Hörfunkprogrammen auch in weiten Teil der DDR der beliebteste Sender.
Am 1. Juni 1992 musste rias2 das Funkhaus verlassen und wurde über die Berliner Frequenz 94,3 als r.s.2 in privater Trägerschaft weitergeführt.
Im zweiten Raum des K 5 befindet sich das Studio, in dem Christian Bienert am 30.12.2012 nach gut 25 Jahren das letzte Sonntagsrätsel moderierte. Seine sonore Stimme fehlt dem Rätsel, fehlt dem Haus.
Der Sänger Werner Hass hatte einst die Idee, ein klingendes Sonntagsrätsel in den Äther zu schicken. Schnell griff der Quizzmaster Hans Rosenthal die Idee auf und stellte am 7.3.1965 vor einem RIAS-Mikrofon die ersten musikalischen Rätselfragen. Nach Rosenthals Tod im Februar 1987 übernahm Christian Bienert, der über viele Jahre die Ausgaben plante, die Moderation dieser Kultsendung.
Am 1. Januar 1994 verschmolz das rias1-Programm, dass seitdem als RIAS Berlin weiterlief, mit dem Sender DS Kultur, der wiederum aus dem einstigen Sender Stimme der DDR entstanden war. Diese Fusion war eine medienpolitisch gesehen katastrophale Entscheidung. RIAS verlor über Nacht einen Großteil seiner Hörer. Die Nachfolgeprogramme DeutschlandRadio Berlin, DeutschlandRadio Kultur und jetzt Deutschlandfunk Kultur konnten niemals mehr an die Popularität des RIAS anknüpfen.
Vom RIAS ist inhaltlich fast nichts und äußerlich nur noch die nicht mehr leuchtende Leuchtschrift geblieben. In diesem historischen Gebäude hat Tim Bengsch mit viel Liebe und Herzblut sowie mit großem persönlichem Einsatz einen kleinen RIAS-Gedenkort geschaffen.
Rundfunk im amerikanischen Sektor war nur die Deklination dieser Abkürzung. RIAS war ein vertrauter Nachbar, ein guter Freund.
Umso glücklicher ist Alexander Tauscher, nach vielen Jahrzehnten an dem Ort zu sein, der für ihn ein beruflich gesehener Leuchtturm war und ist.
In dem legendären Funkhaus durfte er nicht nur meine RIAS-Erinnerungen mit Margarete Wohlan teilen....
.... sondern mit ihr auch kurz über ihre Arbeit in den Archiven sprechen.
Denn sie hebt regelmäßig Schätze aus den Katakomben dieses geschichtsträchtigen Gebäudes. Als Redakteurin und Moderatorin der DLF Kultur-Reihe "Aus den Archiven" ist es ihre Aufgabe und Freunde, Tondokumente des RIAS, von DS Kultur und vom Deutschlandfunk noch einmal zu Gehör zu bringen.
Die Sendereihe begann im Jahr 2007 mit der Wiederholung der kompletten Ausgaben der einst legendären Quizzsendung "Allein gegen alle".
Welche Fundstücke Margarete Wohlan bisher besonders begeistert haben, erzählt sie im Radioreise-Gespräch.
Nebenbei führte Margarete durch die heiligen Hallen dieses besonderen Funkhauses.
Welche großen Namen einst durch diese Gänge gelaufen sind....
...und nun war die Radioreise zu Gast...
Wir verlassen dieses historische Funkhaus und gehen raus in den Volkspark Schöneberg.
Denn hier wartet ein absolut rüstiger und munterer Rentner auf uns.
Wir alle haben Stimmen im Ohr, die wir als Kinder und Jugendliche hörten, Stimmen, die uns heute noch im Ohr sind. Natürlich sind das in erster Linie die Eltern, die Geschwister, die Verwandten und Freunde. Es können aber auch Stimmen sein, die wir früher einmal im Radio hörten.
Alexander Tauscher ist groß geworden mit Stimmen wie Christian Bienert, Nero Brandenburg, Christine Rackuff, Eva-Marie Miener auf rias 1, mit Stimmen wie denen von Andreas Dorfmann, Rick de Lisle, Desiree Persh oder Irina von Bentheim auf rias 2. Und es war die Stimme von Horst Wendt. Ihn besucht er im Jahr 1996 im RIAS-Funkhaus in der DLR Berlin Sendung "Galerie". Damals war Alex selbst noch in der Ausbildung. Nun rund drei Jahrzehnte später traf er Horst als Radiokollege.
Der RIAS war die berufliche Heimat großer Stimmen dieser Stadt und dieses Landes. Friedrich Luft, Jürgen Graf, Peter Schulz – sie stehen stellvertretend für so viele andere, die dieses vier Buchstaben akustisch geprägt. Viele, immer mehr, sind nicht mehr unter uns.
Umso mehr freute sich Alex, eine lebende Ikone getroffen zu haben. Im Radioreise-Gespräch erinnert scih Horst Wendt an besondere Erlebnisse in seiner so erlebnisreichen RIAS-Zeit.
Nebenbei zeigte Horst den Volkspark Schöneberg, durch den er oft in den Pausen vor den Sendungen gelaufen ist. Das Rathaus Schöneberg (im Hintergrund) als Sitz des damals Regierenden Bürgermeisters von West-Berlin ist nur einen Steinwurf vom RIAS-Funkhaus entfernt. Daher waren die Stadtoberhäupter häufig und gerne zu Gast im RIAS.
Horst Wendt, Redakteur und Moderator auf rias 1, erinnert sich im Radioreise-Interview auch an dunkle Momente, etwa die Bespitzelung durch die Stasi, respective den KGB. Und natürlich sprachen wir mit ihm über seine Gefühle, wenn er an das Ende des RIAS denkt. Auch er sieht es als großen Fehler, dass dieses erfolgreiche Programm ohne Grund und Not eingestellt wurde. Der RIAS hätte im vereinten Deutschland eine wichtige Rolle gespielt.
Vom altehrwürdigen RIAS-Funkhaus am Hans-Rosenthal-Platz laufen wir nun zum modernsten Audio-Produktions-Zentrum Europas. Dieses Prädikat hat man sich im RTL Audio Center Berlin am Kudamm – Ecke Uhlandstraße selbst gegeben. Alt Berliner kennen diese Adresse noch als legendäres Kudamm Karree. Daraus wurde nun das Fürst mit fast schon fürstlichen Räumen.
Mehrere Radio-Programme senden von hier aus unter einem Dach. Für Nachrichtensprecher Jan Seifert ist es ein Traumjob.
Kein anderer Radiomarkt in Deutschland ist so umkämpft wie der in Berlin. Allein über UKW, und das ist ja längst nur ein Teil der Verbreitung, sind rund 30 Sender empfangen. Hinzu kommt die fast unendliche Vielfalt über die digitalen Wege. Ein paar der großen Player dieser Stadt senden aus Europas modernstem Funkhaus, was weit mehr als ein Funkhaus ist. Wenn man in diese Etage reinkommt, fühlt man sich in einer Mischung aus Bühne und Office, Treffpunkt und Lounge.
Viele kleinere oder größere Studios, manche warten sehnsüchtig auf Gäste, sind mit modernster Technik ausgestattet. Kleine und große Konferenzräume reihen sich im Flur aneinander. Einer ist zum Beispiel in Form eines Berliner U-Bahn-Wagens gestaltet. Der Blick aus dem Fenster schweift über den Potsdamer Platz bis zum Fernsehturm, von dem auch das ausgestrahlt wird, was die meist jungen Radiomacher hier in den Äther blasen. Timo Reim präsentiert zum Beispiel eine Chartssendung auf 104.6 RTL.
Oliver Buchholz ist in Wandlitz zu Hause und sendet aus dem Audio Center Berlin für 104.6 RTL und Spreeradio. Sein Herz, so scherzt er im Radioreise-Gespräch, schlägt grün. Rot und Grün haben in Berlin ja inzwischen eine gewisse Tradition. Als Moderator müsse man breit aufgestellt sein, betont Olli.
Die einst vier fröhlichen Wellen aus Luxemburg haben seit längerer Zeit ein neues Zuhause in Berlin. Inzwischen laden sie die Hörer wieder sein, sich gut zum Hören zu fühlen.
Wir erleben in dieser besonderen Ausgabe der Radioreise das grenzenlose Radio in verschiedenster Hinsicht. Die jungen Radiomacher im Audio Center erklären uns, dass Audio mehr als nur Hörfunk ist. Gleichzeitig sind wir in einer Stadt, die keine Grenzen mehr kennt.
Er tanzte auf der Berliner Mauer an dem Abend, als sie zu fallen begann, am 9. November 1989. Friedrich Carl Wachs stammt aus Hamburg und lebt seit 1986 in Berlin. Er hat die geteilte Stadt, das Wunder der Wende mit der Wiedervereinigung und den Aufstieg zur Hauptstadt erlebt. F .C. Wachs war und ist im Immobilienbereich tätigt. Mit seiner roten Vespa fährt er gerne durch Berlin. Stammhörer kennen F.C. Wachs bereits von unserem Besuch auf dem Dach des Humboldt-Forums und dem Ausblick vom Fernsehturm. Damals begleitete uns auch Jan Seifert. Diesmal treffen wir F.C. Wachs "zwischen Tür und Angel" auf einen ganz kurzen Plausch am Berliner Hauptbahnhof mit Blick auf den Reichstag.
Das Basis-Camp dieser Tour liegt nah zu den beiden heute besuchten Funkhäusern. Zum RIAS sind es zwei Kilometer, zum Audio-Center Berlin weniger als ein Kilometer.
Im Radioreise-Podcast stellen wir das Premier Inn Berlin Kurfürstendamm im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf als Ausgangspunkt für Spaziergänge zum Beispiel durch die neue City West vor.
Nadine Schulz plaudert über das kulinarische Erlebnisse in der Dachetage des KaDeWe und die Entwicklung rund ums legendäre Europa Center. Sie empfehlt einen Besuch im Berliner Zoo oder einen Ausflug zum Lietzensee. Ihr Tipp: Berlin ist eine Reise wert!
Die Berliner Radio Reise kennt bei uns kein Ende, denn wir haben unzählige Touren durch das dicke B im Angebot. Die RIAS-Ikone Horst Wendt treffen wir in dieser Sendung.
Der leider verstorbene RIAS-Dino Nero Brandenburg plaudert in dieser besonderen Ausgabe.
F.C. Wachs ist in etlichen Radioreisen an Bord, zum Beispiel in der Sendung Berlin Eastside.
Wir treffen ihn auch in der Radioreise Berlin-Mitte.
Und in der Sendung Berlin Citylights blicken wir mit F.C. Wachs vom Fernsehturm auf die Stadt.
In der Radioreise Ost-West-Berlin erleben wir spannende Geschichten entlang der ehemaligen Mauer.
Das DDR-Museum besuchen wir auf unserer Geschichtsreise Berchtesgaden-Berlin.
Auf ein Wiedersehen in Spree-Athen!
Am 1. Juni 1992 musste rias2 das Funkhaus verlassen und wurde über die Berliner Frequenz 94,3 als r.s.2 in privater Trägerschaft weitergeführt.
Im zweiten Raum des K 5 befindet sich das Studio, in dem Christian Bienert am 30.12.2012 nach gut 25 Jahren das letzte Sonntagsrätsel moderierte. Seine sonore Stimme fehlt dem Rätsel, fehlt dem Haus.
Der Sänger Werner Hass hatte einst die Idee, ein klingendes Sonntagsrätsel in den Äther zu schicken. Schnell griff der Quizzmaster Hans Rosenthal die Idee auf und stellte am 7.3.1965 vor einem RIAS-Mikrofon die ersten musikalischen Rätselfragen. Nach Rosenthals Tod im Februar 1987 übernahm Christian Bienert, der über viele Jahre die Ausgaben plante, die Moderation dieser Kultsendung.
Am 1. Januar 1994 verschmolz das rias1-Programm, dass seitdem als RIAS Berlin weiterlief, mit dem Sender DS Kultur, der wiederum aus dem einstigen Sender Stimme der DDR entstanden war. Diese Fusion war eine medienpolitisch gesehen katastrophale Entscheidung. RIAS verlor über Nacht einen Großteil seiner Hörer. Die Nachfolgeprogramme DeutschlandRadio Berlin, DeutschlandRadio Kultur und jetzt Deutschlandfunk Kultur konnten niemals mehr an die Popularität des RIAS anknüpfen.
Vom RIAS ist inhaltlich fast nichts und äußerlich nur noch die nicht mehr leuchtende Leuchtschrift geblieben. In diesem historischen Gebäude hat Tim Bengsch mit viel Liebe und Herzblut sowie mit großem persönlichem Einsatz einen kleinen RIAS-Gedenkort geschaffen.
Rundfunk im amerikanischen Sektor war nur die Deklination dieser Abkürzung. RIAS war ein vertrauter Nachbar, ein guter Freund.
Umso glücklicher ist Alexander Tauscher, nach vielen Jahrzehnten an dem Ort zu sein, der für ihn ein beruflich gesehener Leuchtturm war und ist.
In dem legendären Funkhaus durfte er nicht nur meine RIAS-Erinnerungen mit Margarete Wohlan teilen....
.... sondern mit ihr auch kurz über ihre Arbeit in den Archiven sprechen.
Denn sie hebt regelmäßig Schätze aus den Katakomben dieses geschichtsträchtigen Gebäudes. Als Redakteurin und Moderatorin der DLF Kultur-Reihe "Aus den Archiven" ist es ihre Aufgabe und Freunde, Tondokumente des RIAS, von DS Kultur und vom Deutschlandfunk noch einmal zu Gehör zu bringen.
Die Sendereihe begann im Jahr 2007 mit der Wiederholung der kompletten Ausgaben der einst legendären Quizzsendung "Allein gegen alle".
Welche Fundstücke Margarete Wohlan bisher besonders begeistert haben, erzählt sie im Radioreise-Gespräch.
Nebenbei führte Margarete durch die heiligen Hallen dieses besonderen Funkhauses.
Welche großen Namen einst durch diese Gänge gelaufen sind....
...und nun war die Radioreise zu Gast...
Wir verlassen dieses historische Funkhaus und gehen raus in den Volkspark Schöneberg.
Denn hier wartet ein absolut rüstiger und munterer Rentner auf uns.
Wir alle haben Stimmen im Ohr, die wir als Kinder und Jugendliche hörten, Stimmen, die uns heute noch im Ohr sind. Natürlich sind das in erster Linie die Eltern, die Geschwister, die Verwandten und Freunde. Es können aber auch Stimmen sein, die wir früher einmal im Radio hörten.
Alexander Tauscher ist groß geworden mit Stimmen wie Christian Bienert, Nero Brandenburg, Christine Rackuff, Eva-Marie Miener auf rias 1, mit Stimmen wie denen von Andreas Dorfmann, Rick de Lisle, Desiree Persh oder Irina von Bentheim auf rias 2. Und es war die Stimme von Horst Wendt. Ihn besucht er im Jahr 1996 im RIAS-Funkhaus in der DLR Berlin Sendung "Galerie". Damals war Alex selbst noch in der Ausbildung. Nun rund drei Jahrzehnte später traf er Horst als Radiokollege.
Der RIAS war die berufliche Heimat großer Stimmen dieser Stadt und dieses Landes. Friedrich Luft, Jürgen Graf, Peter Schulz – sie stehen stellvertretend für so viele andere, die dieses vier Buchstaben akustisch geprägt. Viele, immer mehr, sind nicht mehr unter uns.
Umso mehr freute sich Alex, eine lebende Ikone getroffen zu haben. Im Radioreise-Gespräch erinnert scih Horst Wendt an besondere Erlebnisse in seiner so erlebnisreichen RIAS-Zeit.
Nebenbei zeigte Horst den Volkspark Schöneberg, durch den er oft in den Pausen vor den Sendungen gelaufen ist. Das Rathaus Schöneberg (im Hintergrund) als Sitz des damals Regierenden Bürgermeisters von West-Berlin ist nur einen Steinwurf vom RIAS-Funkhaus entfernt. Daher waren die Stadtoberhäupter häufig und gerne zu Gast im RIAS.
Vom altehrwürdigen RIAS-Funkhaus am Hans-Rosenthal-Platz laufen wir nun zum modernsten Audio-Produktions-Zentrum Europas. Dieses Prädikat hat man sich im RTL Audio Center Berlin am Kudamm – Ecke Uhlandstraße selbst gegeben. Alt Berliner kennen diese Adresse noch als legendäres Kudamm Karree. Daraus wurde nun das Fürst mit fast schon fürstlichen Räumen.
Mehrere Radio-Programme senden von hier aus unter einem Dach. Für Nachrichtensprecher Jan Seifert ist es ein Traumjob.
Kein anderer Radiomarkt in Deutschland ist so umkämpft wie der in Berlin. Allein über UKW, und das ist ja längst nur ein Teil der Verbreitung, sind rund 30 Sender empfangen. Hinzu kommt die fast unendliche Vielfalt über die digitalen Wege. Ein paar der großen Player dieser Stadt senden aus Europas modernstem Funkhaus, was weit mehr als ein Funkhaus ist. Wenn man in diese Etage reinkommt, fühlt man sich in einer Mischung aus Bühne und Office, Treffpunkt und Lounge.
Viele kleinere oder größere Studios, manche warten sehnsüchtig auf Gäste, sind mit modernster Technik ausgestattet. Kleine und große Konferenzräume reihen sich im Flur aneinander. Einer ist zum Beispiel in Form eines Berliner U-Bahn-Wagens gestaltet. Der Blick aus dem Fenster schweift über den Potsdamer Platz bis zum Fernsehturm, von dem auch das ausgestrahlt wird, was die meist jungen Radiomacher hier in den Äther blasen. Timo Reim präsentiert zum Beispiel eine Chartssendung auf 104.6 RTL.
Oliver Buchholz ist in Wandlitz zu Hause und sendet aus dem Audio Center Berlin für 104.6 RTL und Spreeradio. Sein Herz, so scherzt er im Radioreise-Gespräch, schlägt grün. Rot und Grün haben in Berlin ja inzwischen eine gewisse Tradition. Als Moderator müsse man breit aufgestellt sein, betont Olli.
Die einst vier fröhlichen Wellen aus Luxemburg haben seit längerer Zeit ein neues Zuhause in Berlin. Inzwischen laden sie die Hörer wieder sein, sich gut zum Hören zu fühlen.
Wir erleben in dieser besonderen Ausgabe der Radioreise das grenzenlose Radio in verschiedenster Hinsicht. Die jungen Radiomacher im Audio Center erklären uns, dass Audio mehr als nur Hörfunk ist. Gleichzeitig sind wir in einer Stadt, die keine Grenzen mehr kennt.
Er tanzte auf der Berliner Mauer an dem Abend, als sie zu fallen begann, am 9. November 1989. Friedrich Carl Wachs stammt aus Hamburg und lebt seit 1986 in Berlin. Er hat die geteilte Stadt, das Wunder der Wende mit der Wiedervereinigung und den Aufstieg zur Hauptstadt erlebt. F .C. Wachs war und ist im Immobilienbereich tätigt. Mit seiner roten Vespa fährt er gerne durch Berlin. Stammhörer kennen F.C. Wachs bereits von unserem Besuch auf dem Dach des Humboldt-Forums und dem Ausblick vom Fernsehturm. Damals begleitete uns auch Jan Seifert. Diesmal treffen wir F.C. Wachs "zwischen Tür und Angel" auf einen ganz kurzen Plausch am Berliner Hauptbahnhof mit Blick auf den Reichstag.
Das Basis-Camp dieser Tour liegt nah zu den beiden heute besuchten Funkhäusern. Zum RIAS sind es zwei Kilometer, zum Audio-Center Berlin weniger als ein Kilometer.
Im Radioreise-Podcast stellen wir das Premier Inn Berlin Kurfürstendamm im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf als Ausgangspunkt für Spaziergänge zum Beispiel durch die neue City West vor.
Nadine Schulz plaudert über das kulinarische Erlebnisse in der Dachetage des KaDeWe und die Entwicklung rund ums legendäre Europa Center. Sie empfehlt einen Besuch im Berliner Zoo oder einen Ausflug zum Lietzensee. Ihr Tipp: Berlin ist eine Reise wert!
Die Berliner Radio Reise kennt bei uns kein Ende, denn wir haben unzählige Touren durch das dicke B im Angebot. Die RIAS-Ikone Horst Wendt treffen wir in dieser Sendung.
Der leider verstorbene RIAS-Dino Nero Brandenburg plaudert in dieser besonderen Ausgabe.
F.C. Wachs ist in etlichen Radioreisen an Bord, zum Beispiel in der Sendung Berlin Eastside.
Wir treffen ihn auch in der Radioreise Berlin-Mitte.
Und in der Sendung Berlin Citylights blicken wir mit F.C. Wachs vom Fernsehturm auf die Stadt.
In der Radioreise Ost-West-Berlin erleben wir spannende Geschichten entlang der ehemaligen Mauer.
Das DDR-Museum besuchen wir auf unserer Geschichtsreise Berchtesgaden-Berlin.
Auf ein Wiedersehen in Spree-Athen!













































