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KRETA - DIE NORDOSTKÜSTE: KLÖSTER, OLIVENHAINE, FELSIGE SCHLUCHTEN UND EIN LUXUS-BEACH-RESORT


In dieser Radioreise bringt Sie Alexander Tauscher auf die griechische Insel Kreta und erkundet die Nordostküste. Freuen Sie sich auf einen Kurzurlaub, in dem Klöstern, Olivenhaine, steile Küsten und ein luxuriöses Beach-Resort  die Kulisse bilden. Johana Lianoudaki stellt uns das Kloster Touplou vor, dass sich etwa 20 Kilometer östlich von Sitia befindet. Diese burgähnliche Anlage aus dem 14. Jahrhundert mit einer 10 Meter hohen Mauer gilt als einer der schönsten Orte der Insel. Wir sprechen mit Georg Dretakis über die wertvollen Ikonen und den hauseigenen Bio-Anbau von Wein und Olivenöl. Abt Amvrosios spricht über das Leben im Zölibat an diesem heiligen Ort. John Gerogjannakis, Operations Manager im Ella Rocrita Resort, unserem Basiscamp, stellt uns seine Insel ausführlich vor. Er empfiehlt unter anderem einen Besuch am Vai-Palmenstrand. Janis, wie man ihn hier nennt, gibt außerdem ein paar Geheimtipps für urige Tavernen, vergessenes Handwerk und traditionelle Bergdörfer. Die kretische Küche stellt F&B-Manager Stavros Mylonakis vor. Über Kräuter der Berge und die Verbindung zum Wellness und ihre Wahlheim Kreta spricht die aus Athen stammende Konstantina Karypidou, Head Spa Receptionist im Resort. Dieses neue touristische Großprojekt an der Nordostküste Kretas stellt uns schließlich Reservation Managerin Marina Magoulianou vor. Viel Spaß am Mittelmeer in Griechenland! 


Kreta ist die größte Insel Griechenlands und nach Zypern die zweitgrößte des östlichen Mittelmeeres. Sie liegt knapp 100 Kilometer südlich des griechischen Festlands und streckt sich von Ost nach West auf mehr als 250 Kilometern. An der breitesten Stelle zwischen Nord und Süd sind es gut 60 Kilometer. Das Meer südlich der Insel wird Lybisches Meer genannt, schließlich ist Afrika nicht mehr sehr weit. Das Meer im Norden trägt den Namen der Insel, Kretische Meer. 


Kreta teilt sich in mehrere Regionen auf. Chania im Westen ist bekannt durch die gleichnamige venezianische Hafenstadt. Im Zentrum der Insel liegt die Region Iraklio, bei uns als Heraklion bekannt. Es ist das das wirtschaftliche und touristische Zentrum mit der lebendigen gleichnamigen Hauptstadt und dem berühmten Palast von Knossos. Dieser Palast zeugt von einer der ältesten Zivilisationen Europas, der minoischen und ist einer der wichtigsten archäologischen Fundorte Griechenlands. Im Osten der von Kreta, wo wir unsere Zelte aufgeschlagen haben, liegt die Region Lasithi mit der großen Stadt Agios Nikolaos.


Innerhalb dieser Insel gibt es einige Halbinseln, vor allem im Nordwesten. Wir fokussieren uns in dieser Radioreise auf den Nordosten, auf die die Region Lasithi. 


Hier lebt und arbeitet John Gerogjannakis, Operations Manager im Ella Rocritia Resort, dem ersten Resort dieser Gruppe auf der Insel Kreta. Die Griechen nennen ihn natürlich Jannis. In der ersten Etappe der Sendung gibt Janis einen groben Überblick über seine Insel. 

Über die Insel Kreta zieht sich von West nach Ost eine Gebirgskette, die zur Südküste steiler als zum Norden abfällt.


Diese Kette ist ein Teil eines Gebirges, was auch unter dem Wasser vom griechischen Festland Peloponnes über Rhodos bis zum anatolischen Festland, also in die Türkei, reicht.


Sitia ist die kleine Hafenstadt im Osten der Insel. Sie liegt in der Nähe des Kap Sidero. 

Ganz im Osten der Insel Kreta liegt das Kloster Toplou mit seiner tiefen Geschichte, die bis ins 14. Jahrhundert reicht, und seiner aktiven Gegenwart. Auffallend ist der imposante Glockenturm mit Renaissancedekoration an der westlichen Seite über der Zentralpforte. 


Einerseits befindet sich hier eine wertvolle Ikonensammlung und gleichzeitig engagiert sich das Kloster in der ökologischen Landwirtschaft. Der Name Toplou stammt aus dem türkischen und bedeutet so viel wie „ein Gebäude, das über eine Kanone verfügt“. Das Kloster wird heute auch das Kloster von Maria des Kaps genannt. 


Kanonen spielten im übertragenen Sinne eine Rolle. Zu Beginn zerstörten Piraten immer wieder dieses Kloster. Während der osmanischen Herrschaft flüchteten Partisanen in diese Mauern. Als die deutsche Wehrmacht Griechenland im Zweiten Weltkrieg besetzte, betrieben Widerstandskämpfer aus Kreta eine Funkstation im Kloster. 




Zur Abtei gehörenden Weinberge und Olivenhaine, die inzwischen wieder ökologisch bewirtschaftet werden, derzeit auf rund 35 Hektar. Johanna Lianoudaki hat uns zu einer kleinen Weinprobe geladen, in der wir unter anderem Thrapsathiri und Assyrtiko verkosteten. 


Neben Wein kann man auch Olivenöl und die hauseigenen Spirituosen vor Ort kaufen.  


Die historische Ölmühle erinnert an die Anfänge der Olivenöl-Produktion im Kloster. 


Kreta ist eine Insel der Kontraste, in der das schroffe Hochgebirge mit tiefen Schluchten auf sanfte Olivenhaine auf feine Sandstrände treffen.


Auf der Insel mischt sich die antike minoische Kultur und das venezianische Erbe mit lebhaften Städten und einsamen Bergdörfern. 


Kulturell Interessierte reisen durch die Jahrtausende der Insel, in Palästen der Minoer, in byzantinische Kirchen oder osmanischen Bauwerke.  


Ein heiliger Ort an der Nordost-Küste ist das Kloster Toplou, was derzeit von Abt Ambrosios Skarvelis geführt wird. Im Radioreise-Gespräch spricht der Abt nicht nur über seine Aufgaben, sondern auch die besondere Ehre dieser Arbeit am heiligen Ort. Am Ende der Sendung spricht er einen Segen für die Hörer unserer Sendung. 


Für sein Engagement für die kretische Küche und nachhaltige Produktion wurde Abt Ambrosios übrigens zum offiziellen Botschafter für Kreta als Europäische Gastronomieregion ernannt. 


Die kretische Küche, so sagen es Fachleute, ist eine der ältesten und gesündesten kulinarischen Traditionen der Welt.


Sie wurde von der geografischen Lage der Insel, ihrer Geschichte sowie von den lokalen Zutaten beeinflusst und geprägt. 


Einfache, frische Produkte werden verwendet, fast immer ist Olivenöl mit im Spiel.


Über die Kulinarik auf dieser Insel sprachen wir mit dem Insulaner Stavros Mylonakis. Er ist F& B Manager im Ella Rocrita Resort. 


Die kulinarische Breite der Insel und das Können der Köche kann man jeden Tag am Buffet und nach einer gewissen Zeit auch am eigenen Körper sehen.




Wenn die Kreter essen gehen, dann selten allein oder zu zweit. Beim Essen trifft sich die ganze Familie - und die ist meist groß.  Dieses Zusammensein bezeichnet man als Paréa, was übersetzt so viel wie „gute Gesellschaft“ meint. Janis, Operations Manager im Ella Rocrita, preist natürlich die eigenen Restaurants des Resorts, empfiehlt aber auch einen Besuch einer landestypischen Taverne in den Bergen. 


Das Essen auf Kreta ist ein wichtiger Teil der Kultur und so haben manche Spezialitäten der Insel eine lange Tradition.  Manche Speisen spiegeln den Einfluss der verschiedenen Herrscher der Insel wieder: die Minoer, die Venezianer, die Osmanen. Heute speisen Foodies auf Kreta abwechslungsreich, zum Beispiel in den verschiedenen Restaurants des Ella Rocrita Resorts, erklärt F & B Manager Stavros. 


Das Resort präsentiert nicht nur eine breite Kulinarik vom italienischen bis zum griechischen Spezialitäten-Restaurant, sondern präsentiert auch die Architektur des Landes.  




Ella Rocrita verfügt über 358 elegant eingerichtete Zimmer und Suiten.


Es gibt kleine Gärten der Ruhe innerhalb des Resorts. 


An zwei großen Panorama-Pools in der Anlage werden tagsüber Drinks und Snacks im Rahmen des All Inclusive angeboten.  


So zeigt sich Ella Rocrita von der kleinen Mole am Meer aus. 


Olivenbäume und andere Pflanzen der Insel sind auch die Kulisse innerhalb des Resorts. 



Das ist ein kleiner abendlicher Rundgang durch das Resort. 



Über eine Architektur, die an die minionische Kultur der Insel erinnert, wir sprechen von rund 3.000 Jahren vor Christus, sprachen wir mit Reservation Managerin Marina Magoulianou. 


So vielfältig wie die Architektur und Landschaft, so vielfältig präsentiert sich mitunter auch das kretische Meer. Mal ist es spiegelglatt.


Wenig später zeigt es sich aufbrausend. 


Die kleine unbewohnte Insel vor dem Ella Rocrita-Resort, auf der sich eine Kirche befindet, ist ein erschwimmbares Nahziel, wenn das Wasser ruhig ist.


Uns war das Meer nicht ganz hold.
 

Kreta wird auch „Insel der Kräuter" genannt. Von den Bergen bis an die Küste wachsen mehr als 1.800 Pflanzen, viele von ihnen sind nur hier heimisch.  


Diese außergewöhnliche Vielfalt an aromatischen Pflanzen wird seit Jahrhundert nicht nur kulinarisch, auch medizinisch genutzt. "Diktamo" zum Beispiel wächst auf den felsigen Klippen und wird oft als "König der kretischen Kräuter" bezeichnet. Sie wird oft zur Behandlung von Wunden, Magenbeschwerden und Erkältungen genutzt.  In der Antike galt sie als Symbol für Liebe und Heilung und wurde sogar in Gedichten von Homer erwähnt.  Wie einige der Pflanzen im Bereich Wellness verwendet werden, erklärte mir Konstantina Karypidou, Head Spa Receptionist im Resort. 


Im Radioreise-Interview spricht sie zu Beginn über die große Gastfreundschaft dieser Insel. Auch sie aus Athen zunächst eine "Fremde" hier gewesen und sehr warm aufgenommen worden. 


Was den Unterschied der türkischen Hamam-Kultur zur griechischen Spa-Tradition ausmacht, erfahren Sie ebenfalls bei uns im Radioreise-Podcast. 


Gerne verlängern wir den Griechenland-Urlaub mit einer Radioreise von der Halbinsion Pilion.

Die gesamte Region Magnesia stellen wir in einer weiteren Radioreise vor.

Von Athen bis nach Santorin führt Sie diese Sendung. 

Thessaloniki stellt diese Radioreise in einem kulinarischen Rundgang vor. 

Auf zwei Fingern von Chalkidiki bewegt sich diese Expedition. 

Auf der türkischen Seite des Mittelmeeres empfehlen wir diese Show in der Türkischen Ägäis und diese Radioreise von der Türkischen Riviera rund um Side.

Auf ein Wiedersehen im Land der Götter!