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BERLIN - PLAUEN - HOF - DIE RIAS-HISTORY ALS DEUTSCH-DEUTSCHE GESCHICHTSREISE




In dieser Radioreise nimmt Sie Alexander Tauscher mit auf eine Tour unter dem Motto Berlin-Plauen-Hof. Es wird eine Reise durch den Äther der Vergangenheit. Die vier magischen Buchstaben RIAS bestimmen den Kurs auf einer deutsch-deutschen Geschichtsreise, die zugleich Radiogeschichte sein wird. Anlaß für diese Sendung ist der 80. Geburtstag des einstigen Rundfunks im amerikanischen Sektor Berlins. Aus diesem Grund hat Alexander Tauscher RIAS-Moderatoren und RIAS-Hörer getroffen. Die Reise startet im einstigen amerikansischen Sektor, in Berlin Alt-Mariendorf. Hier lebt mit weit über 90 Jahren die RIAS-Ikone Horst Wendt. Alexander Tauscher hatte ihn als Schüler einst im RIAS-Funkhaus an der Kufsteiner Straße besucht und durfte nun bei Horst Wendt zu Hause in seinem privaten RIAS-Album blättern und natürlich mit dieser prägenden Stimme ein Interview führen. Diese enge Freundschaft mit Horst Wendt teilt auch Jürgen Stader aus Hof. Er ist Vorsitzende des Bundes der Berliner und Freunde Berlins in der Sektion Franken. Mit ihm sprechen wir zum Beispiel über das legende Licht der einstigen RIAS-Sendeanlagen in  Hof, dass Jürgen gerettet hat. Bei einer Feier zum 80. Geburtstag der leider längst verklungenen Station trafen wir auf dem Gelände des Ersten FC Wacker Plauen dessen langjährigen Vorsitzenden Wolfgang Dörschel. Er spricht über die Bedeutung des RIAS in der Ostvorstadt, über ein Leben im einstigen Arbeiterviertel und die Veränderungen nach der Wende. Die Geburstagsparty für einen lieben Freund im Äther hatte Karsten Repert organisiert, mit dem wir ebenfalls in Erinnerungen an die vier Buchstaben schwelgen. Außerdem dürfen Sie sich auf den ehemaligen rias2-Treffpunkt-Moderator Gerhard Kothy freuen, der über seine Arbeit als DJ an den Turntables spricht. Viel Spaß auf einer Reise, die sich dem schönstem Medium der Welt widmet! 


Vier Buchstaben, davon zwei Konsonanten und zwei Vokale sind es, die Alexander Tauscher im journalistischen Berufsleben geprägt haben. Aus Anlaß des 80. Geburtstages des RIAS im Jahr 2026 widmet er eine ganze Radioreise diesem leider nicht mehr leuchtenden einstigen Leuchtturm im Äther. 


Der RIAS – der einstige Rundfunk im amerikanischen Sektor Berlins strahlte aus dem einstigen Westberlin in weite Teile der DDR. Und das auch aus Oberfranken heraus, daher die Tour von Berlin nach Hof. 


Unsere ersten Etappen spielen gedanklich im RIAS-Funkhaus in Berlin-Schöneberg, Ecke Wilmersdorf, an der Kufsteiner Straße.


Von 1968 bis Ende 1993 war Horst Wendet im RIAS als Redakteur, Moderator und Reporter angestellt - vor allem in der Hauptabteilung Politik und Zeitgeschehen, aber auch in der Kultur. 


Horst Wendet moderierte Unterhaltungssendungen on air und auf der Bühne. 


Millionen Hörer kannten ihn als Moderator der "Rias1-Rundschau" oder aus dem "Rias1 Radio-Markt". Den "Radio-Markt" präsentierte er abwechselnd mit Nero Brandenburg (rechts im Bild).


Nach Ende des RIAS saß Horst Wendt 1994 im ersten Jahr von DeutschlandRadio Berlin am Mikrofon der Klassiksendung "Divertimento". Später moderierte die "Galerie" und zuletzt die "Tonart" im Bereich Swing. 


1996 hatte Alexander Tauscher diese einstige RIAS-Ikone in der Sendung "Galerie" besucht und war anschließend mit Horsts geliebtem Claudelinchen auf eine Semmel im Kaufhaus des Westens. Genau 30 Jahre später besuchte er Horst in dessen privater Wohnung im Berliner Staddteil Alt-Mariendorf.  


Das Gespräch mit der einstigen RIAS-Ikone Horst Wendt ist wie ein Zeitspiegel mit lauter Erinnerungen an die Ost-West-Teilung Berlin. Es sind auch einige kuriose Geschichten dabei. Doch bei aller Unterhaltung, das machte Horst Wendt deutlich, war für ihn das Wichtigste, stets Qualität zu liefern. 


Im Radioreise-Gespräch erinnert sich Horst Wendt an Reisen nach Ost-Berlin und eine besondere Begebenheit, bei der letztlich die Stasi die Hände im Spiel hatte. 

Der Radioreise erlaubte diese RIAS-Ikone einen kleinen Blick in ihr privates RIAS-Album.




Neben Christian Bienert war Horst Wendt einer der Publikumsliebe des RIAS. Nach der Wende, so erzählt er im Radioreise-Gespräch, kamen häufig Rentner aus der ehemaligen DDR zu Besuch, um ihn mit mit kleinen Freundschaftsgaben belohnten. "Sie sind bei uns in der Familie das Horstelchen", hieß es nicht selten. 


In der Vorweihnachtszeit stapelten sich die Christstollen aus dem Erzgebirge in den Redaktionsräumen. Horst Wendt legte sie auf den Fluren des Funkhauses aus. Als besonderes Geschenk übergaben die treuen RIAS-Hörer immer wieder einen Nordhäuser Doppelkorn. Eine Westberlinerin wird immer in Erinnerung bleiben. Frau Milde aus Neukölln besuchte ihn regelmäßig zu Weihnachten, Ostern und Pfingsten . Der Redaktion schenkte sie Schokolade und Pralinen und saß sich dann - fein herausgeputzt - hin, um Horst Wendt bei seiner "Arbeit" zuzuschauen. Auf das gemeinsame Foto war sie sichtlich stolz. 


Als Deutschland bis 1989 geteilt war, war nur der Äther grenzenlos. Also war es die Aufgabe des Rundfunks im amerikanischen Sektor Berlins, die westliche Sicht in die DDR zu tragen. 


Als die Mauer fiel, bröckelten auch diese vier Buchstaben. Und so musste Programmdirektor Siegfried Buschlüter am 31.12.1993 einen lieben Freund zu Grabe tragen. Seine Abschiedworte gehen heute noch unter die Haut. 


Nicht nur Horst Wendt sieht es als Schande an, was dem RIAS angetan wurde. Der Sender, der die meisten Sympathien der Hörer auf sich gezogen hatte, wurde abgewickelt. Im Radioreise-Interview findet Wendt deutliche Worte.  


Möge Horst Wendet noch viele viele Jahre an diese glorreichen Zeiten zurückdenken können. 


Um den RIAS trauert in Oberfranken wohl keiner mehr, als Jürgen Stader. Er ist mit diesem Sender aufgewachsen und hat später als Beamter der Stadtverwaltung viele RIAS-Veranstaltungen nach Hof geholt. Schließlich wurde von hier aus rias1 auf UKW 89,3 Mhz und rias 2 auf UKW 91,2 Mhz in die südliche DDR ausgestrahlt. 


Im Radioreise-Interview erinnert sich Jürgen Stader, wie er als Kind durch Zufall bei den Großeltern auf den RIAS gestoßen ist. Außerdem verrät Jürgen, wie er ein wichtiges Funktionslicht der RIAS-Sendeanlagen gerettet hatte. 


Dieses Foto zeigt übrigens einen begeisterten RIAS-Fan, der ein gestohlenes RIAS-Frequenzlogo selbst hergestellt hatte. 


Jürgen Stader sieht sich als "die freie Stimme aus Oberfranken". 


Wir trafen Jürgen auf dem Vereinsgelände des Ersten FC Wacker an der Oelsnitzer Straße in Plauen - beim Gedanken an den 80. Geburtstag des Senders. Während im RIAS-Funkhaus am Hans-Rosenthal-Platz in Berlin diesbezüglich Funkstille war, feierten zunächst in Hof und später in Plauen viele Freunde diesen Jubilar, der zwar begraben aber dennoch in den Herzen geblieben ist. 


Die Stadt Plauen in der damaligen DDR hatte einen Störsender betrieben.  Der sollte das RIAS-Signal aus Hof ausbremsen. Doch das gelang nicht, weil Hof von den US-Amerikanern einen extra Verstärker mit großem Sendemast bekam.


Äußerst beliebt war bei den jungen Menschen in Ost und West die Jugendwelle rias2. Einen kurzen Ausschnitt eines Interviews von Alexander Tauscher mit dem leider in 2026 verstorbenen Rik De Lisle (der alte Ami) hören Sie in dieser Sendung. 


Der aus Plauen stammende Journalist Karsten Repert hatte RIAS-Freunde aus Ost und West in die Spitzenstadt gelockt. Auch er hat uns erzählt, welche Bedeutung diese vier Buchstaben für sein Leben hatten. 


Über ein Leben in der Plauener Ostvorstadt, dem einstigen Arbeiterviertel, vor und nach der Wende sprachen wir mit dem Gastwirt Wolfgang Dörschel. Er ist bei Ersten FC Wacker an der Oelsnitzer Straße eine Legende geworden. 


Bei der Feier war auch der Plauener Albrecht Lenk, genannt Alby, mit an Bord. Er besitzt das einzige komplette Archiv des ehemaligen Labels VEB Deutsche Schallplatten Berlin.


Als "prominenten" RIAS-Gast hatte man den früheren Treffpunkt-Moderator Gerhard Kothy nach Plauen geladen. Im Radioreise-Gespräch erinnerte sich Kothy an Reisen nach Ostberlin, die ihm deutlich gemacht haben, wie beliebt der Westberliner Sender in der DDR war. Außerdem erinnerten wir uns gemeinsam an das Prinzip der Deck-Adressen.  


RIAS-Fan Jürgen Stader präsentierte eine nostalgische Reise durch fast fünf Jahrzehnte Rundfunkgeschichte. 









Vier Buchstaben, die im Äther verstummt, aber in den Herzen laut hörbar sind - am Ende dieses Vortrags floß die eine oder andere Träne. 


Der RIAS lebt in der Radioreise weiter - denn es ist "Reise in Alex Sinne". 


In diesem Sinne: Auf Weiterhören! 

Die Radioreise stellt ferne und nahe Ziele vor. Sie bringt Geschichten von und über Menschen, sie dringt in fremde Kulturen und geheimnisvolle Welten ein. Sie ist auf der Suche nach besonderen Erlebnissen. Wir sind rund um den Globus unterwegs mit Mikrofon und offenem Ohr.

Radioreise lebt von den Aufnahmen vor Ort. Nahezu alle O-Töne werden im jeweiligen Land aufgezeichnet. Die Themenpalette reicht von Vancouver bis Moskau, von Mauritius bis zum Nordkap und von Teneriffa bis nach Australien. Radioreise stellt einzigartige Städte, unvergleichliche Hotels, besondere Events und unvergessliche Menschen der Reise vor.

Jede Sendung ist ein Highlight. Folgen Sie uns zum Beispiel auf eine kulinarische Reise nach Mauritius. Entdecken Sie mit uns Rodrigues, die unbekannte Insel im Indischen Ozean! Begleiten Sie uns durch das heilige Land, durch Israel oder steigen Sie mit in den Zug durch die Rocky Mountains! Alle bisherigen Folgen der Radioreise gibt es hier zum Nachhören.

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Von Abu Dhabi bis Australien - von Irland bis Israel - von Mauritius bis Marokko - von Miami bis Moskau: Sei es das Spielerparadies Macao, die Wiege des Jazz New Orleans oder eine der europäischen Kulturhauptstädte, die Radioreise stellt diese Ziele vor. Wir gehen aktiv auf Reisen - mit dem Husky-Schlitten durch den finnischen Winter, auf Schiffsfahrt durch das alte Russland oder auf Wanderung über die norwegischen Gletscher. Wir tummeln uns im schrillen Las Vegas genauso wie auf einem Fischmarkt auf Rodrigues im Indischen Ozean. Wir reisen dorthin, wo Geschichte auf Schritt und Tritt spürbar ist und wo längst nicht alle Narben verheilt sind, im Nahen Osten. Kommen Sie mit durch das sagenhafte Jerusalem und folgen Sie uns durch das heilige Land. Und natürlich genießen wir den Urlaub in einzigartigen Hotels und in guten Restaurants, in Wellness-Oasen und an den schönsten Stränden dieser Welt. Und wir sind weiter unterwegs, denn es gibt noch mindestens Eintausend Orte auf dieser Welt zu entdecken...

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