MALEDIVEN - DIE INSEL NIVA VELASSARU MALDIVES



In dieser Radioreise nimmt Sie Alexander Tauscher mit auf die Malediven. In diesem Archipel erkunden wir die Insel Niva Velassaru Maldives, etwa 30 Schnellboot-Minuten von der Hauptstadt Malé entfernt. Freuen Sie sich neben der tiefblauen Lagune und dem tropischen Paradies-Strand auf interessante Geschichte der Insulaner und Wahl-Insulaner. Resort-Managerin Marge Cachacha kam einst von den fernen Philippinen auf dieses Eiland. Mit ihr sprechen wir auch über die Arbeit ihrer muslimischen Kollegen währen des Fastenmonats Ramadan. Aus Großbritannien stammt die studierte Meeresbiologin Tishaar, die uns von einem besonderen Korallen-Aufzuchtprogramm erzählt. Der in der Ukraine geboren und später lange in der russischen Hauptstadt Moskau lebende Tauchlehrer Andrey Agafonow schwärmt von der Unterwasserwelt. Während des Gesprächs schwimmen gerade drei Stachelrochen an den Strand - auch für ihn ein besonderes Erlebnis. Fathi Jalleel als Leiter der Expeditionen hat den kürzesten Arbeitsweg. Er stammt direkt aus der Inselhauptstadt Malé, lebt aber gerne mit seinen Teamkollegen auf der Resort-Insel. Auf Mauritius lebt F & B-Director Andreas Haugg. Er spricht nicht nur über das Pendeln zwischen beiden Urlaubsregionen, sondern auch über das Leben in der Ferne und seine bisher schon weite berufliche Weltreise. Viel Spaß in diesem einmaligen Naturwunder unseres Planeten! 


Für das heutige Ziel nehmen wir langen, teueren Flug mit Umstieg, wenn auch zähneknirschend, in Kauf. Denn für die Malediven gibt es eben keinen Ersatz auf der Welt.  


Wir haben zweifelsfrei ein Traumziel im Angebot: Eine Kette von 19 Inselgruppen im Indischen Ozean, südwestlich von Indien und Sri Lanka. Von Nord nach Süd erstrecken sich die Malediven auf rund 900 Kilometer. Sie verteilen sich auf 26 Atolle. Unser Ziel auf dieser Tour ist die Insel Niva Velassaru im Süd-Malé-Atoll.


Nach dem Fernstreckenflug in die Malediven-Hauptstadt Malé geht es für viele Urlauber mit dem Wasserflugzeug zu ihren Inselresorts. Nicht so für die Gäste dieser Urlaubs-Insel. Das Eiland erreicht man in knapp einer halben Stunde mit dem Schnellboot von Malé aus. Die wuselige Inselhauptstadt lassen wir in diesem Fall einfach rechts liegen. 


In hoher Geschwindigkeit rast das Boot an Resortinseln und wirtschaftlich genutzten Inseln vorbei. 


Fast immer wenn ein Gast mit dem Boot auf der Insel ankommt, wird er von Resort Managerin Marge Cachacha und ihrem Team persönlich begrüßt. 


Im Radioreise-Gespräch beschreibt sie die Insel und betont, dass dies ein natürliches Eiland ist. Nichts si hier künstlich angelegt worden. 


Es ist dermaßen natürlich, dass sich auch das Federvieh als Restaurantgast wohlfühlt.  


Im Herzen des Indischen Ozeans, auf Höhe und etwas nördlich des Äquators, erstreckt sich das Archipel der Malediven. Insgesamt sind im tropisch warmen Wasser rund 1.200 Inseln verteilt, die sich auf die meist ringförmigen Atolle verteilen. 


Umgeben von tiefblauem Ozean und türkisfarbenen Lagunen wirken die weißen Sandstrände und grünen Palmengruppen wie im Prospekt.


In dem Fall ist in der Regel keine Bildbearbeitung nötig, die Wirklichkeit deckt sich mit dem Prospekt.  


Die Anordnung der einzelnen Atolle ähnelt oft einer funkelnden Smaragdkette. Doch die Smaragde glänzen nicht mehr durchgängig, denn der Klimawandel macht den Korallen zu schaffen. 


Auf der Insel Niva Velassaru Maldives versucht die studierte Meeres-Biologin Tishaar aus Großbritannien gegenzusteuern. Uns erzählt sie vom Projekt "The Dome" mit dem Anpflanzen von Korallen-Resten. So habe sie der durch die Hitze des Jahres 2024 erfolgten Korallenbleiche entgegenwirken können. 


Von den knapp 1.200 Inseln der Malediven ist etwa jede Zehnte bewohnt. Das klingt wenig, hat jeodch auch etwas Gutes. Denn damit bewahrt dieses Archipel auch eine gewisse Natürlichkeit. 


Für Wanderer und vor allem für Bergsteiger sind die Malediven nicht zu empfehlen. Die Inseln sind meist nicht länger als ein Kilometer und sie liegen alle nur rund einen Meter über dem Meeresspiegel. Die höchste Erhebung mit 2,4 Metern befindet sich auf der Insel Vilingilli im Addu-Atoll. Diese flache Höhe macht das Archipel natürlich anfällig für den stetig ansteigenden Meeresspiegel. Zum Glück schützen die vorgelagerten Riffe die Inseln vor den manchmal heftigen Monsunstürmen.  Die Riffe wiederum schenken den Inseln die klaren, tiefblauen Lagunen am Sandstrand, erklärt Marge im Radioreise-Gespräch. 


Als die Radioreise dieses Resort besuchte, war gerade der muslimische Fastenmonat Rammadan. In dieser Zeit dürfen auch all die muslimischen Angestellten zwischen Sonnenaufang und Sonnenuntergang nichts trinken und essen. Bei der Hitze und der teils auch schweren Arbeit ist das aus westeuropäischer Sicht fast unvorstellbar. Außerdem hatten die jungen Männer abends auch noch ein ziemlich schweißtreibendes Fußball-Turnier der Belegschaft absolviert. 


Resort-Managerin erklärt, wie der Ramadan in der Praxis im Personal umgesetzt wird. Sie betont außerdem, dass viele der Angestellten diese Belastung bereits gewohnt seien, da sie zuvor in anderen Bereichen der Wirtschaft gearbeit hatten. 


Egal auf welcher Malediven-Insel – das Team ist in aller Regel international. So trafen wir im russisch-geführten Gespräch den Tauchlehrer Andrey Agavonow. Er stammt aus Mariupol in der Ukraine, dass im Jahr 2022 von Russland annektiert wurde. Andrey lebte aber zuvor schon viele Jahre in Moskau. Als der Krieg in der Ukraine begann, wollte er nicht mehr im Land des Aggressors leben. So ging er zunächst nach Mexico und bekam später das Jobangebot auf den Malediven. 


Diese kleine Insel kann man bequem in 20 Minuten umrunden, zum Beispiel auf dem „Nature Trail“ durch den kleinen Urwald.  Auch auf dieser Insel ist das Team tagtäglich damit beschäftigt, die Flora zu pflegen. Kurz nach Sonnen-Aufgang wird der Strand gekehrt, damit die ersten Gäste die ersten Fußabdrücke in den warmen Sand setzen können. Den Velassaru-Abdruck hinterlassen übrigens viele Menschen, da die Sandalen des Resorts das entsprechende Schrift-Relief haben. Tropisch ist die Landschaft der Malediven dank der Regenzeit vor allem zwischen Mai und Dezember und den sonnigen trockenen Phasen, die durchaus auch in diesem Zeitraum auftreten. 


Vielen Urlaubern, die zum ersten Mal dieses Archipel betreten, geht es sicher wie George Corbin, der im Jahr 1971 mit einem Frachtschiff auf den Malediven ankam. Er hatte das das perfekte Urlaubsziel entdeckt und kam im folgenden Jahr mit Journalisten und Fotografen zurück, um diese Traumbilder indie Welt zu senden.  Die erste Touristengruppe landete im Jahr 1972 auf den Malediven – mit einem Charterflug aus Colombo von der benachbarten Insel Sri Lanka. Sie wurden dann mit einem Dhoni, dem traditionellen Boot der Malediver, zum Festland gebracht. Fathi Jalleel ist ein Insulaner, dessen Arbeitsweg das blaue Meer ist. Er betreut im Niva Velassaru die Wasser-Sport-Aktivitäten.


Auf den Malediven haben wir im Bereich der Hotellerie die spannendsten Lebensgeschichten gehört. Einst trafen wir einen Hotelier, der von seinen beruflichen Jahren im ersten Golfkrieg erzählte. Wir sprachen mit der ersten Hotel-Angestellten aus Saudi Arabien auf diesem Archipel. 


Diesmal hören Sie in der Radioreise ein längeres Gespräch mit einem Deutschen, der beruflich um die ganze Welt gereist ist und jetzt auf Mauritius lebt und auf den Malediven arbeitet. Andreas Haugg ist nach vielen Stationen in Asien nun F & B Director im Niva Velassaru Maldives. 


Andreas beschreibt die Ursprünge und jetzigen Einflüsse der maledivischen Küche. Hier und da werde versucht, im sandigen Boden Obst und Gemüse anzubauen. 


Das allermeiste Obst muss auf diesem tropischen Einland jedoch importiert werden. 


Wer einmal auf den Malediven war, wird so schnell keinen Strand zu Hause mehr als paradiesisch bezeichnen. Den kann auch keine Unterwasserwelt mehr beeindrucken. 


Was man beim oberflächlichen Blick auf die Resort-Welt der Malediven vielleicht übersehen würde. Die Kulturgeschichte des Archipels reicht rund 900 Jahre zurück. Heute sind die Malediven ein islamisches Land, zuvor waren sie eine buddhistische Nation und davor praktizierte man alte Form des Hinduismus. Dieses Erbe zeigt sich noch heute in architektonischen Überresten buddhistischer Bauwerke und Klöster – natürlich abseits der Resort-Inseln. Denn die Resort spiegeln natürlich die Erwartung der vorwiegend aus Europa und Asien stammenden Touristen. 

Zum Luxus eines Malediven-Urlaubes zählt auch das Spa. Auf Velassaru gibt es zum Luxus des Traumstrandes noch den Infinity-Pool. Dabei ist das Meer hier doch der beste Pool.  


Mehrfach pro Woche startet ein Boot zur Sunset Cruise. 


Eine Radioreise auf die Malediven ist viel zu kurz für einen Traum-Urlaub.  


Schweren Herzens nehmen wir Abschied von dieser Insel. 


Gerne verlängern wir hier im Archipel den Urlaub. Mit uns geht es von Niva Velassaru aus auf die Insel Kuramathi.

https://www.radioreise.de/2021/03/kuramathi-velassaru-das-malediven-inselhopping.html

Von Kuramathi aus entdecken wir die Insel Kurumba direkt vis á vis von Malé gelegen. 

https://www.radioreise.de/2019/12/malediven-kurumba-kuramathi.html

Zwei Paradiesinseln unweit von Malé besuchen wir in dieser Radioreise. 

https://www.radioreise.de/2025/03/paradies-inseln-im-indischen-ozean-varu.html


Im Norden des Archipels betreten wir die Insel Cora Cora.

https://www.radioreise.de/2026/03/malediven-die-insel-cora-cora.html


Wie wäre es mit zwei Kokos-Reisen auf die Malediven. Die Insel Coco-Palm Dhuni Kolhu ist in dieser Show vertreten.

https://www.radioreise.de/2019/04/coco-palm-dhuni-kolhu-der-malediven-horizont.html

Die Geschichten von Coco Bodu Hithi hören und sehen Sie hier. 

https://www.radioreise.de/2019/04/coco-bodu-hithi-die-malediven-als-schmelztiegel-der-kulturen.html


Unser kurzer Aufenthalt auf der Schwesterinsel Coco Budu-Hithi ist hier festgehalten. 

https://www.radioreise.de/2019/04/coco-bodu-hithi-die-malediven-als-schmelztiegel-der-kulturen.html


Ein kleines Inselhopping bietet diese Radioreise. 

https://www.radioreise.de/2023/02/malediven-inselhopping-urlaub-auf-naladhu-dhigu-und-veli.html


Die erste Malediven-Reis im Jahr 2017 führte nach Kandima. 

https://www.radioreise.de/2017/05/malediven-das-paradies-auf-erden.html


Auf ein Wiedersehen auf den Malediven!

Die Radioreise stellt ferne und nahe Ziele vor. Sie bringt Geschichten von und über Menschen, sie dringt in fremde Kulturen und geheimnisvolle Welten ein. Sie ist auf der Suche nach besonderen Erlebnissen. Wir sind rund um den Globus unterwegs mit Mikrofon und offenem Ohr.

Radioreise lebt von den Aufnahmen vor Ort. Nahezu alle O-Töne werden im jeweiligen Land aufgezeichnet. Die Themenpalette reicht von Vancouver bis Moskau, von Mauritius bis zum Nordkap und von Teneriffa bis nach Australien. Radioreise stellt einzigartige Städte, unvergleichliche Hotels, besondere Events und unvergessliche Menschen der Reise vor.

Jede Sendung ist ein Highlight. Folgen Sie uns zum Beispiel auf eine kulinarische Reise nach Mauritius. Entdecken Sie mit uns Rodrigues, die unbekannte Insel im Indischen Ozean! Begleiten Sie uns durch das heilige Land, durch Israel oder steigen Sie mit in den Zug durch die Rocky Mountains! Alle bisherigen Folgen der Radioreise gibt es hier zum Nachhören.

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Von Abu Dhabi bis Australien - von Irland bis Israel - von Mauritius bis Marokko - von Miami bis Moskau: Sei es das Spielerparadies Macao, die Wiege des Jazz New Orleans oder eine der europäischen Kulturhauptstädte, die Radioreise stellt diese Ziele vor. Wir gehen aktiv auf Reisen - mit dem Husky-Schlitten durch den finnischen Winter, auf Schiffsfahrt durch das alte Russland oder auf Wanderung über die norwegischen Gletscher. Wir tummeln uns im schrillen Las Vegas genauso wie auf einem Fischmarkt auf Rodrigues im Indischen Ozean. Wir reisen dorthin, wo Geschichte auf Schritt und Tritt spürbar ist und wo längst nicht alle Narben verheilt sind, im Nahen Osten. Kommen Sie mit durch das sagenhafte Jerusalem und folgen Sie uns durch das heilige Land. Und natürlich genießen wir den Urlaub in einzigartigen Hotels und in guten Restaurants, in Wellness-Oasen und an den schönsten Stränden dieser Welt. Und wir sind weiter unterwegs, denn es gibt noch mindestens Eintausend Orte auf dieser Welt zu entdecken...

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