MALEDIVEN - DIE INSEL CORA CORA
In dieser Radioreise nimmt Sie Alexander Tauscher mit auf die Paradies-Insel Cora Cora Maldives. Freuen Sie sich auf Urlaub im Indischen Ozean, auf ein tropisches Einland im Raa Atoll der Malediven. Wir lernen hier ein Pilot-Projekt zur Korallenaufzucht kennen, dass auch auf anderen Inseln dieses Archipels durchaus Schule machen kann. Denn es ist das zweitgrößte Korallen-Projekt nach dem australischen Great Barrier Reef. Marcus Goh aus Malaisia, Leiter der Tauchschule, erklärt uns das Prinzip. Eine weitere Besonderheit dieser Insel ist das Dutch Onion-Museum. Es zeigt die Archäologie, Wirtschaft und das Naturwunder des Archipels. Resortleiter Muiz, selbst ein Malediver, spricht über die bei uns sicher nicht so bekannte Geschichte des Inselstaates. Nush, die aus dem Süden der Malediven stammt, erklärt uns unter anderem, wie sie den Ramadan begeht und wie es sich als Frau unter so vielen Männern im Team arbeitet. Das Erlebnis Wasserflugzeug, dass die Gäste aus der Hauptstadt Malé hiehrer in den Norden der Malediven bringt, beschreibt Olga Kirilowa vom Cora Cora-Team. Außerdem spricht über ihre klimatische Kontrastreise aus dem kalten Perm im Uralgebirge in Russland in die Tropen. Sie plaudert über ein harmonisches Mitunter mit Kolleginnen und Kollegen aus rund 20 Nationen. Der Weltfrieden ist auf dieser Insel schon längst Realität. Viel Spaß auf diesem traumhaften Eiland in der blauen Lagune!
Anders als in einigen bisherigen Radioreisen sind wir diesmal ziemlich weit weg von der Mitte des Archipels um die Hauptstadt Malé. Denn diese Tour führt in das Raa-Atoll in der westlichen Kette der Malediven.
Wie etliche der im äußeren Ring gelegenen Atolle wurde es erst Ende der 1990-iger Jahre für den Tourismus geöffnet.
Insgesamt 80 Inseln befinden sich in diesem Atoll, die meisten von ihnen sind unbewohnt.
Die wenigen Resort-Inseln sind im Einklang mit der Natur errichtet worden. Unser Ziel ist das tropische Paradies Cora Cora.
'
Nach dem Langstreckenflug bis zum Velana International Airport in Malé muss man nochmal in den Flieger, um auf diese Insel zu gelangen.
Das kann von Fall zu Fall nochmal ein paar Stunden Wartezeit in Anspruch nehmen.
Aber das Erlebnis ist ein besonderes, wenn das Wasserflugzeug im Haften startet...
....und dann über die weißen Kreise und Kegel im blauen Meer fliegt.
Im Instagram- und Facebook-Kanal der Radioreise haben wir spannende Videos beim Starten und Landen der Wasserflugzeuge eingestellt.
Wir landen direkt am Resort und werden von Olga Kirilowa begrüßt.
Im Radioreise-Podcast beschreibt Olga das besondere Gefühl des Fliegens im Wasserflugzeug.
Wir sprechen über Piloten in Shorts, die mit Flip Flops oder barfuß im Cockpit sitzen.
Oft erkenne man an der Form der Resorts aus der Luft bereits den entsprechenden Name des Eilandes, erklärt Olga.
Es ist etwas laut in solch einem Wasserflugzeug. Daher verteilt die Crew Ohrstöpsel, für die, die es möchten.
Der Vorteil auf Cora Cora: Das Wasserflugzeug kann direkt an der Insel ansetzen. Damit ist kein weiterer Bootstransfer wie auf dieser Nachbarinsel nötig.
Es geht also vom Flieger direkt zur Rezeption.
Von der Rezeption geht es direkt in die Wasservilla.
Eine herzlich-natürliche Begrüßung auf dem Bett erwartet die Gäste...
Die kleinen Häuschen sind mit individuellen Zeichnunen versehen. Mitunter zischt ein Wasserflugzeug am Horizont vorbei...
Bei Schwimmen hat man optisch das Gefühl, dass man das Wasserflugzeug greifen kann...
Gegen 6 Uhr startet die erste Maschine und gegen 15 Uhr die letzte Maschine von Cora Cora. Denn die Piloten fliegen auf Sicht und nur bei Tageslicht.
Das Summen der Motoren ist das einzige technische Geräusch, dass sich in dieser Naturkulisse vernehmen lässt.
Ein Speedboot würde bei gutem Wetter mehr als drei Stunden bis nach Malé benötigen, ein normales Boot mindestens acht Stunden.
Jeder Gang von der Wasservilla zum Festland der Insel ist ein Spaziergang auf einem Gemälde.
Jede Veränderung der Himmelsfarbe verändert auch die Färbung des Wassers.
Das beliebteste Licht ist das Abendlicht vor der Hängeschaukel.
Zum All Inclusive-Konzept des Resorts zählen mehrere Bars und auch ein Coffee-Shop. Manch ein Malediven-Urlauber kommt vom Pool gar nicht weg, obwohl doch das Meer ein Spiegelbild ist.
Selbstredend wird die Minibar täglich gefüllt - just chill...
Hinter den tropischen Inseln mit ihren Luxusresorts verbirgt sich eine reiche Kulturgeschichte, die Jahrhunderte zurückreicht. Seit fast 900 Jahren sind die Malediven ein islamisches Land, aber im Ursprung waren sie eine buddhistische Nation. Bevor die Malediver den Buddhismus annahmen, praktizierten sie eine alte Form des Hinduismus, genannt Śrauta. Wahrscheinlich zog der Buddhismus im dritten Jahrhundert auf den Malediven ein. Das prägte die Sprache und Kultur, die Architektur und die Traditionen.
Das Erbe jener Zeit ist heute noch an Überresten buddhistischer Bauwerke und Klöster auf einigen Inseln zu sehen. So gehört der buddhistische Thoddoo-Tempel auf der gleichnamigen Insel zu den wichtigsten historischen und kulturellen Stätten des Landes. Cora Cora war das erste Resort der Region mit einer lizenzierten Kunstgalerie und einem Museum. Es zeigt mehr als 400 lokale Artefakte und ein traditionelles maledivisches Haus sowie zwei historische Badebecken und einen Moscheebrunnen. Resortleiter Muiz ist Malediver und verrät uns zunächst, für was der Inselname Cora Cora steht.
Muiz spricht im Radioreise-Interview auch über die maledivische Küche, die von Einflüssen aus Indien, Sri Lanka und Ostafrika geprägt ist. Thunfisch in den verschiedensten Verationen spielt die zentrale Rolle.
Im All-Inclusive Resort stehen vier á la Carte-Restaurants zur Wahl - von italienisch bis japanisch.
Das Restaurant Ginger Moon fokussiert sich auf die asiatische Küche.
Liebevoll werden abends auf der Tischdeck aus Sandkörnern kleine Botschaften formuliert.
Natürlich kommen auch Vegetarier auf ihre Kosten, gerade mit Blick auf die libanesischen Speisen. Humus oder Baba Ganoush beispielsweise haben ihren festen Platz im Frühstücks-Buffet.
Selbstredend gehören die Coctails beim Sundowner auch zum Konzept "It´s Freedom Time"...
Die Malediven bestehen aus 26 Atollen. Deren Außengrenzen kann man aus dem Wasserflug gut erkennen.
Das Addu-Atoll ist das südlichste und ist eine Mischung aus Inseln der Einheimischen und vielen unberührten Inseln. Was man kaum vermutet: Im Jahre 1941 wurde es zu einem der wichtigsten strategischen Außenposten der britischen Streitkräfte im Zweiten Weltkrieg. Aus dem äußersten Süden der Malediven stammt Nush, die auf Cora Cora die Personalentwicklung der Mitarbeiter leitet.
Mit Nush trafen wir uns am Freiheitsbaum. Jeder Resortgast kann hier einen oder mehrere Wünsche auf verschiedenfarbigen Bändern notieren und anhängen. Auch die Radioreise hat davon Gebrauch gemacht.
Die Gedanken sind frei. Ohne ein Geheimnis zu verraten: Das Wort Frieden war auf Russisch mehrfach an den Bändern zu lesen.
Die Insel Cora Cora liegt im Raa-Atoll, dass sich auf einer Fläche von etwa 30 mal 65 Kilometer erstreckt.
Die Natur hat hier eine schlichte, aber sehr eindrucksvolle Komposition aus verschiedenen Blau- und Grüntönen des Wassers und dem weißen Sand mit der tropischen Vegetation geschaffen.
Es ist ein Farbenspiel, dass es so kein zweites Mal auf dieser Welt gibt.
Damit dieses Farbenspiel auch ein Ausdruck von Leben ist, hat die Insel Cora Cora ein großes Projekt zur Wiederaufzucht von Korallen gestartet, die widerstandsfähig sind.
Denn der Klima-Wandel mit der Erwärmung der Weltmeere bedroht gerade in diesen tropischen Regionen die Unterwasserwelt.
An diesem Projekt ist auch die führende Nicht-Regierungs-Organisation der Malediven beteiligt – sie nennt sich „Save the Beach Maldives“. Mit Marcus Goh aus Malaisia, dem Leiter der Tauchschule auf dieser Insel, sprachen wir zunchst über seinen Arbeitsort, die Unterwasserwelt.
Das so genannte „Mars Assisted Reef Restoration System“ auf der Insel Cora Cora ist das zweitgrößte Korallen-Projekt nach dem australischen Great Barrier Reef.
Auf Cora Cora sammelt man diese „Rifffragmente“ und pflanzt sie sorgfältig auf Riffsterne um, wodurch sie ein neues Leben erhalten. Außerdem wird erforscht, wie bestimmte Gene zwischen verschiedenen Korallenpopulationen übertragen werden können, um sie widerstandsfähiger zu machen. Das Projekt soll über die Grenzen des Resorts hinausgehen und auch die Einheimischen und andere Resorts schulen.
Unter der Leitung auch von Tauch- und Wassersportmanager Marcus Goh will sich das Resort als Kompetenzzentrum für die Aufzucht der Korallen etablieren. Auch Urlaubsgäste können mitmachen – unter der Devise „It´s Freedom Time“ ist ein Vermächtnis für die Zukunft der Malediven, erklärt Marcus im Radioreise-Gespräch.
Wer auf dieser Insel ankommt, wird sehr viel Russisch hören. Urlauber aus Russland und den Staaten der ehemaligen GUS machen einen wichtigen Teil der Gäste aus. Daneben ist das Resort bei Europäern, Japanern und Südkoreanern besonders beliebt.
Dementsprechend ist auch das Personal mit vielsprachigen Mitarbeitern aufgestellt. Wir sprachen mit Olga Kirilowa aus Russland, die sich immer freut, wenn sie fernab der Heimat vertraute Klänge hört.
Mit Olga sprachen wir auch über ein Leben auf einer winzig kleinen Insel – ein Leben für eine Frau, die aus dem flächenmäßig größten Land dieser Erde kommt.
Am Ende der Radioreise wollen wir noch ein paar praktische Urlaubstipps für die Malediven weitergeben. Zwar bieten die Airlines, die am Golf oder in Istanbul ihre Drehkreuze haben, in der Regel 30 Kilogramm Freigepäck an. Doch man muss diese Grenze nicht ausschöpfen. Denn der Fehler unterliegt immer wieder, dass man zu viel Kleidung mit auf die Malediven nimmt.
Lange Sommerhosen werden selbst abends im Restaurant nicht verlangt. Im Anzug haben wir noch nie jemanden gesehen, auch nicht den Kellner. Denn auch der Resortleiter trägt gerne Shorts.
T-Shirts oder Sommerhemden sind beim Abendessen angebracht. Tagsüber ist das Tanktop viel angenehmer zu tragen.
Sommerschuhe braucht man nicht. Denn Flip Flops reichen und im Prinzip kann man weitgehend barfuss laufen – es ist Freedom Time...
Das Einzige, was Sie an den Malediven stören wird, ist der Abreisetag.
Alles was an Stränden nach den Malediven kommt, kann nicht mithalten. Jedes Gewässer, dass man anschließen betritt, wird man immer mit dem vergleichen, was man hier einmal erlebt hat. Die Malediven sind einfach konkurrenzlos.
Daher verlängern wir gerne den Urlaub in diesem Archipel mit diesen Radioreisen von den Malediven:
https://www.radioreise.de/2026/03/malediven-die-insel-niva-velassaru.html
https://www.radioreise.de/2025/03/paradies-inseln-im-indischen-ozean-varu.html
https://www.radioreise.de/2023/02/malediven-inselhopping-urlaub-auf-naladhu-dhigu-und-veli.html
https://www.radioreise.de/2021/03/malediven-auswanderer-der-alltag-im-paradies.html
https://www.radioreise.de/2019/12/malediven-kurumba-kuramathi.html
https://www.radioreise.de/2021/03/kuramathi-velassaru-das-malediven-inselhopping.html
https://www.radioreise.de/2019/04/coco-bodu-hithi-die-malediven-als-schmelztiegel-der-kulturen.html
https://www.radioreise.de/2019/04/coco-palm-dhuni-kolhu-der-malediven-horizont.html
https://www.radioreise.de/2017/05/malediven-das-paradies-auf-erden.html
Auf ein Wiedersehen in Cora Cora!































































