ROCK ME AMADEUS - Die Mozartstadt Salzburg

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In dieser Radioreise nimmt Sie Alexander Tauscher mit in die Mozartstadt Salzburg. Wir entdecken die Salzach auf den Spuren des großen Amadeus.


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Radioreise Reisepodcast in Salzburg, der Mozartstadt

Er war Superstar, er war populär, er war so exaltiert, because er hatte Flair. Er war ein Virtuose, war ein Rockidol... der Amadeus! Um den großen Sohn der Stadt Salzburg dreht sich alles in dieser Radioreise durch die Festspielstadt im Herzen Europas. Folgen Sie uns ins Herz des schönen Salzburger Landes, in die Weltstadt der schönen Künste. Mozart von der Geburt bis zum Tod: auf seinen Pfaden sind wir im Podcast der Radioreise unterwegs, begleitet von seiner Musik – mal klassisch, mal poppig. Die kleine Nachtmusik bringt uns in die Getreidegasse ins Geburtshaus dieses Virtuosen.

Salzburg Mozart Haus Getreidegasse

In diesem Haus in der Getreidegasse Nummer 9 wurde Salzburgs berühmtester Sohn am 27. Januar 1756 geboren. Ganze 26 Jahre, von 1747 an, bewohnte die Familie eine Wohnung im dritten Stock. Mit seinen Eltern Leopold und Anna Maria sowie Schwester „Nannerl“ verbrachte Mozart hier seine Kindheit und Jugend. Später zog er ins Mozart-Wohnhaus am Makartplatz.


1880 eröffnete die Internationale Stiftung Mozarteum erstmals ein Museum im Geburtshaus. Das Museum entführt die Besucher auf einen Rundgang durch die originalen Wohnräume mit Alltagsgegenständen und dem Mobiliar aus dem 18. Jahrhundert. Maria Erker, die leitende Museumspädagogin, führt uns in der Radioreise durch das Haus. Sie startet den Rundgang in der Küche der Mozarts.


Salzburg ist nicht nur zur Festspielzeit eine große Bühne. Diese große Bühne bilden die Festung Hohensalzburg, die Mozart-Museen, die Getreidegasse oder das Schloss Hellbrunn. Ein Name zergeht wahrlich auf der Zunge: Mirabell. Das bildschöne Schloss wurde Anfang des 17. Jahrhunderts von Fürst-Erzbischof Wolf Dietrich für seine schöne Salome gebaut. Heute ist es Schauplatz der romantischsten Hochzeiten. Doch die Geschichte Salzburgs war nicht immer so schön, wie uns Karin Priewasser im historischen Schnelldurchgang erklärt.
Bild: Salzburg Tourismus GmbH
Auf unserem Rundgang erfahren wir auch mehr über den legendären Jedermann, der fester Bestandteil der Salzburger Festspiele ist. Vor der Kulisse des Salzburger Doms wird das „Spiel vom Sterben des reichen Mannes“ jedes Jahr aufgeführt. Im Zentrum der Tragödie steht der „Jedermann“, der kurz vor seinem Tod sein ausschweifendes Leben bereut und daraufhin von Gott begnadigt wird.

Jedermann

Der Jedermann ist ein Markenzeichen der Salzburger Festspiele. Sie sind das weltweit bedeutendste Festival für Oper, Schauspiel und Konzert. Sie finden seit 1920 jeden Sommer im Juli und August statt. Jedes Jahr werden mehr als 200 Veranstaltungen in den sechs Festspielwochen von mehr als 250.000 Gästen besucht.
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Die besten Orchester und Sänger kommen zu den Festspielen an die Salzach, mit ihnen Schauspieler und im Gefolge viele Promis als Zuschauer. Doch in Salzburg ist stets Saison, wie die Operette von Leo Fall im Namen sagt. Das Musikjahr in Salzburg beginnt immer mit der Mozartwoche im Januar. Der Star-Tenor Rolando Villazón ist derzeit der Intendant der Mozartwoche. Sein Motto "Mozart lebt". Er singt nicht nur lauthals vor dem Mozart-Geburtshaus. Mit dem Slogan begrüßte er auch die Zuschauer per Lautsprecher im Mozart-Sinfoniekonzert. Daniel Barenboim und die Wiener Philharmoniker hatten 2020 einen Zyklus der späten Sinfonien und Klavierkonzerte begonnen.


Die ganze Stadt ist Bühne, sagte einer der Festival-Gründer, Max Reinhardt. Kein Festival der Welt hat eine so aufgeladene Geschichte wie die Salzburger Festspiele. Karin Priewasser erklärt uns in der Radioreise, wie das Festival entstand. Die Geburtsstunde des Festivals schlug am 22. August 1920, als auf dem Domplatz Hugo von Hofmannsthals "Jedermann" in der Regie von Max Reinhardt aufgeführt wurde. 1921 gab es neben der Wiederaufnahme dieser Produktion erstmals Konzerte und im Jahr 1922 wurde das Programm durch Opern ergänzt. Später wurde die Felsenreitschule als Spielstätte genutzt. Durch den Bau eines Festspielhauses konnte der Spielplan erweitert werden. 1948 rückte ein Mann in den Vordergrund, dessen Name bis heute untrennbar mit den Salzburger Festspielen verbunden ist: Herbert von Karajan. Benedikt Wolfsberger ist unser Guide im Festspielhaus und zeigt uns die verschiedenen Säle.



Das Große Festspielhaus in der Hofstallgasse wurde nach Plänen des Architekten Clemens Holzmeister zwischen 1956 und 1960 erbaut. Es gehört zu den größten Konzertsälen der Welt. Mit ihren 96 Arkadenbögen gilt die Felsenreitschule als Ort legendärer und unvergesslicher Inszenierungen.


Was diese Kneipe und dieses Etablissement mit Mozart zu tun haben, erfahren Sie bei uns in der Radioreise.




Wenn Sie in Salzburg sind, schauen Sie sich den Amadeus bitte genau an. Sein Äußeres gibt Rätsel auf – es sieht nämlich immer wieder verschieden aus: bei Mozarts Abbild auf der berühmten Schokokugel verändert sich die Nase, wird immer schlanker und Mozart damit hübscher und jünger. Dass er beim Schönheits-Chirurgen war, hat man uns nicht bestätigt. Seine Porträts im Wohnzimmer des Geburtshauses sind auch rätselhaft: die Augenfarbe ist dort immer anders. Zwar wurden im 18. Jahrhundert gern Menschen mit blauen Augen gemalt, weil es einem Schönheitsideal entsprach. Mozart selbst hatte wohl dunkelbraune Augen. Unverfälscht präsentiert sich hier der Produzent der Radioreise...


Die Brücke ist nicht zufällig gewählt, es ist der Mozartsteg...


Mozart und auch die Mozartwoche sind für alle da, betont der Intendant Rolando Villazón. Vom Laien bis zum Kenner sollen sich alle gut aufgehoben fühlen. Wir trafen den Star-Tenor nach einer Mozart-Vorstellung des Salzburger Marionettentheaters.


Martina Trummer, die Sprecherin der Salzburg Tourismus GmbH, bringt uns zu einem der schönsten Balkone der Stadt. Da er nicht für die Allgemeinheit zugänglich ist, beschreibt uns die charmante Martina den Blick im Radioreise-Interview.



Beim Thema Mozart geben sich viele die Kugel! Die süße Versuchung in Form einer Schoko-Praline mit dem starken Namen Mozarts kennt man weit über die Grenzen der Stadt. Mozarts Konterfei lacht aus vielen Fenstern der Souvenir-Shops. Doch es macht einen großen Unterschied aus, ob man von der Original-Mozartkugel oder von der Echten spricht. Wir erklären es in der Radioreise!


1890 wurde die Mozartkugel vom Konditor Paul Fürst erfunden. Der Name „Original Salzburger Mozartkugel“ ist seit 1997 rechtlich geschützt. Die Produktion in der Salzburger Brodgasse wird in fünfter Generation von der Familie Fürst geführt. In mehreren Geschäften der Altstadt werden die Kugeln verkauft.


Mozart ahnte noch nichts von seiner Schokokugel. Doch er hatte andere süße Genüsse: der Virtuose liebte die Kaffeehäuser der Stadt. Wir haben im Café Tomaselli am Alten Markt dieses nette Kuchenmädchen getroffen, ein Service aus der "guten alten Zeit".


Mozart lebt nicht nur im Konzertsaal, nicht nur in der Schokokugel, auch im Puppentheater: ein gut gekleideter Mann betritt ein seelenloses, modernes Hotelzimmer. Er stellt sein Gepäck ab, setzt sich auf einen Stuhl und dann passieren die merkwürdigsten Dinge: plötzlich fängt der Hutständer im Raum an zu tanzen und wilde Tiere schwirren im Zimmer herum. Der Mann, der über den Sinn seines Lebens nachdenken wollte, kämpft gegen die ungebetenen Gäste. Diese Gäste hängen an dünnen Fäden, denn wir sind im Marionetten-Theater zur Aufführung von „Punkitittiti“ – eine stummfilmartige Meditation darüber, was das Leben lebenswert macht.
Bild: Tourismus Salzburg GmbH
Eine Mini-Musik-Kapelle begleitet die Show mit Live-Musik, natürlich von Mozart. Tosender Applaus am Ende für das gesamte Team!


Das Salzburger Marionettentheater wurde im Jahr 1913 gegründet. Auf dieser Bühne werden bevorzugt Opern von Wolfgang Amadeus Mozart gespielt. Barbara Heuberger, die Leiterin des Marionettentheaters, führte uns hinter die Kulissen.


Im Radioreise-Interview erzählt uns Barbara Heuberger, wie aufwendig diese Bühnenwerke sind und mit wieviel Leidenschaft die Künstler dies betreiben.


Unsere Mozartreise endet am Sebastiansfriedhof in der Salzburger Altstadt. Hier an der Linzer Gasse findet man das Grab von Constanze von Nissen, die Ehefrau von Wolfgang Amadeus Mozart, und Mozarts Vater Leopold Mozart sowie das Mausoleum von Wolf Dietrich und das Grab von Paracelsus. Wo Mozart begraben ist, erfahren Sie in unserem Podcast.


Salzburg ist Mozart, aber noch viel mehr! Daher verlängern wir gern Ihren Salzburg-Urlaub kulinarisch mit Salzburger Nockerln und zeigen Ihnen all die Orte, die man gesehen haben muss.
https://anchor.fm/radioreise/episodes/REISELUST---Salzburg-e24v4l


Die Radioreise nach Salzburg testet selbstredend den Tafelspitz...


In dieser Sendung besuchen wir auch den legendären Salzburger Christkindlmarkt.
Bild: Salzburg Tourismus GmbH
Unendlich schöne Orte bietet auch das Salzburger Land. Wir waren unter anderem in Zell am See und Kaprun.
KAPRUN und ZELL AM SEE: Vom ewigen Eis auf dem Top of Salzburg

Folgen Sie uns auch in die wunderbaren Leoganger Steinberge im Salzburger Land.
INDIAN SUMMER: Vom Mieminger Sonnenplateau zu den Leoganger Steinbergen

Eine geschichtsträchtige Tour erwartet Sie auf dem Obersalzberg, gleich hinter der deutschen Grenze.
Radioreise Obersalzberg

Wir kommen garantiert zurück in die Mozartstadt. Auf ein Wiedersehen in Salzburg!