OBERSALZBERG

OBERSALZBERG

Bild: Kempinski Hotel Berchtesgaden

In dieser Radioreise nimmt Sie Alexander Tauscher mit auf auf den Obersalzberg. Freuen Sie sich auf eine Tour mit viel Geschichte.

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Bild: Kempinski Hotel Berchtesgaden

Wir sind vor einer Kulisse mit beeindruckenden Bergen: Der Untersberg mit seinen fast 2.000 Metern ragt mächtig in die Höhe.Vor uns schmiegt sich Berchtesgaden idyllisch zu seinen Füßen ins Tal. Auf den ansteigenden Weiden über der Stadt stehen kleine Wälder und oben ein hochmodernes Luxus-Hotel.


Der Obersalzberg ist eng mit dem dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte verbunden. Alfons Feiber, der Kurator im Dokumentationszentrum, begleitet uns einer Zeitreise über den Obersalzberg. 1923 war Adolf Hitler erstmals am Obersalzberg und nutzte ihn ab da regelmäßig als Feriendomizil. Später mietete er dauerhaft ein Haus und baute es nach dem Kauf zum Berghof, einer repräsentativen Zweitresidenz aus. Nahezu der ganze Ortsteil inklusive des Kehlsteins wurde ab 1933 zum Führersperrgebiet.
Bild: Dokumentationszentrum Obersalzberg
In der Radioreise laufen wir mit Kurator Albert an einigen der Schautafeln entlang. Die Geschichten von damals untermalen wir in der Sendung unter anderem mit Musik aus der NS-Wochenschau und Originaltönen des Mannes, der sich Führer nennen ließ.
Bild: Dokumentationszentrum Obersalzberg

Unter den Nazis wurden viele Immobilien von Martin Bormann aufgekauft. Den Eigentümern wurden Preise über dem Verkehrswert angeboten. Wer nicht verkaufen wollte, dem wurde Haft im KZ Dachau angedroht und zum Teil auch vollstreckt. Der Ort veränderte sich hier vollkommen. Um den Berghof gruppierten sich nun unter anderem die Häuser aller wichtigen NSDAP-Politiker. Adolf Hitler verbrachte sehr viel seiner Amtszeit, hier wurden auch grausame Entscheidungen getroffen.


In der Ausstellung lesen sich auch Geschichten von Zeitzeugen, die sich auch an kleine Geschcihten dieser Zeit erinnern. So liest sich eine Episode einer Frau, die damals Tochter des Oberbaumeisters des Berghofs war. Sie zählte zu den so genannten "Kindern vom Obersalzberg" und erinnert sich, dass es mit der Idylle immer dann vorbei, wenn der Führer am Obersalzberg war. Selbst als kleines Mädchen musste sie am Straßenrand Spallier stehen, wenn der Führer mit seinem offenen Wagen ankam.Einmal kam der Führer auch zu Fuß auf sie zu uns sagte „Du schönes, deutsches arisches Kind“. Sie wusste nicht, was dieser scheinbar freundliche Satz zu bedeuten hatte.


Der Berg war nicht nur das Lieblingsdomizil von Adolf Hitler, auch die Familie des Nazi-Schergen Albert Speer wohnte ab Ende der 1930iger Jahre hier. Wobei Speer immer nur da war, wenn Hitler hier am Obersalzberg war. Albert Speer war Hitlers Leibarchitekt und späterer Rüstungsminister. Der Obersalzberg ist auch ein Ort, an dem sich Politiker aus dem europäischen Ausland von Hitler blenden ließen oder grausame andere Diktatoren mit Hitler gemeinsame grausame Pläne schmiedeten.


Die Ausstellung zeigt auch, wie einige der Propaganda-Bilder der Nazis entstanden. Sie hatten das Idealbild des deutschen Mannes: Blond, blaue Augen, kräftig, sportlich. In vielen Fotos sind man  durchtrainierte oberkörperfreie Männer. Bei den Frauen waren es sehr gern die Blonden im Dirndl, bei der Hausarbeit, auf dem Feld oder beim gemeinsamen Sport. In diese Ideologie passte auch ein kleines Mädchen, deren Geschichte am Obersalzberg begann. Die ganze Geschichte hören Sie im Radioreise-Interview.


Immer wieder finden sich in der Ausstellung private, kaum veröffentlichte Fotos von Adolf Hitler.


Kurator Alfons Feiber sucht weitere Erinnerungsstücke. Wer in seinem Keller oder auf dem Dachboden noch als Fotos oder andere Utensilien vom Obersalzberg hat, möge sich bitte beim Institut für Zeitgeschichte in München melden. Gesucht werden Fotos vor allem aus der Zeit von 1933 bis 1945. Genauso gesucht werden Bilder aus der Nachkriegszeit oder der Zeit vor 1933, als Hitler den Berg als Feriendomizil entdeckte.
Bild: Dokumentationszentrum Obersalzberg

Ergänzend zu der Daueraustellung wird auch mit Wechselausstellungen, Vorträgen und Veranstaltungen die wechselvolle Geschichte dieses Berges erklärt.


Die Nazis verstanden die Berge auch als ideologische Machtsymbole.Höhenwahn verband sich mit Größenwahn und Rassismus. Der Obersalzberg mit einer Geschichte, die von niemandem geleugnet werden darf, die aber auch nicht verhindern darf, dass es heute wieder ein wunderbarer Urlaubsort ist. Direkt an der rot-weiß-blau-weißen Grenze zwischen Bayern und Österreich liegt der Obersalzberg mit dem kleinen Schwesterberg Eckerbichl. Auf dem Eckerbichl steht unübersehbar ein großer hufeisenförmiger Bau, der an die Berg-Kuppe angepasst ist: Das Kempinksi Hotel Berchtesgaden.
Bild: Kempinski Hotel Berchtesgaden

Von der großen Glasfassade in der Lobby im Innenhof geht der Blick direkt zum Kehlsteinhaus.
Dieses Haus ist gebaut im Stil der Neuen Sachlichkeit - Natursteinsockel und Holz prägen die Fassade. Über das Konzept und die vielen Annehmlichten des Kempinski Hotel Berchtesgaden spricht Hoteldirektor Werner Müller ausführlich in der Radioreise. 
Bild: Kempinski Hotel Berchtesgaden
Mit Werner Müller haben wir uns kurz vor Sonnenuntergang auf der Terasse einer ganz noblen Suite im Kempinski Hotel Berchtesgaden getroffen. Wir ließen unseren Blick über die Berge schweifen und sprachen über all aktiven Touren, die das Hotel anbietet, dank des Aktivity Concierge. Einer von Ihnen ist der durchtrainierte Bergbursche Manuel Huber.
Bild: Kempinski Hotel Berchtesgaden
Der Concierge und bietet mit seinem Team maßgeschneiderte Erlebnistouren an. Im Bergsport aktiv ist aber auch der Hotelchef oder der Chefkoch. Wer Müller geht mit seinen Gästen regelmäßig joggen, wie er uns im Radioreise-Gespräch verriet.
Bild: Pixabay

Bei diesen Aussichten macht das Joggen besonders Spaß....
Bild: Kempinski Hotel Berchtesgaden
Bild: Kempinski Hotel Berchtesgaden
Bild: Kempinski Hotel Berchtesgaden

Das Kempinski Hotel Berchtesgaden versteht sich elegantes, alpenländisches Fünf-Sterne-Superior-Hideaway in bester Panoramalage am Obersalzberg. Schmuckstück des 1.400 Quadratmeter großen Kempinski The Spa ist ohne Frage der Außenpool.


Das Kempinki am Obersalzberg ist ein feines Hotel, für dass es sich zu Sparen lohnt. Solange man einen Job hat, ist so ein Urlaub machbar. Aber wie sieht es als Rentner aus? Können die, die jetzt arbeiten und später möglicherweise nur eine kleine Rente erwarten, sich so einen Urlaub im Alter noch leisten? Soll man nicht lieber gleich auf den Urlaub im Alter verzichten? Nein – sagt Rainer Bastian. Er hat die so genannte Urlaubsrente entwickelt. Wie die funktoniert, hat er uns im Radioreise-Gespräch verraten. Alle Infos und Tarife unter: https://www.urlaubsrente.de


Das Kempinski Hotel Berchtesgaden ist ein idealer Startpunkt für Ausflüge nach Salzburg, ins Chiemgau, in den Rupertiwinkel oder auch an den Königsee. Die mächtigen Felsen der Berge fallen fast senkrecht zum Ufer des Sees hinab. An der tiefsten Stelle misst er 192 Meter. Wer die beeindruckende Naturkulisse rund um den bekanntesten Gebirgssee Bayerns entdecken möchte, muss das Boot nehmen und wird das Echo hören.
Bild: Kempinski Hotel Berchtesgaden

Eine halbe Stunde dauert die Fahrt bis zur Halbinsel St. Bartholomä, hinter der die Ostwand des Watzmann aufsteigt. Neben der dem heiligen Bartholomäus gewidmeten barocken Wallfahrtskirche mit ihren berühmten weinroten Zwiebeltürmen locken ein Abstecher ins königliche Jagdschloss, in dem sich heute eine urige Gastwirtschaft mit Biergarten befundet.


In weiteren 20 Minuten kann man mit dem Boot die Haltestelle Salet erreichen und befindet sich damit am hinteren Ende des acht Kilometer langen Königssees. Sehr malerisch liegt hier der Obersee,  der einst durch eine Moräne vom Königssee getrennt wurde. Von seinem südlichen Ende sind es etwa 30 Gehminuten zum Röthbach-Wasserfall, dem - wie es heißt - höchsten in Deutschland.  Über 400 Meter stürzen die Wassermassen die Felsen hinab.
Es gibt also sehr viel zu entdecken rund um den Obersalzberg...
Bild: Kempinski Hotel Berchtesgaden
Auf ein Wiedersehen am Obersalzberg!

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