LAS VEGAS - Die größte Spielermetropole der Welt

Radioreise Podcast Las Vegas
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In dieser Radioreise nimmt Sie Alexander Tauscher mit nach Las Vegas. Freuen Sie sich auf die Stadt, die niemals schläft. Laufen Sie mit uns über den Strip. Wir besuchen weltbekannte Megaressorts und tauchen ein in die riesigen Casinos. Wir beobachten das Heiraten im Minutentakt und besuchen eine der legendären Shows vom Cirque de Soleil. Früher trieb die Mafia im Untergrund ihr Unwesen in Las Vegas, als auch Frank Sinatra seine Hände zumindest indirekt mit im Spiel. Wir erzählen die ganze Geschichte. Außerdem können Sie sich auf einen spektakulären Helikopter-Flug freuen zum Colorado-River freuen. Wir landen direkt im Grand Canyon. Anschließend erwartet Sie ein kurzer Abstecher nach Kalifornien. Denn die Westküste der USA ist von Las Vegas nicht mehr als 400 Kilometer entfernt. Wir reisen gedanklich von San Francisco über Los Angeles bis nach San Diego. Der Sound Hollywoods und Musik von Dean Martin bis Elvis Presley erwartet Sie passend zu unserem heutigen Reiseziel. Viel Spaß auf der Radioreise nach Las Vegas! 

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Eine absolut aufregende Metropole erwarten uns in dieser Radioreise. Wir steuern auf das größte Spieler-Paradies der Welt zu. Die großen Hotels, Menschenmassen und das ganze Bling-Bling – ist nicht jedermanns Ding, aber einmal im Leben sollte man es erlebt haben. Dutzende Millionen Menschen zieht es in normalen Jahren hierher. Es gibt Glücksspiel von der ersten Minute an. Die Besucher erwarten Shows, Lichtspiele, feine Restaurants und immer wieder Casinos.
 

Das alles steht uns als Vorfreude auf dem Langstreckenflug nach Las Vegas bevor. 


Die Ausläufer der schneebedeckten Rocky Moutains sind beim USA-Überflug gut zu sehen.


Nach fast zwölf Stunden landen wir in der Wüstenmetropole. Natürlich denken wir sofort an Elvis Presley, der den wohl berühmtesten Song über diese verrückte Stadt gesungen hat: Viva Las Vegas!


Viele Hotels sind Erlebnis-Hotels mit einem ganz besonderen Thema. Beispielsweise präsentiert sich das Luxor im Stil des alten Ägypten. Vor dem  „Paris Las Vegas“ steht eine Kopie des Eiffelturms, der viel bunter als das Original in Paris leuchtet. Aus dem Hotelzimmer ist der Blick perfekt.
 

Wenn man nach dem Jetlag in Las Vegas landet und abends vor dem Hotel auf die Straße geht, denkt man, man ist im anderen Film. Alexander Tauscher hat seine Eindrücke am ersten Abend ganz spontan ins Radioreise-Mikrofon gesprochen und dabei das Licht-Spektakel der Wasser-Fontainen vor dem Bellagio beobachtet.  





Völlig übermüdet gehen wir im Bellagio zu Bett und schauen noch einmal auf die Glitzerwelt....


Dann schließen wir den Vorhang und hoffen auf sweet dreams....


Am nächsten Morgen erwartet uns dieser Blick auf die größte Spielermetropole der Welt.


Viele zieht es zu Silvester nach Las Vegas. Der Jahreswechsel wird in der Wüsten-Metropole in den berühmten Casinos, in den erstklassigen Restaurants und in den heißen Nachtclubs gefeiert. Die Tourismus-Verantwortlichen sprechen von der größten Party im Westen der USA. Früher hieß es hier: „America’s Party". Für die Feiern wird extra der Straßenverkehr lahmgelegt, damit die Besucher aus aller Welt auf dem gesamten Strip feiern können. 


In Las Vegas kann man viel Geld gewinnen oder verlieren. In allen Hotels sind die Hallen voller Spielautomaten. Tag und Nacht kann hier gezockt werden, 365 Tage im Jahr.


Die Casinos von Las Vegas gehören zu den spektakulärsten, aufwendigsten, verrücktesten aber auch faszinierendsten der Welt. In den riesigen Spielhallen gibt es keine Uhren, es gibt meistens auch keine Fenster, so dass man das Gefühl für die Zeit verlieren kann und aus Sicht der Betreiber verlieren soll. 
Als wir einmal morgens um 5 Uhr aufstehen musste und aus dem Fahrstuhl in die Hotel-Lobby traten, trauten wir unseren Augen nicht. Da war das Casino immer noch gut gefüllt. Hier spielen nicht nur junge Menschen um das große Glück. Ich habe auch viele ältere Damen gesehen, die fast regungslos vor den Automaten saßen. Über das große Angebot an Casinos sprachen wir mit Patric Richard, er ist Concierge im Bellagio. Im Radioreise-Interview sprechen wir zugleich mit dem Freizeitforscher Jürgen Kagelmann, der sich unter anderem mit der Spielsucht der Menschen beschäftigt hatte. 


Uns kam es auch so vor, dass die Ausgänge der Spielcasinos nur schlecht ausgeschildert sind. Die Spielhallen sind oft in Form eines Labyrinth aufgebaut, so dass man gar nicht so schnell aus den Hallen herausfindet, ganz im Interesse der Betreiber. Sie wollen natürlich die Spieler möglichst lange im Casino halten. In einigen Casinos wird angeblich reiner Sauerstoff in die Luft gemischt, damit die Spieler nicht müde werden und lange spielen können. Oft werden an den Roulette-Tischen kostenlos Getränke serviert. Auch eine geschickte Masche, um die Spieler bei Laune zu halten. Beim Roulette bekommt man Jetons und setzt die dann auf die Felder. In die Automaten hatte man früher noch Münzen eingeworfen. Die Automaten nehmen jetzt eigentlich nur noch Scheine.  Die Zeit, als man mit schweren Geldbechern Schlange stehen musste, ist vorbei. 


Einerseits ist erst ab dem Alter von 21 Jahren in Las Vegas der Aufenthalt in den Casinos erlaubt. 
Andererseits führen fast alle Wege im Hotel durchs Casino. Daher kommen Jugendliche und sogar Kinder ganz einfach durch das Casino oder in das Casino. Im Bellagio, in dem wir übernachteten, führte der Weg von der Rezeption zum Aufzug schnurstracks durch das Casino. Über Trends in Hotellerie und Wellness in Las Vegas sprachen wir ebenfalls mit Jürgen Kagelmann im Radioreise-Interview.


Das schnelle Glück und Pech liegen in Las Vegas eng beieinander. Glück im Spiel – Pech in der Liebe – oder umgekehrt. Auch das geht in Las Vegas ganz schnell. Nirgendwo sonst wo auf der Welt ist es so einfach, den Bund der Ehe zu schließen. Innerhalb von ein paar Stunden hat man die nötigen Formulare ausgefüllt und können dann sofort heiraten. 


Es gibt in Las Vegas viele kleine und auch größere Kapellen. Da ist für jeden Anspruch etwas dabei. Man kann auch ganz spontan heiraten. Anzüge oder Brautkleider können vor Ort ausgeliehen werden und ein Trauzeuge wird notfalls auch gestellt. Es ist sicher alles eine Frage des Geldes. 


Die Hochzeit in Las Vegas ist rechtsgültig, man muss aber einige Formulare ausfüllen damit die Hochzeit auch in der Heimat anerkannt wird. Im Zweifel kann man sich an das Büro des deutschen Honorar-Konsuls in Las Vegas wenden. Im Radioreise-Interview spricht Patric Richard über Love and Marriage.


Legendär sind die vielen Shows in Las Vegas, allen voran die Elvis-Show. 


Patric Richard und Sebastian Wagner von FTI-Touristik geben uns im Radioreise-Interview einen Überblick über das Show-Angebot in Las Vegas. 


Shows, Zocken und Liebe – all das macht hungrig. Nicht wenige Gäste kommen auch wegen der großen Vielfalt an Restaurants nach Las Vegas. Obwohl die Stadt mitten in der Wüste liegt, gibt es jede Menge frischen Fisch. Bis zum Pazifik an der Küste von Los Angeles sind es von Las Vegas gerade mal fünf Autostunden. Daher findet guter Fisch schnell seinen Weg nach Las Vegas. 


Es ist nicht gerade billig in den guten Restaurants von Las Vegas, zumindest direkt am Strip. Günstiger Essen kann man in Downtown. Dort gibt es mehr Snack-Restaurants in der Nähe der Casinos. Schließlich sollen die Gäste ja mit gut gefülltem Geldbeutel ins Casino kommen. Sehr beliebt sind die Mittags-Buffets nach dem amerikanischen Motto „All you can eat“. Für vergleichsweise wenig Dollars kriegt man da auch viele Meeresfrüchten, manchmal gibt’s dann auch Austern. Wir haben das noble Restaurant "American Fish" besucht. 

 
Die Spielermetropole lockt immer mehr Spitzenköche in die Wüste von Nevada. Davon konnten wir uns im Restaurant von Joel Rouchon überzeugen. Wir bekamen ein sieben Gänge-Menü und erinnern uns heute noch gern an den kunstvoll dekorierten Dessert-Wagen.


Das Frühstück ist wie üblich in den USA selten im Hotel-Preis inkludiert. Gäste gehen meist in ein Cafe oder in die bekannten Kaffee-Ketten. Amerikanisches Frühstück ist oft sehr süß oder deftig. Wir haben unser Frühstück im kleinen Cafe „Pavillion“ am „Ceasars Palace“ getestet und uns mit Gastgeberin Lesslie Thuet unterhalten. 


Wenn man heute durch das größte Spieler-Paradies der Welt geht, kann man sich gar nicht vorstellen, dass vor rund 100 Jahren das Glücksspiel in den USA noch verboten war. Der Bundesstaat Nevada hatte dieses Verbot aufgehoben. Parallel wurde der Hoover-Dam am großen Stausee gebaut, deswegen zogen viele Arbeitnehmer in diese Region. Aus dem Wüstensand entstanden die ersten Casinos und zogen immer mehr Glücksspieler an. 




Als Anfang der 1990-iger Jahre auch andere US-Bundesstaaten das Glücks-Spiel legalisierten, war das eine enorme Konkurrenz für Las Vegas. So wurde aus der Stadt der Glücksspieler ein Disneyland für Erwachsene. Für Milliarden von Dollars wurden innerhalb weniger Jahre riesige Themenhotels aus dem Wüstensand gestampft. 


So wird vor dem Venetian Resort Hotel täglich eine Show mit italienischem Flair angeboten. 


Nicht vergessen wollen wir, dass bis in die 1980-iger Jahre in Las Vegas einmal der Mob regierte. Unter Mob versteht man bei uns Banditen oder Straßenschläger. In den USA versteht man unter Mob die Mafia. Das Geld der Mafia hatte Las Vegas einst groß gemacht. Der Mafia gehörten mehrere Hotels. Ein Teil der Gewinne aus den Casinos wurden von den Gangstern abgeschöpft, bevor sie versteuert werden konnten, und landeten bei den Familienbossen. Sie regierten aus der Ferne – aus Chicago oder Miami ihr Imperium in Las Vegas. Die ganze Geschichte erzählt das „Mob Museum“ in Las Vegas. 


Die Spielermetropole ist auch ein idealer Ausgangspunkt für Expeditionen in die Naturwunder in den Bundesstaaten Nevada und Arizona. Nur eine Stunde nordöstlich vom Strip gelegen, fühlt man sich im Valley of Fire wie in einer anderen Welt. Schon vor dem Nationalpark ändern sich die Farben der Felsen. Dann erheben sich die ersten roten Felsen im Kontrast zum tiefblauen Himmel. Die Sonne bringt das Rot des Canyons so richtig zum Leuchten. Wir schauen uns diese spektakuläre Landschaft  bei einem Hubschrauberflug an. Der Helikopter fliegt uns über den Grand Canyon. Im Radioreise-Podcast hören Sie die Live-Eindrücke aus dem Flieger und ein Interview mit dem Piloten Ben Kao. Außerdem spricht die frühere Nordamerika-Spezialistin von FTI Heike Papst über ihre Erlebnisse. In dieser Fotoserie haben wir diesen Flug dokumentiert. 










 
Nach der Landung im Grand Canyon gilt es erst einmal festen Boden unter den Füssen zu haben...


....anschließend stießen wir mit einem Glas Sekt auf dieses Erlebnis an....
 

Die Landung im Grand Canyon ist ganz sicher der Höhepunkt dieser Las Vegas-Reise!


Wenn unser Hubschrauber noch eine Stunde weiter nach Westen geflogen wäre, würden wir fast am Pazifik landen. Denn Los Angeles ist zum Greifen nah. Las Vegas ist ein guter Startpunkt für Tagesausflüge oder längere  Rundreisen in den Südwesten der USA. Als Tagesausflug lohnt sich eine Reise zum Hoover-Staudamm, der den Colorado River zum Lake Mead staut. Beliebt sind auch die Touren zum legendären Death Valley. Gut 400 Kilometer südwestlich von Las Vegas befindet sich bereits Los Angeles. Die USA-Reise-Expertin Heike Papst macht uns in einer Ton-Collage Reiselust auf die Westküste. Folgen Sie uns im Radioreise-Podcast mit Musik von San Francisco bis San Diego auf dem Highway 101 zum Baywatch-Strand.
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An dieser Stelle endet unsere Radioreise. Wir bieten Ihnen wie immer den kostenfreien Anschluss-Urlaub an. Folgen Sie von uns Las Vegas aus nach Dallas.
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