ADRIA - ZUGSPITZE: Eine Reise voller Kontraste vom blauen Meer in die weißen Berge


In dieser Radioreise nimmt Sie Alexander Tauscher mit auf eine Tour von A bis Z, von der Adria bis zur Zugspitze. Wir reisen von Montenegro nach Österreich, von der Küste bis in die Berge, vom warmen Wasser bis in den kalten Schnee.



Unsere Reise startet diesmal ganz entspannt in einem Fischrestaurant direkt am Meer, im schmucken Perast in Montenegro. Einst war diese Stadt an der Adria ein florierendes Seefahrerzentrum in der Bucht von Kotor. Die vier Reedereien der Stadt besaßen bis zu 100 Schiffe. Viele Kapitäne wählten Perast für ihren Alterswohnsitz. Im Laufe der Jahre entstanden deswegen prunkvolle Gebäude.


Schon von Weitem ist dieser Ort in der traumhaften Bucht eine Augenweide – er ist eines der Postkarten-Motive, dass es von Montenegro gibt: An der Uferpromenade reihen sich diese edlen Villen aneinander, direkt vor der Küste liegen zwei kleine Klosterinseln.


Unser Tisch ist direkt am Wasser, mit Blick auf die Kloster-Inseln.


Unser guide Adri Stanovic beschreibt das mediterrane Menue dieses Mittags....


Neben den Meeresfrüchten hatten wir geräucherten Schicken auf dem Teller im Restaurant.
Deshalb besuchen wir in der nächsten Etappe der Radioreise eine Schinken-Räucherei hoch in den Bergen. Die ganze Geschichte hören Sie im Podcast. Die Küche Montenegros ist Ausdruck der Geschichte des Landes. All die Völker, die hier ihre Spuren hinterlassen haben, haben dies auch in der Kulinarik getan. Sie finden daher Einflüsse aus Italien, Österreich, aus Serbien, der Türkei und Ungarn. Die Gerichte variieren von Region zu Region. Am Meer ist die Küche mediterran beeinflusst und es gibt reichlich Fisch, im Gebirge isst man dagegen rustikaler. In den muslimischen Regionen wird zum Teil auf Schweinefleisch verzichtet. Die Küche ähnelt dort sehr stark türkischen Gerichten und Traditionen. Wenn Sie kulinarisch keine Neugier spüren, dann finden Sie in den Urlaubshochburgen auch Schnitzel, Hamburger, Pizza oder anderes Fast Food. Aber seien Sie doch neugierig auf Balkanküche: Ćevapi oder Pljeskavica und andere würzig-deftigen Hackfleischgerichte. Und testen Sie gern das Olivenöl. Die Olivenbäume gelten als Symbol der Stadt Bar. Hier steht der älteste Olivenbaum des Balkans, der mehr als 2.300 Jahre alt ist - dr Olivenbaum im Stadtteil Mirovica. Auf den ersten Blick nur einer von vielen unter den knorrigen Stämmen rund um Bar. Doch er ist älter als das Christentum.


Olivenöl aus Bar findet man in ganz Montenegro. Es ist teurer als manches andere, doch trotzdem sehr beliebt. In der Radioreise testen wir das Olivenöl der Halbinsel Lustica. Sie ist mit dem Boot von Kotor und Herceg Novi aus gut zu erreichen. Hier betreten wir das Haus der Familie Moric im Dorf Tici. Das Haus liegt hinter großen Olivenhainen.


Ilja Moritz erklärt uns in der Radioreise, wie er Olivenöl aus ökologischem Anbau produziert. Nicht weit vom Haus steht noch heute eine alte Mühle.


Früher hatten Esel das Mahlwerk angetrieben, um reines Olivenöl zu pressen.


Eine der romantischsten kleinen Städte in Montenegro ist Stari Bar. Sie liegt einige Kilometer im Landesinneren am Fuß des Küstengebirges. Stari Bar wurde bereits vor mehr als 2.000 Jahren gegründet. Prachtvolle Bauten der verschiedensten Herrscher erinnern nur noch in Aufzeichnungen und in der Ruinenstadt an diese Zeiten.



Bar liegt ein paar Kilometer hinter der Adriaküste. Vorgelagert befindet sich ein wichtiger Seehafen, von dem aus Fähren nach Bari und Ancona in Italien verkehren. Außerdem startet von hier aus die Bahn nach Belgrad. Somit war Bar ein zentraler Ort auf dem Balkan, den viele Herrscher eingenommen hatten.


Unsere Tour führt uns über die Kirche Sveti Veneranda aus dem 14. Jahrhundert, die Kirche Sveti Ivan aus dem 15. Jahrhundert und das Türkische Bad. Es wurde damals mit Wasserdampf erhitzt. Schließlich erreichen wir den Uhrenturm im Süden der Stadt. Nach der Führung schlendern wir entlang der Souvenir-Verkäufer.






In einem der alten wieder restaurierten Häuser liegt das Restaurant, in dem uns die Köchin Wildana mit ihrer Koch-Schülerin Azemina zeigt, wie ein altes orientalische Gericht zubereitet wird: Baklava


Baklava ist ein äußerst süßes Gebäck aus Blätterteig, dass in Zuckersirup eingelegt wird. Gefüllt wird das Gebäck mit gehackten Wallnüssen, Mandeln oder Pistazien. Der Name Baklava kommt in Variationen im türkischen genauso vor wie im russischen, man kennt es in Aserbaidschan, in Albanien oder Bulgarien.


Am Ende unserer kulinarischen Reise durch Montenegro starten wir zu einer Bootsfahrt über den größten Süßwassersee des gesamten Balkans, den Skutarie-See. Er liegt an der Grenze von Montenegro und Albanien. Beide Länder teilen sich den See, nicht ganz brüderlich. Zwei Drittel gehören zu Montenegro, ein Drittel zu Albanien.


Der montenegrinische Teil des Skutarisees ist inzwischen ein Nationalpark. Hunderte Vogelarten fühlen sich hier zu Hause.


Wer hierher kommt, verbindet den Ausflug meist mit einem Besuch in den Weinbergen. Denn unweit des Sees gedeien die in Montenegro sehr beliebten Weinreben des Vranac, ein Rotwein.


So nah an Albanien waren wir noch nie und bekamen gleich Lust auf dieses sicher spannende Nachbarland. Aber unsere Reise führt uns zurück nach Mitteleuropa - in den Schwarzwald. Auf rund 11.000 Quadratkilometern ist die Ferienregion Schwarzwald riesig. Sie ist quasi das Dach über starke Regionen, die alle ihren besonderen Reiz haben.


Dies ist zum Beispiel das Albtal: Dieser Fluss zieht sich von Bad Herrenalb nach Nordwesten und sorgt für eine schöne und romantische Fluß-, Wiesen- und Tal-Landschaft am Nordrand des Schwarzwaldes. Bei Schwarzwald denken die meisten sicher an den Feldberg, den höchsten Berg des Gebirges. Er gehört zur Region Hochschwarzwald. Mountainbiker, Rennradler, Sommer- und Wintersportler kommen hier voll auf ihre Kosten. Die südlichste Region des Schwarzwaldes ist die Hochrhein-Region. Sie reicht bis kurz vor Schaffhausen. Mitten im Nationalpark Schwarzwald ist das Revier von Torsten Bernauer. Er arbeitet als Biologe in den Wäldern. Allein schon sein Job fordert vollen Einsatz in der Natur, bei Wind und Wetter. Aber auch privat als Wanderer ist der junge Mann sehr gern unterwegs. Wir trafen Torsten in Baiersbronn zum Radioreise-Gespräch. Torsten Bernauer ist im sächsischen Plauen aufgewachsen. Die beruflichen Stationen führten ihn über Kassel und Karlsruhe nach Freudenstadt.


Sein Arbeitsplatz ist nun der Nationalpark Schwarzwald. Torsten hat dieser Kulisse als Arbeitskulisse: Sonnenstrahlen, die durch Kronen schimmernd auf den Boden treffen, leises Plätschern des Wassers, zartes Vogelgezwitscher. Ansonsten Stille. In dieser Natur kann sich Torsten selten zurücklehnen, er muss Buch führen und all das erfassen, was die Natur hergibt.


Torsten verrät uns im Radioreise-Interview seine Lieblingsorte im Schwarzwald. Das ist allen voran sein derzeitiger Wohnort Freudenstadt.


Freudenstadt ist bei Urlaubern vor allem als heilklimtischer Kneippkurort beliebt.


1599 wurde Freudenstadt von Herzog Friedrich des Ersten von Württemberg gegründet. Doch aus dieser Zeit ist nicht mehr so viel erhalten. Denn der große Stadtbrand von 1632 aber auch die Bombardierung im Zweiten Weltkrieg hat die Innenstadt weitestgehend zerstört.



Das Museum im Stadthaus erzählt die Geschichte Freudenstadts und des Landkreises. Heilsames Wasser, große Hotels, frische Luft und der Bau der Schwarzwaldhochstraße sind ein paar der Themen im Museum.




Südlich von Freudenstadt, im Luftkurort Loßburg, entspringt die Kinzig, die bei Kehl in den Rhein mündet. Die Kinzigtalsperre ist einer der Ausflugstipps, die uns Torsten mit auf den Weg gab.


Nervenkitzel mag Torsten, wenn er über die 380 Meter lange Wildline läuft. Sie wurde 2018 eröffnet und stellt damit eine weitere Attraktion auf dem Sommerberg in Bad Wildbad dar. Diese Fußgänger-Hängebrücke schwingt und wackelt und ist daher sicher nichts für Menschen, die Höhenangst haben.




Der Kaltenbronn ist einer der touristischen Hauptattraktionen im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord. Die einmalige Hochmoorlandschaft mit dem großen und kleinen Hohlohsee, dem Wildsee und Hornsee, zieht jedes Jahr tausende Besucher an. Torsten betont im Radioreise-Interview, dass Besucher niemals den Weg verlassen sollten, um die Natur urprünglich zu belassen.


In der Schluss-Etappe der Radioreise erreichen wir die Tiroler Zugspitzarena und damit eine klassische Familiendestination. Daher widmen wir uns an dieser Stelle dem Familienurlaub, in dem Eltern und Kinder endlich wieder gemeinsame Zeit abseits vom Alltag verbringen. Gleichzeitig kommt die Erholung zu kurz, wenn die Eltern nie aus der Elternrolle schlüpfen können. Genau diesen Konflikt lösen die Familienhotels, eines der prominentesten ist das Kinderhotel Alpenrose in Lermoos.

Bild: mk Salzburg
Im Urlaub suchen die Eltern Ruhe, während die Kinder Spaß und Action wollen. Wir empfehlen nach eigener Recherche einen All-inklusiv-Urlaub in diesem Familienhotel. Hier bietet sich zum Beispiel Action auf der 90-Meter-Speed-Rutsche.

Bild: mk Salzburg

Die Tiroler Familie Mayer hat einen Vorzeigebetrieb geschaffen, in dem alle Generationen einen super Urlaub erleben können. Im 2.000 Quadratmeter großen Spielparadies gibt es jeden Tag 13 Stunden Kinderbetreuung. Ab zwölf Jahren steht der Teenie-Club offen. Im eigenen Babyclub sind Wickelkinder ab dem siebten Lebenstag willkommen. Rund geht es in der Wasser-Wunder-Welt mit Piratenland. Höhepunkt ist hier das Piratenschiff.

Bild: mk Salzburg
Bild: mk Salzburg

Im Kino und Theater, in der Turnhalle und auf der Gokartbahn werden die Kids gern bei Laune gehalten. Die Eltern holen sich beim All-In-Aktivprogramm mit Yoga, Pilates, Stretching, Nordic Walking und Schnuppergolf ihre Energien. Abends gibt es regelmäßig Programm auf der Bühne, an manchen Tagen sind die Kids die Stars.


Über dieses Konzept sprachen wir im Radioreise-Interview mit Andrea Mayer, der Chefin dieses Familienhotels.


Eine mit dem Gütesiegel von „Mountain Bike Holidays“ ausgezeichnete Bike-Area, ein traumhafter 9-Loch Golfplatz mit Zugspitz-Blick und mindestens zwei geführte Wandertouren pro Woche. Die Alpenrose in Leermoos, die zur Gruppe der "Leading Family Hotels & Resorts" gehört, beschreibt sich selbst als 5-Smiley-Kinderhotel mit Fünfsterne-Servicestandard. Der Sport beginnt entweder im Haus für die Eltern, beim iron-Training mit dem coolen Fitnesscoach Sam, oder vor der Hoteltüre. Das Mountainbike-Streckennetz der Tiroler Zugspitz Aren trägt die Auszeichnung „aproved bike area“. Die wöchentlichen Bike-Touren mit professionellen Guides umfassen leichte Routen um einen der acht Seen ebenso wie knackige Singletrails. Kids ab zehn Jahren sind in eigenen Bikegruppen unterwegs. Auch wandernde Familien haben vor dem Wetterstein-Panorama ausgezeichnete Perspektiven.

Bild: mk Salzburg
Natürlich eignet sich die Zugspitzarena auch als Urlaubsziel für Alleinreisende....


Ein paar Gehminuten vom Hotel entfernt beginnt das Naturparadies der Zugspitzarena. An klaren Wintertagen saugt sich diese Hochebene richtig mit Frost voll....




Selbst hargesottenen Campern ist es dann zu kalt...



Die "Großfamilie  der Reisejournalisten" hatte sich in Leermoos selbst ein Bild von der familienfreundlichen Region gemacht.


Auf ein Wiedersehen zwischen Adria und Zugspitze!


Eine komplette Reise nach Montenegro finden Sie im Blog unter:
Montenegro – Urlaubsland für Entdecker

In die Sternegemeinde Baiersbronn im Schwarzwald entführt Sie diese Reise:
Schwarzwald: Die kulinarischen Sterne über Baiersbronn

Außerdem haben wir viele Radioreisen in die Zugspitzarena im Angebot, wie zum Beispiel:
Panoramareise von der Zugspitze bis zur highline 179oder:
Familienreise von A bis Z - vom Ayers Rock bis zur Zugspitze