ÄGYPTEN - Sharm El Sheikh: Rotes Meer und heiße Wüste

ÄGYPTEN - Sharm El Sheikh: Rotes Meer und heiße Wüste

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In dieser Radioreise nimmt Sie Alexander Tauscher mit nach Ägypten. Freuen Sie sich auf Urlaub rund den Bade-Ort Sharm El Sheik im Süden der Halbinsel. Von hier aus starten wir unsere Expeditionen ins Landesinnere und auf das Rote Meer.

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Die Sinai-Halbinsel ist rund 60.000 Quadratkilometer groß, jedoch leben hier gerade einmal 1,5 Millionen Menschen. Das ist sehr wenig gemessen an fast 100 Millionen Menschen, die im gesamten Ägypten leben. Aber das Leben im Landesinneren des Sinai ist auch beschwerlich, ein Leben in  schroffen, kargen Bergen. Sie leben dieses Leben seit Jahrhunderten, seit Jahrtausenden, die Beduinen. 

Bild: Tanja Haas, privat

Das Rote Meer ist nicht nur rot: Es ist blau, grün, gelb, einfach farbenfoch und das liegt an der großartigen Tier- und Pflanzenwelt. Die Wüste wiederum bietet mit ihrer Kargheit und Stille einen tollen Kontrast zur Farbenpracht im Roten Meer. All das bieten wir in dieser Radioreise - und starten mit einer Bootsfahrt auf dem Roten Meer. Während unserer Bootsfahrt übers Rote Meer begleitet uns Gabi Zweng. Die gebürtige Schweizerin kam in den 90-iger Jahren zum ersten Mal auf den Sinai,  damals zum Tauchen. Hier hat sie nun ihre neue Wahlheimat gefunden.
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Mit ihr sprachen wir über den Sinai, über Ägypten nach der Revolution von 2011 und eben über ihr Leben in dieser heißen Region.

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An der Küste des Sinai wie hier bei Dahab steht für die Urlauber Schnorcheln, Tauchen oder einfach Schwimmen an – das alles unter der Sonne Ägyptens. Sie werden kaum eine Wolke am Himmel finden, Regen ist absolut selten. Auf dem Sinai treffen wir Eizzat. Er arbeitet hier für den Reiseveranstalter FTI-Touristik und kümmert sich als Chef-Reiseleiter um die Anliegen deutscher Urlauber. Im Radioreise-Gespräche hören Sie, wie verliebt er in diese Region, vor allem den Urlaubsort Ort Sharm El Sheik ist.

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Wir sind an einem Meer, das mehr als 2.000 Kilometer lang, aber recht schmal ist. Es ist ein Nebenmeer des Indischen Ozeans zwischen Nordost-Afrika und der Arabischen Halbinsel. Bis zu 540 Meter tief ist dieses Meer. Es trennt unterschiedliche Kulturen, ganz im Norden sogar die jüdische von der arabischen Welt. In Israel, in Eilat am Roten Meer, träumt man schon länger den Traum von der gemeinsamen Riviera am Roten Meer, gemeinsam mit Ägypten, Jordanien und Saudi Arabien. Hoffentlich ist dies ein Traum, der zur Vision und dann umgesetzt wird. Dann könnte man hier von Taba ohne Grenzen nach Eilat und Acaba reisen.  Ein Traum, für den es zu leben gilt.

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Wir steigen aufs Schiff, zu einem weiteren Ausflug hinaus aufs Rote Meer. Uns begleitet Reiseleiter Eizzat und an Bord ist auch noch der Schnorchellehrer Jachja. 

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Die Bezeichnung für Rotes Meer stimmt im Grunde gar nicht. Der Name Rotes Meer tauchte erstmals unter den Persern auf, aus dem damaligen System der Bezeichnung von Himmelsrichtungen.

Denn für das Iranische Volk lag dieses Meer im Süden, der durch die Farbe Rot symbolisiert wurde. Also bedeutete rotes Meer „Südsee“, analog zum Schwarzen Meer, dass für Nordsee stand. Es gibt neben den Malediven und dem Great Barrier Reef wenige Orte dieser Welt, wo man eine so bunte Unterwasser-Welt erlebt wie am Roten Meer. Die Erlebnisse unserer Gruppe nach dem Tauchen und Schnorcheln hören Sie in der Radioreise.
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Wer ans Rote Meer kommt, besucht eines der wärmsten und salzhaltigsten Meere. Die Wassertemperatur wird die 20-Grad-Marke nie unterschreiten und der Salzgehalt ist so hoch, dass man hier, ohne sich zu bewegen, an der Oberfläche treibt.
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Im Süden der Sinai-Halbinsel befindet sich der Nationalpark Ras Mohammed. Trotz Hitze und Trockenheit existieren hier 80 Pflanzenarten, vor allem Akazien. Im Mangrove Channel an der südwestlichen Spitze Parks wachsen die zweitnördlichsten Mangroven der Erde. Denn normalerweise finden sich Mangroven nur in den Tropen. 220 Vogelarten fühlen sich in diesem Nationalpark wohl. Viele Vögel legen einen Zwischenstopp ein, wenn sie im Herbst von Europa nach Afrika fliegen.
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Gern erkunden Touristen diesen Nationalpark Ras Mohammed mit dem Fahrrad. Wobei man natürlich unter der brennend heißen Sonne ins Schwitzn kommt.

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An den Riffs der Südspitze des Parks, wo der Golf von Acaba mit dem von Suez zusammenfließt, kann man sehr viele Fische beobachten. Hier nisten Papageifische in den verschiedensten Arten:
ob nun der Rostpapageifisch oder auch der Langnasen-Papageifisch. Hier schwimmen Doktorfische, Fahnenbarsche oder Soldatenfische, letztere hoffentlich nur in friedlicher Mission….

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Ein besonderer Platz ist eine schmale Spalte, die die beiden Kontinente Afrika und Asien voneinander trennt.
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Wir fahren mit Quads ins Landesinnere des Sinai zu den Beduinen.
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Die Beduinen des Sinais stammen ursprünglich von der arabischen Halbinsel. Eine Ausnahme bilden die Stämme Tarabin und Tiyaha, die aus Palästina eingewandert sind. Die Sinai-Beduinen werden auch als "Volk der schwarzen Zelte" bezeichnet. Heute leben noch zehn Stämme mit einer Reihe von kleineren Unterstämmen auf dem Sinai.

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Der Sinai mit seiner schwer zugänglich Gebirgsregion Hilal galt eine Zeit lang als die Achillesferse Ägyptens. Hierhin hatten sich unzufriedene Beduinen, extremistische Palästinenser und Al-Qaida-Aktivisten zurückgezogen. Doch nun gilt der Sinai als wieder sicher. Die Reiseveranstalter wie FTI sind voller Optimismus und die stetig steigenden Besucherzahlen bestätigen diese Stimmung.  

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Beduinen leben hauptsächlich von der Viehzucht. Sie züchten zum Beispiel Dromedare, Schafe und Ziegen. Beduinen schlachten ihre Dromedare nur zu seltenen Anlässen. Es verbindet sie Respekt und Liebe mit diesen für sie so wichtigen Tieren. Außerdem hat das Dromedar einen hohen Statuswert. Die Beduinen ernähren sich meist von Brot, Milch, Käse, Gemüse, Datteln, Hülsenfrüchten und Oliven. Ziegen oder Schafe werden meist nur zu besonderen Anlässen geschlachtet und stellen ein wahres Festmahl dar. Beduinen benutzen nur ihre rechte Hand zum Essen. Ihre linke Hand gilt, wie bei den meisten islamischen Völkern, als unrein, weil diese Hand zur Reinigung benutzt wird. Die Kleiderordnung ist klar geregelt. Männer und Frauen tragen ihre Kleider und Tücher in traditionell vorgegebenen Farben. Es ist für Männer und Frauen unschicklich, nackte Haut zu zeigen.
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 Etliche Beduinen haben noch ihre Kamele, Ziegen und Schafe. Doch viele arbeiten inzwischen im Tourismus, zum Beispiel bei Kameltouren oder Quad-Ausflügen in die Wüste.
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Wir kehren von den Beduinen wieder zurück nach Sharm El Sheikh. Abends färbt die untergehende Sonne die Sinaiberge rötlich und gelb. Dann ragen im Hintergrund die Granitzacken der Zweitausender in den Himmel. Das klingt schon fast ein wenig biblisch.
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Fast 20 .000 Jahre Geschichte weist die Halbinsel auf, darunter vor allen Dingen biblische Ereignisse, die sich auf das Alte Testament und Moses beziehen. Dünen, Schluchten, steile Felswänden, bizarre Felsen sehen aus, als habe Gott persönlich sie wahllos vom Himmel in die Wüste verstreut. Eine der schönsten Schluchten ist zum Beispiel der White Canyon oder der Coloured Canyon. Auf dem Weg durch die Steinwüste finden sich historische Grabstätten aus der Zeit um 4.000 vor Christus, die als „Nawamis“ bezeichnet werden. Auf einem Felsen haben sich zum Beispiel Pilger- und Handelsreisende vor Jahrhunderten verewigt. Dazwischen finden sich kleine grüne Oasen und Wadis, das biblische Erbe des Moses sowie Relikte aus der Pharaonenzeit. Von diesen biblischen Geschichten erzählt uns unser guide Mohammed beim Ausflug ins Innere der Sinai-Halbinsel.
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Zum Schluss unseres Sinai-Urlaubs geht es direkt in die Altstadt von Sharml El Sheikh. In der Radioreise hören wir, wie der Muezzin zum Nachmittagsgebet ruft, während uns Stadtführer Ahmen eine der Moscheen zeigt.
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Gaby lädt uns dabei zu einem echten orientalischen Essen ein und macht uns im Radioreise-Gespräch den Mund so richtig wässrig auf die ägyptische Küche.
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Und weil die Liebe durch den Magen geht, kommt spätstens nach dem Essen der Wunsch auf – wieder nach Ägypten zu kommen. Im Radioreise-Interview gibt uns Tanja Haas vom Reiseveranstalter FTI–Touristik noch praktische Tipps für den Urlaub in Ägypten.
Bild: FTI Touristik
Wenn Sie sich einen rundum sorglosen, perfekt organisierten Urlaub wünschen, der sollte sich für eine Ägypten All Inclusive Reise entscheiden. Beliebt sind die vielen Golf-Ressorts in Ägypten.

Bild: Tanja Haas, privat

Mit diesen Traumfotos wollen wir die Reiselust bei Ihnen nun noch ins unermässliche steigern.

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Wir bieten Ihnen nach diesem Urlaub in Sharm El Sheikh die kostenlose Ferienverlängerin in Ägypten an. Entspannen Sie mit uns weiter am Roten Meer und entdecken Sie das luxuriöse El Gouna. Unser Radioreise-Podcats erzählt Ihnen spannende Geschichten aus dieser beliebten Urlaubsregion:
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Und wenn Sie dann immer nicht genug haben, dann kommen Sie mit uns einfach in den Norden des Sinai. Hier reisen wir zum Beispiel zum Katharinenkloster und machen einen Tagesausflug nach Petra in Jordanien:
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Gern laden wir Sie zu einer Reise ins benachbarte Jordanien ein:
Bild: Renate Wolf Götz

Radioreise Jordanien

Sie wissen, wir lieben Israel. Daher empfehlen wir Ihnen unsere tollen Radioreisen aus dem heiligen Land - zum Beispiel:


Radioreise Tel Aviv

In einer anderen Sendung portraitieren wir die Sportstadt Tel Aviv: 

Wir bieten Ihnen auch eine Meeresreise durch Israel. Es geht vom Roten Meer zum Toten Meer und weiter bis zum Mittelmeer:



Jerusalem haben wir sehr oft besucht und in vielen Radioreisen portraitiert. In einer der Shows zeigen wir Ihnen unbekannte Orte in der heiligen Stadt - unter dem Motto "Jerusalem Open House": 

 
Radioreise Jerusalem

Außerdem laden wir Sie zum Jerusalem-Marathon ein - ein schweißtreibender Lauf über heißes Pflaster.  

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Etliche Radioreisen bringen Sie zu interessanten Orten zwischen Golan und Negev:

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Folgen Sie uns gern auch auf einer Pilgerreise nach Israel und Palästina:

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Irgendwo im Nahen Osten sehen und hören wir uns ganz bestimmt.

Auf ein Wiedersehen in Ägypten!
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