Panoramareise von der Zugspitze bis zur highline 179

Panoramareise von der Zugspitze bis zur highline 179


In dieser Radioreise bringt Sie Alexander Tauscher zu Orten mit toller Aussicht. Freuen Sie sich auf Weitblick von und nach oben.

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Bild: Tourismusverband Naturparkregion Reutte

Wir starten die Reise dort, wo wir schon öfter gewesen oder durchgefahren sind, in der Zugspitz-Arena. Von hier aus führt uns der Weg später weiter in die Naturparkregion Reutte.


In der dieser großen Arena rund um die Zugspitze erleben Winterurlauber sehr viel von all dem Guten, was Tirol zu bieten hat: lange Pisten, familiäre Atmosphäre und den Charme dieser Region. Das Gute: Sie müssen gar nicht so weit fahren, denn gleich hinter der bayerischen Grenze südlich von Garmisch-Partenkirchen öffnet die Zugspitz-Arena ihre Pforten. Dort bewegen wir uns zunächst auf dem schönen weißen Untergrund mit den Schneeschuhen. Die flotte Regina Poberschnigg ist unser guide und beschreibt in unserer Sendung die Touren durch die Arena.


Auf rund 60 Kilometern geräumten Winterwanderwegen lässt sich gesunde Bergluft tanken. Noch entlegenere Pfade können Sie auf einer Schneeschuhwanderung mit Guide erkunden. Regina führt mich vorbei an alten Heuscheunen, den kleinen Holzhütten auf den Almen, die sich oft auch am Rand des Waldes bewegen.


Man sagt, dass Skifahren wie Schwimmen oder Radfahren ist: Man verlernt das nicht. Trotzdem haben viele Wintersportler nach einer längeren Pause ein komisches Gefühl und zweifeln daran, ob Sie es noch können. Deswegen bietet die Zugspitz-Arena einen Rote-Pisten-Führerschein mit Geld-Zurück-Garantie an. Außerdem können Skifans einen Führerschein für blaue, grüne und schwarze Pisten absolvieren.


Schneeschuh-Wandern ist kinderleicht für Jung und Alt. In unserem Radioreise-Gespräch stellt uns Regina das neue Angebot für die so genannten „Best-Ager“ vor. Ich selbst darf mich ja bald auch dazu zählen...


Speziell geschulte Trainer und Guides führen die Urlauber in kleinen Gruppen durch die Zugspitz-Arena. Die Hotels werden handverlesen dafür ausgesucht. Es hat ja auch ein Vorteil: Wer zeitlich flexibel ist, kann mehr auf den Preis schauen, kann günstige Angebote auch in der Nebensaison nutzen.


„Wir bringen Menschen mit sportlichem Interesse zusammen und ermöglichen ihnen, die schönsten Winteraktivitäten unserer Region zu erleben“, sagt der Tourismusverband. In unserer Sendung geben wir etliche Tipps für den Aktiv-Urlaub in der Zugspitzarena - immer auf der Suche nach dem besten Panorama.


Das beste Panorama in dieser Arena bietet selbstverständlich die Zugspitze. In wenigen Minuten bringt die Tiroler Zugspitzbahn die Gäste auf knapp 3.000 Meter Höhe.


Allein schon die Affahrt bietet ein unvergleichliches Panorama und Nervenkitzel, schließlich wird die Seilbahn von nur drei Stützern gehalten.


Vom Aussichtsplateau der Zugspitze öffnet sich der Blick auf unzählige 3- und 4 Tausender. Es öffnet sich der Blick auf Österreich, Deutschland, die Schweiz und Italien.



Für meine charmante Begleiterin Birgit Linder vom Tourismusverband der Zugspitzarena ist dieser Ausblick nicht neu. Sie führt sehr oft Journalisten auf den höchsten Berg Deutschlands, doch auch sie ist jedesmal fasziniert vom Panorama.


Birgit zeigt mir auch die neue Eiskristallwelt auf dem Gipfel der Zugspitze.


Ohne Pass, ohne Kontrolle überqueren wir auf knapp 3.000 Meter die Grenze von Österreich nach Deutschland. Ein Panorama-Foto vor dem Gipfelkreuz ist einfach Pflicht.


Wenn es dunkel wird geht das Vergnügen für die gesamte Familie weiter: Auf beleuchtete Pisten wedeln die Skihasen hinunter, oder die Kids mit Schlitten beim Nachtrodeln. Nach so einem Skitag haben viele Skikasen sicher das Bedürfnis, sich in einer Hütte kulinarisch verwöhnen zu lassen - viele Hütten hier in der Zuspitzarena oder in der Naturparkregion Reutte laden dazu ein.

Foto: Tourismusverband Naturparkregion Reutte


Von der Zugspitz-Arena folgen wir einfach den vielen Autos, die sich in Richtung Fernpass auf den Weg machen. Wir biegen ein auf die Bundesstraße 179 in Richtung Reutte in Tirol. Wir durchqueren ein breites Tal bei Beerwang und fahren immer leicht talwärts, bis plötzlich über uns eine breite Hänge-Brücke schwebt.


Quer über das Tal schwebt in schwindelerregender Höhe eine imposante Stahlkonstruktion. Es ist die „Highline179“, eine spektakuläre Fußgängerhängebrücke.


Die Brücke hat den Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde geschafft, als längste Fußgängerhängebrücke im Tibet Style. Sie ist natürlich eine perfekte Station für unsere Panorama-Reise. Denn sie verbindet zwei Berge mit zwei Burgen.


Fast jeder Autofahrer auf der Bundesstraße merkt,m dass direkt vor den Toren von Reutte etwas in der Luft liegt - eine der längsten Hängebrücken der Welt. Vom Parkplatz läuft man etwa 20 Minuten hoch zur Burgruine Ehrenberg, läuft durch das Drehkreuz und dann kann das Abenteuer beginnen. Ob ich die Mutprobe bestanden habe, hören Sie in unserer Radioreise.



Christian Pölzl, der Marketingchef des Tourismusverbandes Naturparkregion Reutte ist inzwischen hunderte Male über diese schwebende Brücke gelaufen. Er spricht in unserer Sendung vom "Blick mit Kick".

Die Besucher, die ich befragte hatte, schwärmten vom Blick auf die Burgruinen zu beiden Seiten. Dieses Ensemble war einst die wichtigste Zollstation zwischen der nördlichen und südlichen Handelsroute.



Im Sommer ist die Brücke mit der Burgenwelt eine beliebte Adresse für Konzerte oder mittelalterliche Ritterspiele.

Foto: Tourismusverband Naturparkregion Reutte
Foto: Tourismusverband Naturparkregion Reutte
Foto: Tourismusverband Naturparkregion Reutte
Foto: Tourismusverband Naturparkregion Reutte

Die Vision, so eine Brücke über die Bundesstraße von Burg zu Burg zu spannen, wurde vor vielen Jahren vom Architekten Armin Walch geboren. Heute ist er Geschäftsführer der Burgenwelt und findet am Ende unseres Interviews pathetische Worte für das Überwinden von Brücken und Grenzen in Europa.

 Foto: Tourismusverband Naturparkregion Reutte

Am Ende unserer Panoramareise machen wir uns auf zu einer abendlichen Fackelwanderung zur Frauensee-Stube. Beim Aufstieg leuchten noch die Gipfel der Berge in der Abendsonne während es im Tal schon dunkel ist.


Uns begleitet der Wanderführer und Jäger Walter. Er ist über 70 aber fit wie ein Turnschuh. Mt über 50 ist Walter nochmal Vater geworden und sagte so schön „Ich habe mir den Enkel selbst gemacht“. Genug Gesprächs-Stoff also für unseren Aufstieg zur Frauensee-Stube.


Was für ein Panorama vor der Hütte: Im Halbdunkeln können wir das Füttern des Wildes beobachten. Die Berge liegen eingehüllt in den Wolken. Und in der Hütte bewirten uns die Brüder Kevin und Max Matzner.

Foto: Tourismusverband Reutte

Urlaub in der Naturpark-Region Reutte – das ist Urlaub in mittelhohen Bergen vor der Kulisse hoher Berge. Das ist nachhaltiger Urlaub, weil der Tourismus auch hier versucht, einheimische Produzenten zu stärken. Sei es der Imker Mario: Ein junger gut aussehender Mann, der sich als Hobby jedes Jahr mehr als 800 Stunden um seine Bienen kümmert, fünf Millionen an der Zahl.


Ein süßer Mann am Ende einer Panorama-Reise. Auf ein Wiedersehen zwischen der Zugspitzarena und Reutte!

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