TIROLER ZUGSPITZ ARENA - ERLEBNISSE VOM GIPFEL BIS ZUM SEE - VOM GLETSCHER BIS ZUM WEINBERG
In dieser Radioreise nimmt Sie Alexander Tauscher mit in die Tiroler Zugspitz Arena. Freuen Sie sich auf einen Urlaub auf der österreichischen Seite des gewaltigen Berges, den sich Deutschland und Österreich teilen. Die Kulisse bilden neben Bergen und dem Talkessel auch charmante Orte, die beste Bedingungen für den Winter- und Sommer bieten: Ehrwald, Lermoos, Berwang, Biberwier, Bichlbach/Lähn-Wengle, Heiterwang am See und Namlos. Franz Dengg, Geschäftsführer der Tiroler Zugspitzbahn, beschreibt die spektakuläre Auffahrt zum Gipfel und spricht über besondere Erlebnisse an diesem majestätischen Berg. Wir erinnern zudem an die nun schon 100-jährige Geschichte dieser Bahn, erkunden den Schneekristall und genießen vor allem die Aussicht auf vier Länder. Über die vielen Aktivmöglichkeiten für Biker und Wanderer in der Region sprechen wir mit Marco Seitner, Inhaber und Geschäftsführer der Alpinschule Lermoos. Einen Hauch von Norwegen erleben wir am Heiterwanger See. Von der Schiffahrt auf diesem alpinen Gewässer erzählt Marina Bunte, Gastgeberin im Hotel "Fischer am See" in Heiterwang. Völlig überracht sind wir beim Besuch von Peter Somweber in Ehrwald. Der Winzer baut hier am Fuß der Zugspitze Wein an. Wie die Reben in diesem alpinen Klima gedeiern, erfahren Sie in dieser Sendung. Zum Wohl in Tirol!
Für Deutschland ist die Zugspitze der höchste Gipfel der Nation. Für Österreich, auf dessen Seite wir uns bewegen, ist es einer unter vielen Gipfeln. 2962 Meter hoch ist ihre Spitze, von der aus sich der Blick auf rund 400 Alpengipfel in vier Ländern freigibt. In dieser Sendung bieten wir eine Reise vom Winter in den Sommer, eine Reise vom Gletscher zum See.
Sieben Orte zählen zu dieser Urlaubsregion: Ehrwald, Lermoos, Biberwier, Berwang, Bichlbach/Lähn-Wengle, Heiterwang am See und Namlos. Unser Basiscamp ist diesmal Ehrwald.
Von der Talstation oberhalb von Ehrwald bringt uns die Panorama-Kabine der Tiroler Zugspitzbahn in rund zehn Minuten auf den Gipfel.
Zuvor sprechen wir mit Franz Dengg, dem Geschäfsführer der Tiroler Zugspitzbahn, über die 100-jährige Geschichte und über eine technische Meisterleistung.
Im Jahr 1926 wurde die damals so genannte Österreichische Zugspitzbahn als erste der auf die Zugspitze führenden Bahnen eröffnet. Die Tiroler gewannen damit den Wettlauf mit der bayerischen Seite um die technische Erschließung des Gipfels. Hier erinnert eine alte Gondel der Ehrwalder Almbahn an die damaligen Zeiten.
Im Juni 1989 wurde mit dem Bau der neuen Zugspitzbahn begonnen, die im Juli 1991 eröffnet wurde. Jedes Jahr, so betont es Franz Dengg im Interview, gibt es zwei große Revisionen. Außerdem fahren Techniker jeden Morgen die Strecke ab. Zusätzlich gibt es wöchentliche und monatliche Revisionen.
Von Beginn an war die Bahn nicht nur ein kühnes Ingenieurprojekt, sondern auch ein bedeutender Impuls für die wirtschaftliche Entwicklung der Region. So ist es kein Zufall, dass diese Gondel sich zwischen den Campern im Zugspitz Resort an der Talstation der Berg eingenistet hat.
Im Tal erwartet Besucher das Seilbahnmuseum "Bahnorama anno 1926" mit dem originalen Seilbahnantrieb und dem historischen Führerstand. Der alte Antrieb ist noch in Bewegung und ermöglicht Einblicke in die Geschichte der Tiroler Zugspitzbahn.
Heute, hundert Jahre später, verkörpert sie eine technische Meisterleistung, die Touristen aus Nah und Fern begeistert.
Die Tiroler Zugspitzbahn überwindet fast 1.700 Höhenmeter und bringt die Gäste modern und komfortabel zum Rundumblick auf mehr als 400 Alpengipfel. Und so ändert sich der Ausblick aus der Gondel in atemberaubender Geschwindigkeit. Hier sehen wir auf das Zugspitz Resort, welches ebenfalls von der Familie Dengg geführt wird.
Nun eröffnet sich der Blick auf den azurblauen Eibsee.
Die Bahn schwebt in schwindelerregender Höhe über die Wälder.
Wenig später erreicht sie die majestätischen Felsen.
Nach dem Passieren eines Seilmastes schwingt die Gondel einmal kurz nach unten, was bei den Fahrgästen einen besonderen Kick auslöst.
Und schon fährt die Bahn in der Gipfelstation ein.
Von der Panoramaplattform eröffnet sich ein faszinierender Rundumblick über die Alpen, an klaren Tagen mit bis zu 400 sichtbaren Gipfeln in vier Ländern.
Der Blick reicht bei guter Sicht im Herbst und Winter bis zum Großglockner oder auch der Piz Bernina.
Im Erlebnismuseum Faszination Zugspitze wird die Geschichte des Berges lebendig. Historische Bilder, interaktive Stationen, eine 3D-Show und ein spektakulärer Glasboden ermöglichen eindrucksvolle Einblicke in Vergangenheit und Gegenwart dieses besonderen Ortes.
„Der Schneekristall“ nennte sich das Besucherzentrum, dass die Entstehung der Schneeflocken unter die Lupe nimmt.
Bahnchef Franz Dengg erzählt im Radioreise-Interview, warum ihn die Schneekristalle so beeindrucken.
Doch das größte Erlebnis ist der eigene Blick von der Königin des Wettersteingebirges in das große Königreich der Alpen.
Die blaue historische Alte Zollhütte steht auf 2959 Metern und markiert den höchstgelegenen Grenzübergang von Deutschland nach Österreich.
Sie erinnert zugleich daran, wie es auf der Zugspitze aussah, als Österreich noch nicht Mitglied im Schengen-Raum war.
Heute ist es ein grenzenloser Übergang vom Freistaat Bayern ins Bundesland Tirol.
Besucher schlendern ohne Kontrollen vom Tiroler Zugspitz-Plateau auf die bayerische Seite und zurück.
Stolz thront das Gipfelkreuz auf der bayerischen Seite.
Bei gutem Wetter, so plaudert Franz Dengg im Radioreise-Interview, kann er seinen Gästen abends sogar die leuchtenden Farben der Münchner Allianz-Arena zeigen. Uns fasziniert bereits der Blick über Garmisch-Partenkirchen bis ins Fünfseenland.
Über den Namen, den die Königin des Wettersteingebirges trägt, ranken sich gewisse Legenden. So soll der böse „Zuggeist“ der Namensgeber sein. Der gigantische und bösartige Geier soll den Berg bewacht und Eindringlinge bekämpft haben. Die wahren Namensgeber für die Zugspitze waren die „Zugbahnen“ der Schneelawinen. Denn diese gehen vor allem an den steilen Nordwänden und am Hauptgipfel immer in den gleichen Bahnen ins Tal, also in immer gleichen Zügen. Bis ins 19. Jahrhundert hinein wurde der Gipfel „Der Zugspitz“ genannt und später verweiblicht in „die“ Zugspitze umgetauft.
Uns führt der Weg wieder vom Gipfel ins Tal.
In zehn Minuten bringt uns die Bahn aus dem Winter auf der Zugspitze in den Frühling von Ehrwald.
Berge gelten ja als stumme Meister mit lautem Echo. Sie sind stumm und mächtig, majestätisch und anziehend. Sie zu bezwingen, erfordert in den Alpen Kraft und Erfahrung. Daher lohnt es sich gerade für Urlauber, die nicht täglich auf alpinen Gipfeln kraxeln, geführten Bergtouren und Wanderungen in der Tiroler Zugspitz Arena zu folgen.
Die Alpinschule Lermoos in Biberwier bietet dies zum Beispiel für Touren auf die Zugspitze oder die Sonnenspitze an.
Ebenso kann man Bergseen und versteckte Naturjuwele entdecken.
Darüber sprachen wir mit Marco Seitner, dem Geschäftsführer der Alpinschule Lermoos, die inzwischen in Biberwier ansässig ist.
Ein absolutes Muss für Erholungssuchende in der Tiroler Zugspitz Arena ist der Heiterwanger See. Dieses idyllische Gewässer befindet sich auf knapp 1.000 Meter Seehöhe in einem Tal zwischen Fernpass und Ehrenberger Klause. Es ist ein See mit einem beeindruckenden Berg-Panorama. In Heiterwang am See fallen Wasser, Bergen und Weite zusammen. Diese Kombination macht den Ort zu einem idealen Ausgangspunkt für entspannte Naturerlebnisse. Die reichen von Baden bis Bootfahren im Sommerhalbjahr und von Winterwandern bis Langlaufen in der kälteren Jahreszeit. Marina Bunte betreibt das Hotel „Fischer am See“.
Mit Marina sprachen wir über ihre besondere Bindung zu diesem Gewässer. Außerdem erzählt sie uns, wie sie auch im Winter versucht, so oft wie möglich im See zu baden. Natürlich sprechen wir mit Marina über die Schifffahrt auf dem Heiterwanger See. Denn sie ist selbst Kapitänin und dreht regelmäßig das Steuerrad.
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Bild: Dominik Somweber
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Mit vielen rechnet man in der Zugspitz-Arena, aber ganz sicher nicht mit Weinanbau. Die Radioreise findet zum Glück immer wieder Überraschendes, in diesem Fall den Winzer von Ehrwald. Peter Somweber, seine Ehefrau Carina und ihre beiden erwachsenen Kinder sind die erste und bislang einzige Winzerfamilie im Bezirk Reutte.
Mit Peter sprechen wir über den Wein am Fuß der Zugspitze. Dafür hatte seine Familie Weideland in Reben umgewandelt.
Seit ein paar Jahrzehnten wird im Nord-Tiroler Unterland an manchen Stellen Wein angebaut, zum Beispiel unterhalb der Höttinger Alm bei Innsbruck. Dort wuchsen wohl auch schon im Mittelalter einige Reben. Aber auf 1.100 Meter am Fuß der Zugspitze Wein anzubauen, das ist etwas ganz Besonderes.
Peter Somweber aus Ehrwald ist diese Meisterleistung gelungen, auch dank der so genannten Piwi-Reben, der pilzwiderstandsfähigen Reben.
Peter gibt uns einen Eindruck von dem, was es heißt, im Weinberg körperlich zu arbeiten.
In den Knien zu arbeiten, wir haben es mal für ein paar Minuten versucht.....es brennt....
Peter Somweber baut seinen Hof derzeit zum Winzerhof um. Ausgerechnet neben dem ältesten Hof von Ehrwald entsteht damit der erste Winzerhof des Ortes Tradition und Innovation fallen zusammen.
Mehr Infos zum Urlaub in der Tiroler Zugspitz Arena finden Sie unter: https://zugspitzarena.com/de
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen zwischen Gletscher und Weinberg!


















































