ANDALUSIEN - Costa de la Luz

ANDALUSIEN - Costa de la Luz

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In dieser Radioreise nimmt Sie Alexander Tauscher mit an die Costa de la Luz. Freuen Sie sich auf die  Küste des Lichts, die sich im Süden von Andalusien befindet. Und damit viel Spaß beim Urlaub in Spanien!

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Die Küste mit den langen, glitzernden Sandstränden und dem zuverlässigen Wind ist ein ideales Revier für Kitesurfer, die Wellen locken die Surfer an. Den Früchten der salzigen Fluten begegnen wir zum Beispiel auf dem Markt der Hafenstadt Cádiz, die mit einer drei Kilometer langen riesigen Brücke mit dem Festland verbunden ist. Ihre Glanztage erlebte die Stadt als Sitz der spanischen Marine und bedeutendes Zentrum für Forschungsexpeditionen und Handel im 16. Jahrhundert.



Cádiz gehört zu den ältesten Städten Westeuropas. Der Legende nach wurde die Stadt durch Herakles gegründet. Von den mehr als 100 Wachtürmen in der Stadt wurden die ein- und ausfahrenden Schiffe beobachtet. Am bekanntesten ist der „Torre Tavira“.  Auf dem Turm begrüßt uns in der Radioreise die charmante Pilli. Sie beschreibt auf diesem historischen Aussichtsturm das 360 Grad Panorama über die weißen Dächer der Stadt.


In dem Turm befindet sich die erste in Spanien gebaute „Camera Obscura“. Sie projeziert das Leben der Stadt auf eine große weiße Platte.




Die meisten Touristen versammeln sich vor der am Ufer gelegenen Kathedrale aus dem 18. Jahrhundert. Wie eine große Muschel öffnet sich das vordere Portal der Kathedrale und macht damit ihrem Namen Santa Cruz sobre el Mar oder Santa Cruz sobre las Aguas alle Ehre.


Der Bau der Kathedrale von Cádiz vollzog sich in 116 Jahren. Verschiedene Architekten und Baumeister gaben sich den Stift in die Hand und integrierten dabei ganz unterschiedliche Stile: Barock, Rokoko und Neoklassik. 1838 wurde das Gotteshaus dann geweiht. Bereits seit dem 16. Jahrhundert befindet sich das Rathaus in Cádiz an der Plaza de San Juan de Dios.


Wir begleiten auf dem Rundgang unter anderem Elli Borego mit dem Radioreise-Mikro beim Bummel durch ihr Cádiz.




Cádiz war einst eine Insel vor dem Festland. Sie diente bereits 1 .000 Jahre vor Christus den Phöniziern als Warenlager und Militärstützpunkt. Die Katharger bauten die Stadt aus und starteten auch ihre Kriegszüge von dort. Unter den Römern wuchs der Ort zu einer reichen und wichtigen Stadt im Weströmischen Reich. Das Theater und die Festungsmauern erinnern noch heute an diese Zeit.


Die schönsten Orte in Cadiz sind sicher die, auf denen man die Verbindungen zwischen der Region und Lateinamerika sehen kann.



Der Name Costa de la Luz kommt von der speziellen Lichteinstrahlung. Das Licht der Sonne glänzt goldgelb und spiegelt sich in den Wellen des Atlantiks sowie in den endlosen Sandstränden wider.

 




In Cadiz treffen wir auch Sascha Büssler, Produktmanger bei Thomas Cook. Er macht sehr gern Urlaub hier an der Costa de la Luz Urlaub macht und gibt uns wertvolle Tipps für Ausflüge an der Küste. Außerdem sprechen wir über Neues aus dem Hause Thomas Cook: Das sind zum Beispiel mehr eigene Hotels und ein neuer Service für Langschläfer. Wer am Abreisetag auf einen späten Flug gebucht ist, kann nun in ausgewählten Hotels später auschecken. Der Late Check-out bis 20.00 Uhr wird in 52 Häusern in Spanien, Griechenland und der Türkei angeboten. Der Aufpreis richtet sich nach Saison und Hotelkategorie. In einigen Hotels der Marken Sunprime und Sunwing lassen sich künftig zudem verschiedene Extra-Services wie Spa-Anwendugen schon vorab buchen.


Thomas Cook wirbt auch ausdrücklich für die Nebensaison in Andalusien. Die Infrastruktur haben sich in den letzten Jahren deutlich verbessert, sagte Büssler im Radioreise-Interview. In dieser Zeit empfehlen sich Wanderungen, wie zum Beispiel zur Steilküste von Barbate. Dahin führt uns in der Sendung Heike Gutzeit, die seit vielen Jahren in Spanien lebt. 


Der Naturpark La Breña y Marismas del Barbate befindet sich unweit der Straße von Gibraltar. Er vereint das Beste von Atlantik und Mittelmeer. 



Die bis zu 100 M hohen Klippen erstrecken sich über sechs Kilometer und zählen zu den höchsten der spanischen Atlantikküste.



Der Ausblick auf das Meer und die Küste ist grandios, besonders vom Wachturm Torre del Tajo aus dem 16. Jahrhundert aus.


Auf dem Weg dahin laufen Sie durch Pinienwälder und ein Feuchtgebiet mit Tausenden von Vögeln:
Hier tummeln sich Meisen, Stieglitze und Wanderfalken. Neben Eidechsen und Chamäleons sehen Sie mit etwas Glück auch kleine Nagetiere. Es ist das Revier von Manuel Morales von der Organisation Birding Tarifa.


Manuel erzählt im Radioreise-Interview auch vom traditionellen Thunfisch-Fang in der Region.  Die Costa de la Luz gehört zu den wichtigsten Thunfisch-Regionen der Welt. Die Thunfische, die hier aus dem Wasser gezogen werden, haben nicht selten eine Länge von über drei Metern. Oft werden sie direkt ins Flugzeug nach Japan verfrachtet. Dort werden sie auf den wichtigsten Märkten wie in Tokio, frisch versteigert und sie finden sich dann natürlich sehr gern im Sushi. Wir haben in Barbate ein leckeres Thunfisch-Menü probiert.


Die Radioreise hat die Costa de la Luz zur Katalogvorstellung besucht und dabei interessante Trends aus der Reisebranche verfolgt.


So will der Reisekonzern in den nächsten zwölf Monaten vor allem an den eigenen Standorten 70 Milllionen Einweg-Plastikteile einsparen. Aber bei den eigenen Hotelmarken und der eigenen Airline wird Umweltschutz noch stärker auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz geachtet.

Bild: Thomas Cook

Außerdem wird Thomas Cook mit Regierungen, anderen Reiseveranstaltern, Kunden und Mitarbeitern zusammenarbeiten, um die Recyclinginfrastruktur in Urlaubsdestinationen zu stärken. Ein entsprechendes Pilotprojekt läuft in Tunesien. 


Was gibt es sonst noch Neues? 
Thomas Cook hat in Griechenland erstmals Hotels auf den kleinen Inseln Skiathos, Skopelos und Thassos im Programm. Bei Neckermann Reisen lassen sich für jedes Hotel auch Privattransfers vorab hinzubuchen. Übrigens kann man sich bei Thomas Cook inzwischen auch vorab seine Sonnenliege reservieren lassen. Damit entfällt vormittags der Kampf um den besten Platz am Pool oder Strand. Um alles ist gesorgt, nur den Traumtyp muss man noch selbst suchen...

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Nach einer Flaute erholt sich Tunesien wieder, dementsprechend baut Thomas Cook hier sein Angebot mit neuen Hotels auf dem Festland und auf der Insel Djerba aus.

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Demnächst öffnet der Konzern neue Hotels der neuen Marke Cook's Club für Millennials. Auf Kreta und Ibiza öffnet jeweils ein Casa-Cook-Hotel. Hinzu kommen auch sechs neue Sentido-Hotels. Eines der Sentido-Hotels besuchen wir in dieser Radioreise an der Costa de la Luz.



Im Aufwind, jedenfalls touristisch, ist im Augenblick die Türkei. Wegen der grossen Nachfrage wurden die Flugkapazitäten für das Land um rund 30 Prozent erhöht. Dem erschwinglichen Traum- oder Liebesurlaub steht also nichts mehr im Weg...

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Mit der Marke Sentido will Thomas Cook verstärkt eigene Hotelmarken für unterschiedliche Zielgruppen anzubieten. Zudem gönnt sich die Clubmarke von Thomas Cook einen Relaunch mit neuem Logo und einem frischen Auftritt.

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Natürlich bleiben die Iberostar Hotels ein fester Bestandteil des Angebots von Thomas Cook, wie etwa das Iberestar Andalucia Playa in Novo Sancti Petri südlich von Jerez de la Frontiera. 




Wenn Sie Ihren Urlaub an der Costa de la Luz verbringen, dann dürfen Sie natürlich Sevilla nicht auslassen. Und wenn Sie schon mal dort waren, dann haben Sie bestimmt umso mehr Lust auf ein Wiedersehen in dieser tollen Stadt. In der Radioreise unternehmen wir ebenfalls einen kurzen Abstecher in diese malerische Stadt. Mit diesen Eindrücken wollen wir Ihre Reiselust auf Sevilla steigern...


Die Plaza de España ist sicher der schönste Ort in Sevilla, jedenfalls das beste Foto-Motiv. Sie werden sich da vor lauter Selfie-Fotografen kaum retten können...


Der Halbkreis dieses Platzes hat einen Durchmesser von 200 Metern und soll eine Umarmung südamerikanischen Kolonien symbolisieren. Außerdem zeigt die Öffnung des Halbkreises in Richtung Fluss, als Parabel für den Weg, dem man folgen muss, um nach Amerika zu gelangen.




Der Jahrhunderte alte Königspalast ist ja auch durch die Serie"Game of Thrones" bekannt geworden. Hier diente der Alcázar von Sevilla als Kulisse für die Privatresidenz der Familie Martell. Der Alcázar liegt am Rande der mittelalterlichen Altstadt sehr nah an der berühmten Kathedrale von Sevilla. Auch die Palastgärten des Alcázar von Sevilla wurden in der Serie "Game of Thrones" zu den verträumten Wassergärten von Dorne, einer orientalischen Oase inmitten der Wüste.


Wir bringen Sie in der Radioreise später zur neuen Aussichtsplattform „Metropol Parasol“. Sie ist die weltgrößte Holzkonstruktion: 150 Meter lang, 70 Meter breit und 26 Meter hoch.  – von den Einheimischen wird sie „Las Setas“ genannt.





Am Ende der Radioreise erreichen wir den Ort, von aus dem Columbus einst die große Welt entdeckte, die Region Huelva. Das Denkmal an den Entdeckerglauben ist das Wahrzeichen der Stadt Huelva. Sie liegt an der Mündung des Flusses Odiel, von hier aus starten viele Touren zu den einzelnen Naturschutzgebieten der Provinz. Darüber sprachen wir im Radiroeise-Interview mit Pau Bori Soucheiron, er ist der General Manager des Sentidio Islantilla. Und begleitetend dazu hier ein paar Eindrücke, die der nette Reisekollege Philip Duckwitz im kleine Fischerdorf Islantilla mit seiner Kamera eingefangen hat. An einem stürmischen Tag hat er das Farbenspiel aus Sonne und Wolken wunderbar festgehalten.

Bild: Philip Duckwitz

Bild: Philip Duckwitz

Bild: Philip Duckwitz

Bild: Philip Duckwitz

Bild: Philip Duckwitz
 
Bild: Philip Duckwitz

Auf ein Wiedersehen an der Costa de la Luz!

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