FRANKFURT - Unterwegs in Mainhattan

FRANKFURT - Unterwegs in Mainhattan


In dieser Radioreise nimmt Sie Alexander Tauscher mit nach Frankfurt am Main.

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Diesmal geht es in eine Stadt, von der wir aus schon oft in die weite Welt gestartet sind. Hier begannen unsere Fernreisen nach Amerika oder Asien, vom Frankfurter Flughafen. Aber Frankfurt ist nicht nur ein wichtiges, großes Verkehrsdrehkreuz. Frankfurt ist auch nicht nur die internationale Finanz- und Messestadt. Frankfurt ist nicht nur die imposanteste Skyline Deutschlands. Die Main-Metropole hat noch viele weitere Facetten und Kontraste zu bieten.
Skyline (Copyright visitfrankfurt, Holger Ullmann)
Mächtige Bauherren in der Finanzmetropole haben die Wolkenkratzer bauen lassen. Diese Skyline finden die einen hässlich, viele sind fasziniert. Wobei es natürlich kein Vergleich zu den Metropolen der USA oder zur Skyline von Dubai ist. Es ist auch eine Konkurrenz der Wolkenkratzer. Da ist zum Beispiel der von Helmut Jahn gestaltete Messeturm oder auch das rötlich schimmernde Japan-Center oder der Westhafen Tower, der Form in Form eines riesigen Apfelweinglases gebaut ist.


Nicht zu übersehen sind die beiden Türme der Deutschen Bank. Sie sollen das ausgeglichene Verhältnis von Soll und Haben symbolisieren. Möge es bei jeder Bank so ausgeglichen sein...



Insgesamt überragen rund 100 Hochhäuser die Stadt, meist Bank- oder Bürogebäude.


Mal sind sie schmal, mal rund, mal spitz, mal mit und mal ohne Antenne. Die Wolkenkratzer haben Frankfurt den Beinamen Mainhattan eingebracht. Damit hat sich das Stadtbild komplett geändert. Noch in den fünfziger Jahren war der Kaiserdom mit seinen 96 Metern das höchste Gebäude von Frankfurt. Heute reckt sich der Turm der Commerzbank mit Antenne auf 300 Metern in die Höhe.



Erst Anfang der 1980iger Jahre wurde die im zweiten Weltkrieg zerstörte Alte Oper in Frankfurt rekonstruiert wiedereröffnet. Heute werden hier aber nicht mehr Opern aufgeführt, sondern Konzerte. Eröffnet wurde die Alte Oper im Jahr 1880 mit Mozarts Oper Don Giovanni. Unter den geladenen Gästen zur Einweihung befand sich auch der deutsche Kaiser Wilhelm.

Alte Oper (Copyright visitfrankfurt, Holger Ullmann)

Frankfurt am Main ist der zentrale Finanzplatz Europas. Jede Bank im Euroraum, die mit der EZB zusammenarbeitet, muss einen Sitz in der Mainmetropole haben, erklärt unser guide. Dieses große blaue Euro-Symbol steht nicht nur für die Gemeinschaftswährung, es steht für das offene Europa.



Frankfurt am Main ist der Krönungsort der deutschen Kaiser. Die Stadt ist gleichzeitig die Wiege der deutschen Demokratie. Darüber reden wir mit Isabelle Bergen in der Paulskirche. Fast alle, die Rang und Namen haben, aus Kultur, Wirtschaft oder Politik, haben hier schon einmal auf der Bühne gestanden. Sie sprachen als Preisträger oder als Laudator, als Redner oder Diskutant.


Den Römberberg kennen Sportfreunde in ganz Deutschland sicher, weil sich hier früher die DFB-Elf feiern ließ. Unser guide erzählt in der Radioreise viele andere spannende Geschichten von diesem Ort. Sie können sich da unter anderem auf den Lauscher freuen...

Römer (Copyright visitfrankfurt, Holger Ullmann)

Wer Frankfurt besucht, dem begegnet auf Schritt und Tritt der Geheimrat Goethe, der bekannteste Sohn der Stadt. "Am 28. August 1749, mittags mit dem Glockenschlag zwölf, kam ich in Frankfurt am Main zur Welt“, schreibt Johann Wolfgang Goethe in seinem autobiographischen Werk „Dichtung und Wahrheit“. Goetheplatz, Goethestraße, Goethe-Universität - die Frankfurter sind mächtig stolz auf den in ihrer Stadt geborenen Dichter. Das Goethe-Denkmal vor der Skyline ist einer von vielen Kontrasten, die uns in Frankfurt begegnen.

Goethe-Denkmal (Copyright visitfrankfurt, Holger Ullmann)

Frankfurt ist viel grüner als sein Ruf, betont unser guide immer wieder.

Mainufer (Copyright visitfrankfurt, Holger Ullmann)

Alle zwei Jahre erleuchtet die Luminale die Stadt besonders hell. Im Jahr 2018 wurde es nach der Luminale plötzlich ganz dunkel in Mainhattan: Denn einmal im Jahr gibt es die so genannte Earth Hour, eine Aktion des World Wide Fund for Nature (WWF). Er will damit ein Zeichen für den Klimaschutz setzen.


Tausende große und kleine Städte dieser Welt sind mit dabei. Natürlich beteiligt sich auch Frankfurt am Main an der Earth Hour. Darüber sprach ich mit der Frankfurter Umwelt-Dezernentin Rosemarie Heilig.



Mitten in Frankfurt, vor der Kulisse der Hochhäuser, gibt einen Ort voller Tradition:
Der Frankfurter Hof – das legendäre Steigenberger Hotel. In der Radioreise spricht darüber unter anderem Hoteldirektor Spiridon Sarantopolus, der bereits zum zweiten Mal in diesem Amt ist.
Außerdem hören Sie bei uns ein Interview mit Holger Flory. Er ist der Director Commercial und spricht über die vielen Investitionen im Frankfurter Hof. 



Zu unserer netten Runde gesellt sich unter anderem die PR-Expertin Jane Uhlig hinzu. Mit ihr sprechen wir über das Angebot an Yoga im Hotel. Sie selbst ist seit fast 30 Jahren Trainerin. Bei ihr treten auch Manager, nicht in Schlips und Kragen, sondern in shorts und shirts.



Natürlich beteiligt sich auch der Frankfurter Hof an der Earth Hour. Gemeinsam Frankfurt bewegen“ lautete das Motto der Earth Hour Party 2018. Das Hotel lud gemeinsam mit dem Energiereferat der Stadt zur großen Party für den Klimaschutz ein. Mit dabei war wieder der Frankfurter DJ Dennis Smith, der selbst den klimaneutralen Club Travolta in Frankfurt betreibt. Für die Party wurde im Ehrenhof des Hotels am Kaiserplatz extra eine 4 mal 4 Meter große Tanzfläche aufgebaut. Diese besteht aus technischen Modulen, die Energie erzeugen, wenn auf ihnen getanzt wird. Akkustische Impressionen hören Sie bei uns in der Sendung.


Frankfurts Gastronomie hat zwar mehr zu bieten als die Frankfurter Würstchen: Die Restaurantszene reicht von Äthiopien bis Vietnam. Doch in der Radioreise widmen wir uns den Klassikern: Handkäs mit Musik und natürlich Äppelwoi.

Frankfurter Apfelweinfestival (Copyright visitfrankfurt, Holger Ullmann)
Sie können sich sein, dass Alexander Tauscher als Freund der musikalischen Nostalgie auch an den legendären Blauen Bock mit Heinz Schenk erinnern wird. So viel sei verraten: Heinz Schenk hat den Äppelwoi nicht gemocht. Vielleicht lag es auch daran, dass er kein Frankfurter sondern ein Mainzer war...

Apfelweinausschank (Copyright visitfrankfurt, Holger Ullmann)
Wer will, kann sein Hüftgold in Mainhattan in Form halten. Beim Frankfurter Kranz wird mit Butter nicht gespart.

Frankfurter Kranz (Copyright visitfrankfurt, Holger Ullmann)
Unseren Stadtrundgang durch Frankfurt am Main beenden wir in der Kleinmarkthalle, dem kulinarischen Treffpunkt der Stadt.

Auf ein Wiedersehen in Frankfurt am Main!
Stadtansicht_Copyright visitfrankfurt_Holger Ullmann
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