INNSBRUCK - Die Sportstadt

INNSBRUCK - Die Sportstadt



In dieser Radioreise nimmt Sie Alexander Tauscher mit nach Innsbruck. Freuen Sie sich auf die Hauptstadt Tirols vor alpiner Kulisse, auf viele sportliche Momente und auf Überflieger.

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Ski-Sprung-Freunde in aller Welt verbinden mit Innsbruck als erstes die legendäre Bergisel-Schanze. Für die Nordischen Skiweltmeisterschaften im Jahr 1933 wurde die Schanze völlig neu umgebaut und 70 Jahre später von der Londoner Star-Architektin Zaha Hadid neu geformt.


Seit 1953 fasziniert die Vierschanzentournee die Wintersport-Fans in aller Welt. Denn sie gilt neben den Olympischen Spielen, den Nordischen Skiweltmeisterschaften und dem Ski-Sprung-Weltcup als das Top-Event.


Andreas Zoller hat schon tausende Sprünge von der Bergisel-Schanze absolviert.  Er ist früher als aktiver Athlet hier gesprungen, inzwischen ist er ein gefragter Show-Springer auf der Schanze. Der Mitte 20-Jährige ist absolut durchtrainiert, schlank und rank, eine echte Sportskanone. Im Radioreise-Interview beschreibt er uns, was die Springer hier oben fühlen. Er lässt uns hautnah an dem Erlebnis teilhaben.


Von der Ski-Schanze am Bergisel haben die Springer ganz Innsbruck zu ihren Füßen. Direkt unter ihnen liegt das Stift Wilten, die Heimat der legendären Wiltener Sängerknaben. Sie zählen zu den ältesten Knabenchören Europas. Es sind rund 180 Mitglieder, die in sechs Gruppen treten auftreten, von den Nachwuchs-Chören über die Konzertchöre bis zu den Männerstimmen. Die Wiltener Sängerknaben singen nicht nur die ernste Klassik. Als Tiroler Chor finden sich natürlich auch Jodler und Volkslieder aus dem Alpenraum in ihrem Repertoire. Von Dänemark über Israel bis nach Japan – haben die Wiltener Sängerknaben ihre Zuhörer schon begeistert. Im Radioreise-Gespräch schwärmen zwei der Sänger von ihrer Leidenschaft für Johann Sebastian Bach.


Bei meinem Besuch in Innsbruck haben mir fast all die Menschen, die ich traf, davon geschwärmt, wie sportlich Innsbruck ist. In der Tat: in den Straßen der Großstadt sieht man neben den vielen Touristen sehr oft Menschen in Sportkleidung.


Ob nun mit den Skiern in der Hand oder in Laufshorts, oder in kurzen Lederhosen auf der Skipiste  – Innsbruck ist immer in Bewegung.





Als Tourist können Sie hier athletische Höchstleistungen beobachten, wie zum Beispiel den „Nightrun“. Leichtathletik sehen Sie bei der „Golden Roof Challenge“. Die ganz Harten gehen beim Höhenleistungszentrum Kühtai an den Start. Wo sonst Hobbysportler und Olympioniken trainieren, werfen sie sich in den Matsch, um Hindernisse zu überwinden. Ein freiwilliges Bootcamp. Innsbruck - die sportliche Stadt voller sportlicher Möglichkeiten.


Nach dem Sport und der Musik laufen wir durch die Altstadt von Innsbruck. Hier begegnen uns Zwiebeltürme, historische Hausfassaden, dabei immer wieder das Panorama des Karwendelgebirges und der Tuxer Alpen. Unsere charmante Stadtführer Antonella zeigt uns auch die lauschigen verborgene Orte in Innsbruck, wie zum Beispiel diese Sonnenterasse mit Cafe.




Innsbruck – das ist nicht nur das Goldene Dachl, an das jeder denkt.
Innsbruck – ist auch mehr als nur die kaiserliche Hofburg.
Innsbruck – ist auch mehr als der Dom Nehmen Sie sich gern Zeit für die Wege dazwischen.
Laufen Sie durch die engen Gassen oder Straßen mit den verzierten Häuserfassaden.
An den Häusern finden Sie oft historisch anmutende Schilder. Das verleiht der Altstadt von Innsbruck heimeliges Flair. Hier ein paar Impressionen im Bild, bei uns in der Radioreise gibt es die akustische Begleitung durch Antonella.


Immer wieder kommen wir natürlich auf die Sportstadt Innsbruck zu sprechen.


Es gibt in Innsbruck sehr viele thematische Führungen.  Neben dem Klassiker auch zum Beispiel acting guides. Das sind Schauspieler, die an verschiedenen historischen Orten auftauchen und ihre Rolle spielen. Angeboten wird ebenso eine Führung in historischen Kostümen oder eine Führung mit dem Nachtwächter durch die dunklen Gassen. Im Sommer ist Innsbruck an vielen Tagen eine offene Bühne.


Auf dem Weg nach Italien fahren Millionen an Innsbruck vorbei. Für die meisten ist es halt eine Stadt am Wegesrand, manchmal mit Stau auf der Autobahn. Viele machen gern Rast an der Europabrücke – wegen der spektakulären Aussicht. Dnn geht es weiter nach Süden auf dem Weg zum ersten italienischen Espresso nach dem Brenner irgendwo zwischen Sterzing und Bozen. Gegen diese Tour haben wir überhaupt nichts einzuwenden, schließlich lieben wir auch Italien. Aber halten Sie ruhig auch mal in Innsbruck. Machen Sie es so wie Millionen Besucher jedes Jahr in dieser schönen Stadt.





Nach einem Kurz-Urlaub in Innsbruck empfiehlt sich ein Wellness-Urlaub in der wunderschönen Umgebung, ob nun auf dem Mieminger Plateau oder auch rund um Kütai.


Auf ein Wiedersehen in Innsbruck !

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