MALEDIVEN - Das Paradies auf Erden!

MALEDIVEN - Das Paradies auf Erden!


In dieser Radioreise nimmt Sie Alexander Tauscher mit auf die Malediven. Erleben Sie das Paradies auf Erden, kommen Sie mit in ein Riesen-Archipel auf aus fast 1.200 Inseln im Indischen Ozean.


Diese Show macht Ihnen heute garantiert Reiselust - also jetzt schon mal ein entspanntes und lustvolles Weiterhören!

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Das Kandima Maldives Ressort ist unser Basis-Camp für diese tropischen Tage am Äquator. In diesem Fall ist der Weg bereits das Ziel. Auf der Hauptinsel Male steige ich aus der großen Linienmaschine aus Dubai aus und werde direkt zum nächsten Flughafen gefahren.


Ein ganz besonderer Flughafen, ein kleiner, keiner, wie wir ihn kennen. Denn ab jetzt geht es mit dem Wasser-Flugzeug weiter. Liegt die Unterkunft weiter von der Hauptinsel Malé entfernt, ist eben das Wasserflugzeug das ideale Transportmittel. Die Kapitäne dieser Flugzeuge sitzen barfuss in shorts am Steuer.




Kleine Maschinen mit maximal 15 Sitzplätzen erreichen so ziemlich jeden Fleck des Archipels. Die Maschinen starten ganz ruhig auf dem Wasser und schweben dann zwischen den kleinen Wolken.


Der Ausblick ist einfach umwerfend, wenn zwischen den Wolken immer wieder die Umrisse der Korallenriffs und die Inseln zu sehen sind.


Ich lande auf der, wie man hier sagt, coolsten Insel des Archipels, am Kandima Maldives Ressort. Die Landebahn ist natürlich das Meer.




Der Pilot trägt schnell die Koffer aus der Maschine und schon stehe ich mit meinem Gepäck mitten im Meer auf einer schwankenden Holzinsel.



Aus dem Flugzeug sieht man die, wie Laura vom Kandima Maldives Ressort es beschreibt, 50 Schattierungen von Blau. Das Blau mal strahlend sein, wenn die Sonne strahlt. So habe ich bei bei meiner Ankunft auf den Malediven erlebt.


Das Blau kann auch mal matt sein, so wie am nächsten Tag, als sich der Himmel zugezogen hatte.


Dieses Blau kennt Kathrin Gifford sehr gut, denn sie ist eine passionierte Taucherin auf den Malediven. Im Radioreise-Interview bei unserem Schnorcheltrip spricht sie über diese Farbenlehre, über die Wasserwelt der Malediven.



Auf den Malediven können Sie in einigen Ressorts gern die Badeschlappen und die Sandalen im Koffer oder gleich zu Hause lassen. Viele laufen hier barfuss. Das ist auch angenehm, denn die Hotel-Inseln bestehen komplett aus puderzuckerweichem Sand, der weiß bis zartrosa leuchtet und täglich gesäubert und immer wieder glatt gezogen wird. Selbst auf kleinen Inselchen kann man aber in die Pedale treten, und sei es nur auf dem kurzen Weg von der Strandvilla zum Frühstück. 


Schuhe brauchen Sie nur im Wasser. Das klingt vielleicht blöd. Aber beim Schnorcheln ist es so gut wie Pflicht, um die Korallen zu schützen und sich selbst nicht an den Korallen zu verletzten. Lee vom Kandima Maldives bringt uns mit seinem Boot zum Schnupper-Schnorcheln aufs Meer. Wir ziehen uns die Schwimmflossen an, setzen die Brille auf und stecken den Schnorchel in den Mund. Das ist etwas ungewohnt und man schluckt ab und zu etwas Salzwasser, aber es ist der beste Weg, die Unterwasserwelt zu erleben.



Die Eindrücke unserer Gruppe nach dem Schnorchlen auf dem Boot schildern uns Des aus Amsterdam, Astrid aus Wien und der stets gut aufgelegte Christian aus Berlin. 


Wir machen weiter auf RIAS – auf einer Reise in atemberaubender Schönheit.


Wir sind einem islamischen Inselstaat mitten im Indischen Ozean, westlich von Sri Lanka. Malediven heißt übersetzt Inselkette. Das sind genau 19 Inselgruppen, die sich über fast 900 Kilometer in Nord-Süd-Richtung bis über den Äquator erstrecken. Die Inseln sind verteilt auf 26 Atolle mit Korallenriffen. Das ist der ideale Lebensraum auch für Menschen, die gern mal abtauchen. Einige von ihnen kommen in unserer Sendung zu Wort.


Astrid aus unserer Grupp hat das Tauch-Fieber gepackt, genau so wie Inna. Welchen Fischen sie in die Augen geschaut haben und ob der Hai an ihnen vorgeschwommen ist, erzählen sie in unserer Sendung.


Wir wollen nicht die ganze Zeit nur in unserem tollen Ressort „abhängen“, sondern auch das Leben der ganz normalen Insulaner kennenlernen. Nach einer 20-minütigen Fahrt auf dem Schnellboot von der Kandima-Insel landen wir in einer ganz anderen Welt.





Die Malediven sollen schon 5.000 Jahre vor Christus besiedelt worden sein. Damals sollen sich hier buddhistische Fischer aus Indien und von der Insel Ceylon niedergelassen haben. Der Legende nach wurden die Malediven Mitte des zwölften Jahrhunderts durch einen arabischen Reisenden zum Islam bekehrt. Unser guide zeigt uns auf der kleinen Insel die kleinste Moschee.



Auf unserem Rundgang besuchen wir kurz eine Schule, in der Mädchen und Jungen gemeinsam (das ist nicht normal für islamische Staaten) gerade in einem Quizz Mathematik lernen.




Im Radioreise-Interview spricht die Mathematiklehrerin über das gemeinsame Lernen. Unser Kleidung markiert ungewollt den Kulturunterschied.


Frauen sollten bei Landgängen auf solche Inseln der Locals die Schultern bedecken und die Hosen bis zum Knie lang tragen. Als Mann macht es sich auch nicht gut, in ganz knappen shorts hier aufzutauchen. Unser guide Muhamin führt mich zu einer alten Bootswerft, einer der wichtigsten Arbeitgeber dieser kleinen Insel.





Das Leben hier auf dieser Insel geht entspannt zu, kein Wunder bei der Hitze.



Wir treffen Kinder, die im Ergeschoss eines kleinen, alten Hauses Tischtennis spielen.



Gleich im Nachbarhaus wohnt unser zweiter guide Eeman mit seiner Familie.


Der 20-jährige spricht etwas gebrochen Englisch, aber sein Lächeln gleicht diese Unsicherheit schnell aus. Etwas schüchtern, aber stolz zeigt er uns die Gassen seines kleinen Ortes. An einer Mauer finden wir das Portrait eines einstigen Staatschefs auf den Malediven. Ob er jemals Thema in unseren Nachrichten war?


Ein kleiner Stopp in einem Tante Emma-Laden, in dem vom Waschpulver bis zur Schokolade alles in einem Regal liegt, beendet unsere kurze Visite bei den Locals.


Das Schnellboot jagd über die Wellen zurück ins Lifestyle-Ressort, zurück wieder in eine ganz andere Welt.


Die Malediven, das sind weiße Sandstrände, von türkisfarbenem Wasser seicht umspült. Die Malediven, das sind Sonne und Wolken im idealen Mix gepaart mit der fantastischen Unterwasserwelt. Dazu höchster Wohnkomfort: Die Villa am Strand, mit Pool und Jacuzzi.





Vor einigen Jahren war Kandima Island eine der vielen unbewohnten Inseln der Malediven. Jadhullo Saleem hat aus der etwa drei Kilometer langen Insel ein Urlaubs-Ressort bauen lassen. Im Radioreise-Interview spricht er über seine Mammutprojekte, wie zum Beispiel den neuen Flughafen nah am Kandima-Ressort. Er beschreibt uns, wieviele der Malediven-Inseln unbewohnt sind und wieviele davon inzwischen für Hotels bebaut wurden - und auf wievielen der Inseln die Insulaner selbst noch Platz haben.


Heute ist Kandima eine große Ressort-Insel mit einigen Rekorden, zum Beispiel dem längsten Pool der Malediven.



Es ist Urlaub, bei dem es an nichts fehlen soll. Der weisse Strand wird jeden Morgen glatt gestrichen und der Hummer wird fangfrisch aus dem Ozean an den Tisch gebracht, wenn man ihn bestellt.


,Bedient werden wir von jungen Maledivern im lässigen Outfit. Ich bin immer wieder positiv überrascht, wie gut die Einheimischen Englisch sprechen können. Manche Kellner haben wir richtig in unser Herz geschlossen.


Viele Angestellten kommen von weiter entfernten Inseln und sehen ihre Familien nur einmal im halben Jahr. Auch so manch ein junger Mann muss mit der Freundin eine Fernbeziehung pflegen.


Einen besonders langen Weg hat Chefkoch Ken auf Kandima Island hinter sich. Er kommt aus Bootswana und ist, wie er sagt, der erste afrikanische Chefkoch auf den Malediven. Welche Einflüsse er aus seiner Heimat einbringt und was sein Konzept ist, hat er uns im Radioreise-Gespräch verraten. Aber auch die anderen Köche verstehen ihr Handwerk bestens, und so ist für uns das Restaurant Fleur ein beliebter Treffpunkt. Das Gingerbeer wurde unser täglich Brot.


Werden die Malediven durch den steigenden Meeresspiegel aufgrund des Schmelzens der Pole irgendwann verschluckt? Die Antwort darauf gab mir Jadhullo im Interview, während ich ein wenig fischte und viel Sekt trank...




Das Schöne an den Malediven, hier schafft jeder, einmal die ganze Insel zu umrunden, ob beim Spazieren, Joggen oder Radeln...




Ich habe auf der Kandima-Insel zum ersten Mal im Leben das Parasailing getestet. Wie fast jeder, so hatte ich ordentlich Bammel, als ich in den Gurt am Seil gehangen wurde.


Ganz allein hing ich an einem Seil 80 Meter über dem Meer und war am Anfang ziemlich verkrampft. Ich hatte das völlig unberechtigte Gefühl, dass ich aus dem Sitz im Gurt rausrutschen könnte…



Wobei ich auch nicht wie geplant im Gurt saß, irgendwas ist da unten falsch eingestellt worden, gab auch der Instructor zu. Ich hing senkrecht mit den Füßen nach unten am Seil, senkrecht 80 Meter über dem Meer. Der Blick - einfach fantastisch. Hier ein paar Impressionen aus dem Schirm....









Nach diesem Blick von oben ist das Gefühl bei der Landung: einfach geil!



Erwarten Sie auf den Malediven nicht jeden Tag durchgehend blauen Himmel. Die Malediven liegen nah am Äquator, hier ist die Luft meistens feucht und es bilden sich auch schnell Wolken.


Die trockenste Zeit ist zwischen November und April, die Regenzeit beginnt normalerweise ab Mai. Aber eigentlich macht das gar nichts aus. Es ist extrem entspannend, unter dem Dach auf der Veranda vor seiner Villa zu sitzen und zu hören, wie der Regen auf das Dach plätschert. Draußen sitzen kann man ohnehin immer, warm genug ist es zu jeder Jahreszeit.


Es kann höchstens passieren, dass Sie sich mit der Klima-Anlage in der Villa verkühlen. Aber auch sonst ist ja auch im Urlaub irgendein Wehwechen möglich. Für den Fall der Fälle ist der Arzt ist hier auf der Insel. Ich sprach mit Susanne Röber aus Potsdam und Felix Stein aus Hartmannsdorf bei Chemnitz. Beide arbeiten für die Organisation "Ressort Doctors" als Ärzte, die auf den Malediven und anderen schönen Urlaubsorten der Welt aushelfen, mit ihrer kleinen Klinik unter Palmen.


Wir sind im Urlaub, der niemals enden könnte, wir sind auf den Malediven.
Die einzige Möglichkeit, hier für immer zu bleiben, das ist die ständige Ausreise auf die Malediven. Wenn Sie ein reicher Scheich sind, dann machen Sie hier Zeit Lebens Urlaub. Ansonsten bleibt Ihnen nicht viel anderes übrig, als auf den Malediven zu arbeiten. Ich traf zwei Auswanderer, die hier auf der Kandima Insel ihre neue Heimat gefunden haben. Laura Hawkin hat eine spannende Lebensreise hinter sich, von der Kriegsreporterin in Afghanistan zur PR-Chef des Traumhotels.


Ihr Assistent Nikola Spehar hat eine nicht weniger kontrastreiche Reise hinter sich – vom eiskalten Norden Finnlands hier in die Tropen im Indischen Ozean.


Der junge, dynamische Mann spricht nicht weniger als neun Sprachen, sogar die der Einheimischen auf den Malediven. Seine Lebensgeschichte und ein kleines Sprach-ABC in puncto Dhivehi - bei uns in der Sendung!


Auf ein Wiedersehen auf den Malediven!

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