SRI LANKA: Die Perle im Indischen Ozean

SRI LANKA: Die Perle im Indischen Ozean


In dieser Radioreise nimmt Sie Alexander Taucher mit nach Sri Lanka. Freuen Sie sich auf die farben- und facettenreiche Insel im Indischen Ozean.

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Sri Lanka ist bekannt für Tee und Gewürze. Hier erwartet den Urlauber alles, was für uns Europäer exotisch ist: Eine fremde Kultur und Lebensweise, eine ganz andere Kulinarik, geheimnisvolle Riten und Zeremonien. An der Ostküste von Sri Lanka erinnern die nahezu unberührten Strände an die Malediven. Aber Sri Lanka hat mehr als die Malediven: Vielen Tempel, wie zum Beispiel den Dambulla-Höhlentempel. Es gibt Nationalparks, in dem Elefanten und mit viel Glück sogar Leoparden beobachtet werden können. Ein wenig von all dem wollen wir auf dieser Reise erleben.


Viele von uns haben ein Stück Sri Lanka in der Küche, im Wohnzimmer, vielleicht auch auf dem Tisch im Büro: Ceylon-Tee. Denn vor Kaffee, Kautschuk und Kokusnüssen steht Ceylon-Tee als wichtigster Export-Schlager der Insel. Er wird größtenteils als Schwarztee angeboten hin und wieder auch als Grüntee. Ceylon-Tee schmeckt kräftig, er hat meist einen herben, leicht malzigen Geschmack. Ab und zu auch erinnert er auch Zitrusfrüchte. Auf mehr als 2.000 Meter Höhe müssen wir fahren, denn Teepflanzen brauchen Berg-Klima.


Das Klima und die Lage in Sri Lanka machen besonders das Hochland äußerst lukrativ im Anbau von Tee. Die Teeblätter werden hier immer noch manuell geerntet, von fließen Händen. Es ist eine harte Arbeit für die Pflücker. Aber in den Tee-Fabriken geht natürlich inzwischen vieles mit Maschinen. Zum Beispiel stehen in den Fabriken allein zur Entwässerung 30 Meter lange Bahnen bereit. Sie haben Platz für tausende Teeblätter und entziehen den Blättern die Hälfte des Wassers.


Der Tee-Export wird in Sri Lanka vom Staat kontrolliert. Die Produzenten verkaufen ihren Tee also direkt an den Staat und der Staat exportiert den Tee in alle Welt. Dies kann man als wenig marktwirtschaftlich kritisieren. Der Staat sagt: Damit wird einerseits die Qualität gesichert, andererseits bleibt ein Großteil der Einnahmen auch in den Staatskassen hängen.


Manch findige Geschäftsmänner haben sich deshalb auch anders orientiert und mittlerweile die alten Tee-Fabriken zu modernen Hotels umgebaut.


Der Name Ceylon kommt tatsächlich vom ehemaligen Namen des Landes. Bis 1972 hießt Sri Lanka so. Ceylon steht natürlich für die Kolonialzeit durch die Briten. Daher ist der Name Sri Lanka auch ein Symbol für die Eigenständigkeit dieser Nation. Sri Lanka heißt übersetzt nichts anderes als „strahlende Insel“.


Sri Lanka – das ist Vielfalt: In Kultur, Natur, Sprachen und natürlich auch den Religionen.
Neben vielen kleinen Konfessionen gibt es hier vor allem 4 große Religionen, die friedlich nebeneinander existieren und ausgelebt werden. Der Hinduismus, der Buddhismus, der Islam und der Katholizismus. Wer über die Insel fährt, dem stechen sofort die verschiedenen Gotteshäuser ins Auge: Hindu-Tempel, Buddha-Statuen, Moscheen und christlichen Kirchen. Der Hinduismus und der Buddhismus sind die dominierenden Religionen auf Sri Lanka.


In der Radioreise erreichen wir einen der wichtigsten Orte für Buddhisten im Land, den Zahntempel in Kandy, inzwischen UNESCO Welterbe.


Wie in jeder Religion gibt es auch im Buddhismus Orte die aufgrund von hinterlassenen Reliquien besonders heilig sind. Aus religiöser Sicht ist der Tempel selbst eher zweitrangig. Gebaut wurde er nur, um den Zahns Buddhas aufzubewahren.Es heißt: Die spirituelle Kraft Buddhas sei in ihm gespeichert und zudem besitze er wohl die Kraft als  Regenmacher zu wirken. Einmal im Jahr wird bei einer Prozession der Zahn durch die Stadt getragen um für Regen und damit eine gute Ernte zu bitten.


In der Radioreise erfahren Sie auch, warum der Elefant in Sri Lanka aus religiöser Sicht so eine Bedeutung hat und warum dies pro und contra diskutiert wird.


Sri Lanka ist die Insel der Möglichkeiten: Eine Safari-Tour ist hier genauso möglich wie außerhalb von Afrika. Elefanten, Leoparden, Warzenschweine und viele andere Tiere sind zu sehen. Es gibt  über 30 Säugetiere und über 130 Vogelarten zu beobachten. In Yala West leben 30 Leoparden, so viele Leoparden auf einem Fleck gibt es selten auf der Welt. Je nach Jahreszeit rasten hier auch Zugvögel aus Westasien und Europa.


Eine Safari ist leider nichts für Langschläfer. Denn schon frühmorgens um halb fünf treffen wir unseren Safari-Ranger und fahren mit ihm zu den Eingangstoren des „Yala National Parks“ zu fahren. Bereits um diese Uhrzeit bildet sich eine lange Schlange. Man sollte tunlichst vermeiden zu weit hinten zu stehen, ist doch die Auto-Anzahl in dem Park auf 400 Autos pro Tag begrenzt. Wer drin im Park ist, der fährt mit dem Jeep so dicht wie möglich an die Tiere ran.


In der Radioreise beschreibt unser Ranger die vielen Eindrücke, von denen wir nur ein paar als Schnappschuss festgehalten haben.


In der Radioreise besuchen wir auch den Yala Nationalpark und Chena Huts Lodge.





Es ist sehr oft schwül in Sri Lanka. Da schwitzt mancher mehr als bei seinem härtesten Sportevent. Ein klimatisiertes Auto wird zur reinsten Wohlfühloase, vorausgesetzt die Klimaanlage funktioniert.Lassen Sie am besten einen einheimischen Fahrer ans Lenkrad, das ist nämlich rechts, der Verkehr ist links – und alles andere als geordnet, gerade auf den kleinen Straßen. Wenn Sie Angst vor dichtem Auffahren oder lauten Hupen haben, dann nehmen Sie lieber die geführte Gruppenreise, wie unsere von Thomas Cook organisierte Reise. Der Vorteil: Sie kommen damit auch zu den schönsten Hotels der Insel.

Nach der Safari-Tour checken wir ein im Anantara Peace Haven Tangalle Resort, direkt am Strand.Mit dem Begriff traumhafter Ausblick sollte man sparsam umgehen, hier trifft es zu. Der Blick aufs mehr. Norman Zweyer vom Hotel führt uns durch die Anlage und beschreibt im Radioreise-Gespräch sein Ressort. Wir bebildern hier tropische Aussichten auf Sri Lanka.


Bei Sri Lanka und Spa müssen wir natürlich über Ayurveda reden. Diese traditionelle indische Heilkunst – sie wird in fast jedem Hotel praktiziert. Ayurveda lebt man hier im Gegensatz zu unserem westlichen Wellness-Verständnis als anerkannte Heilmethode. Sie ist von Wissenschaftlern anerkannt und wird auch so gelehrt und akzeptiert. Es ist kein leichter Weg ein Ayurveda-Ärzt oder Ärztin zu werden. Man muss dazu mehr als fünf Jahre studieren und abschließend ein Staatsexamen ablegen.

Das Grundgerüst von Ayrveda bilden die neun Substanzen: Der Geist, die Seele, der Raum, die Zeit und die fünf Elemente, Wasser, Erde, Feuer, Luft und Äther.


Sri Lanka ist nur ein kleines Land, aber es vereint das Beste, was Asien zu bieten hat: Tempel, Berge, Strände, Tierwelt und vor allem herzliche Menschen. Sri Lanka bietet auch das, was viele an Indien so schätzen: die Gewürz-Kultur. Weil das Land nah am Äquator liegt und damit viel Sonne scheint,  wachsen hier sehr viele verschiedene Gewürze und Kräuter. Am bekanntesten ist wohl das Ceylon-Zimt, aber sicherlich auch der Pfeffer, das Curry und viele weitere Zutaten.Wir begleiten wir den Chefkoch des Anantara Kalutara Ressorts beim Einkaufen auf den Gewürzmarkt. Da wuselt es wie wild, viele Menschen sind auf der Suche nach frischen Kräutern, Gewürzen und Zutaten. Viele Gerüche vermischen sich zu einer bunten Mischung.


Die eingekauften Gewürze und das gesammelte Gemüse verarbeiten wir gemeinsam mit dem Koch zum Nationalgericht Curry mit Garnelen. Es wird wie erwartet sehr scharf. Das hat natürlich auch historische Hintergründe, da die Schärfe die in der Vergangenheit oftmals fehlende Kühlkette wett gemacht hat.


Die Gewürze Sri Lankas – Sie bringen den Gerichten den Geschmack, den wir für gewöhnlich als exotisch bezeichnen. Und gerade in Sri Lanka spüre ich immer wieder, dass es auch ohne Fleisch gehen kann. In Erinnerung bleiben uns auch die unzähligen Obst-Verkaufsstände an den Straßen.




Unsere letzte Station ist die pittoreske Hafenstadt Galle ganz im Süden der Insel. Bekannt ist Galle nicht nur für seine Kulturszene, vor allem für die Festung, die im 17. Jahrhundert von den Niederländern gebaut wurde. Sie ist inzwischen UNESCO-Welterbe. Auf knapp drei Kilometer Länge umschließt die Wallanlage mit insgesamt 14 Bastionen die Festung. Direkt an der Festung kann sogar gebadet werden, die kleinen Cafés und Boutiquen laden zum Flanieren ein.


Wir legen uns auf eine der Wiesen an der Festung und beobachten das bunte Treiben – es erinnert uns ein wenig daran, wie wichtig dieser Seehafen früher war. Perser, Araber, Römer und Malaien als auch natürlich die Nachbarn, die Inder, kamen mit ihren Handelsschiffen. Uns fallen auch deutlich wie nie zuvor die Kleider und Gewänder der Frauen und Männer auf, wie sie in allen Formen und Farben getragen werden. Und wir sind beeindruckt von den Klippen-Springern. Junge durchtrainierte Männer springen von Felsen zu Felsen und werden von den Zuschauern angefeuert.


Nach dieser Radioreise haben Sie sicher längst Reiselust auf einen Urlaub in Sri Lanka. Sie können diesen Traum wahr werden lassen. Genießen Sie weit mehr als nur das wunderbare Klima, das satte Grün der Vegetation und traumhafte Strände. Die Urlaubsberater von Thomas Cook finden ganz sicher das passende Reise-Angebot für Sie. Starten Sie in Ihren Traumurlaub!


Auf ein Wiedersehen in Sri Lanka!

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