RATTENBERG - Die kleinste Stadt Österreichs

RATTENBERG - Die kleinste Stadt Österreichs


In dieser Radioreise nimmt Sie Alexander Tauscher mit nach Rattenberg, in die kleinste Stadt Österreichs.

Podcast anhören:
 

Podcast herunterladen.



Wir sind in einer Stadt, die seit dem Jahr 1393 immer klein geblieben geblieben ist.
Unser guide Christine Gruß begleitet uns zu Beginn der Sendung ausführlich durch die Gassen von Rattenberg. Noch vor Jahrzehnten quälte sich der Verkehr der Bundesstraße 171 durch diese wunderhübsche Stadt. Inzwischen wurde eine elegante Umgehungsstraße gebaut. Und so ist Rattenberg mit seinen Traditionsgeschäften in den schmucken Häusern heute zum Glück verkehrsfrei.


Bereits im Mittelalter war Rattenberg dank der Festungsanlage im Herzogtum Bayern äußerst bekannt. Die Burg Rattenberg war die Wichtigste im unteren Tal des Flusses Inn. Während der Regierungszeit des Kaisers Maximilian des Ersten ging die bis dato bayerische Festung in den Besitz von Österreich über. Die genaue Geschichte erfahren Sie bei uns in der Sendung. Rund 400 Einwohner leben in Rattenberg, doch viel mehr Besucher zieht der traditionelle Advent an.


Beim Rattenberger Advent werden an den offenen Feuerstellen Erinnerungen wach, an Weihnachten, wie es früher einmal war. In der mittelalterlichen Stadt wird der Advent eben überraschend anders gefeiert: Ohne die üblichen Weihnachtsmarktstände, dafür mit ganz viel Kerzenschein und  wärmenden Feuerstellen.


Leo Meixner hat mich auf diesem Rundgang begleitet. Er hat viele Jahre im Tourismusverband gearbeitet. In so einer kleinen Stadt kennt er natürlich jeden, auch die Alphornbläser, die wir getroffen haben und die fürs Radioreise-Mikro heftig geblasen haben.


Beim Rattenberger Advent haben die Alphornbläser ihren festen Auftritt. Der Klang fügt sich in die Kulisse.




Hier ein paar sommerliche Impressionen der Alphornbläser bei ihrer Arbeit vor einer wunderschönen Kulisse...


Viele Touristen zieht es in Rattenberg zu Kisslinger Kristall-Glas. Es ist mehr als ein Geschäft, fast ein Museum der Glaskunst. Das Traditionshandwerk zeigt die Kunst des Glasblasens gern auch Kindern beim Selbst-Blasen. Hannes Kiesslingers Geschäft reicht bis in den Bergstollen unter der Festung hinein.

 
Im Radioreise-Interview spricht Hannes Kiesslinger ausführlich über die Glas-Tradition in Rattenberg, über die Arbeit seiner Handwerkskollegen.


In Rattenberg wird im Advent an den Wochenenden weitgehend auf künstliches Licht verzichtet – ebenso auf das hektische Blinken und die grellbunten Farborgien, die andernorts alles Weihnachtliche überstrahlen.


In der Adventszeit strahlt Rattenberg im Kerzenschein: Kerzen in den Fenstern, Fackeln und offene Feuerstellen – dieses Feuer lässt die malerischen Fassaden der mittelalterlichen Häuser in einem warmen, ursprünglichen Licht erscheinen. Es ist ein Gefühl, dass Geborgenheit vermittelt.


Auf den süßen Genuss muss niemand verzichten. Dafür sorgt unter anderem der Traditionsbäcker Reinhard Hacker in seiner Backstube. Das ist auch das Besondere am Advent in Rattenberge, es gibt wenig der  üblichen Verkaufsstände draußen, der Advent läuft in den gemütlichen kleinen Läden und Lädchen. Draußen kann man dann im Kerzenlicht die süßen Freude teilen.


Gerade für die Kleinen wird in Rattenberg das Weihnachtsmärchen wahr....


Wir sind in einer Ferienregion, die sich gern als eine von Österreichs Genussregionen sieht. Neben Rattenberg gilt die Gemeinde Kramsach am Nordufer des Inns als Hauptort. Sie liegt direkt gegenüber von Rattenberg. Diese Gemeinde wird gern als „Badewanne Tirols“ bezeichnet.
Gleich vier idyllische Seen mit beliebten Badestellen liegen in der Nähe.


Nur einen schmalen Hügelrücken entfernt, bei Brixlegg, zweigt das Alpbachtal nach Süden ab. Hier gilt das Blumendorf Alpbach als schönstes Dorf, sogar als „Schönstes Dorf Österreichs“ – dieses Prädikat bekam Alpach einst verliehen. Damit wirbt natürlich der Tourismusverband. Und wer im Winter zum Skifahren kommt, kann sich auf das Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau freuen.


Über Wintersport in der Region sprach die Radioreise mit dem Geschäftsführer des Tourismusverbandes Markus Kofler.


Auf ein Wiedersehen im Alpachtal Seenland.
Teilen auf Google Plus