BAHAMAS & MAURITIUS: Doppelter Traumuraub

BAHAMAS & MAURITIUS: Doppelter Traumuraub


In dieser Radioreise nimmt Sie Alexander Tauscher mit auf eine Tour von den Bahamas nach Mauritius. Freuen Sie sich auf doppelten Traumurlaub.

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Mit der Tour zu diesen Sehnsuchtsorten kommt bei Ihnen ganz sicher Fernweh auf. Also steuern wir mit dem Dampfer zunächst die Bahamas an. Die Bahamas gehören geografisch gesehen bereits zur Karibik und damit zu Mittel-Amerika.


Mit der Disney Dream der Reederei Disney Cruise steuern wir aus Florida die Insel-Hauptstadt Nassau an.


Freundliche Ordnungshüter sorgen für die gefühlte Sicherheit am Hafen....



Wer mit dem Schiff in der Inselhauptstadt Nassau ankommt, ist vielleicht auf den ersten Blick etwas enttäuscht. Agesehen vom Hafengelände mit vielen Containern schaut man auf Wohnblöcke oder Baracken, die gar nicht so einladend aussehen. Wer das Schiff in Nassau verlässt, kommt gleich durch eine Markthalle mit verkaufstüchtigen Händlern und von da aus direkt auf die zwei Hauptstraßen von Nassau. Dort wiederum reiht sich ein Juweliergeschäft ans andere. Gold scheint hier billig zu sein.




Der Kreuzfahrt-Direktor der Disney Dream, Lloyd Machado, gibt uns in der Radioreise ein paar Tipps für den Landgang in Nassau.


Wir bebildern seine Tipps mit ein paar Impressionen aus der Hauptstadt der Bahamas.





Bei der Ausfahrt aus dem Hafen von Nassau sehen wir, dass Atlantis hier nicht versunken ist. Dieses Atlantis steht hier unübersehbar riesig, so wie auf der Palme in Dubai.


Wir schippern auf einem fahrenden Theater. Es gibt gewollte und ungewollte Komik. Es ist laut und fröhlich, es herrscht fast den ganzen Tag Party auf der Disney Dream.



Mittelpunkt ist das riesige Theater. Mehrere Shows gehen im Laufe einer Kreuzfahrt über die Bühne und werden präsentiert vom cruise director himself – dem Mann mit der unglaublichen Stimme: Clayton Lindsay.


"Who is on vacation?" Diese Frage stellen die Animateure immer wieder hier an Bord der Disney Dream. Die partysüchtigen Urlauber antworten schreiend: "We are on vacation". Akustische Eindrücke von diesem Partydampfer bei uns in der Show und hier in den Bildern.






Wir reden mit der Stage Managerin an Bord über das fahrende Theater. Denn oft müssen die Schauspieler auf der Bühne auch bei Wellengang ihren Mann stehen. Wie das geht, wie hier improvisiert wird, erfahren Sie bei uns in der Sendung. Derweil schippern wir weiter durch die Karibik.



Abends besuchen wir die vielen Themen-Bars auf dem Schiff. Jede hat ihr Motto: Von Rio bis Paris.



Die Bahamas gelten als ein Traumziel zum Beispiel für die Flitterwochen. Auch für diese Gäste hat Disney vorgesorgt.


Der Konzern hat eine private Insel mitten im Archipel der Bahamas gekauft: Casteway Cay. Auf dieser privaten Insel genießen wir ein Barbeque am Strand, wir sonnen uns, baden im warmen Wasser und lassen uns von Inselschönen massieren.







Zwischendurch trainieren wir unseren Luxuskörper mit Ligestützen am Strand.


Mit ein paar Disney-Ohrwürmern geht es nun über das große Meer von den Bahamas zum nächsten Urlaubsparadies. Die Bahamas verlassen wir mit einem weinenden und einem lachenden Auge.


Wir reisen nach Süden entlang der afrikanischen Küste. Am Kap der guten Hoffnung umrunden wir den großen schwarzen Kontinent und schippern an der Ostseite wieder nach Norden. Kurz vor Madagaskar biegen wir in Richtung Osten ab, lassen die Insel La Reunion links liegen und erreichen die nächste Trauminsel: Mauritius.


Nach einem kurzen Check In im Hotel starten wir zum ersten Landgang gleich neben dem Hafen von Port Louis. Wir betreten die große Markthalle, eine farbenfrohe Welt, die man wohl auch akustische hier erleben kann.





Mir fiel gleich ein besonderer Tee-Stand auf: In kleinen Portionen werden hier spezielle Kräuter verkauft und vor dem kleinen Stand steht ein großes Schild „Man spricht Deutsch“. Der Verkäufer Jay Motosamy gibt sich in unserem Interview beste Mühe.



Als ich auf Mauritius war, hatte ich nach dem Wiedereinstieg ins Joggen ziemliche Knieschmerzen. Sie sehen die Bandage auf einigen Fotos mit den Shorts. Mein Arzt sprach damals etwas von Arthrose. Ein Wort, dass ich bis dahin nicht kannte. Der umtriebige Teehändler kannte dieses Wort bestens und hatte natürlich auch eine Tüte Arthrosetee im Angebot. Ob es geholfen hat? Die Zeit heilt alle Wunden....


Vom Gewürzmarkt liefen wir direkt weiter zum Souvenir-Markt. Da ist natürlich wie überll etwas Vorsicht geboten. Auf was Sie hier achten müssen, erfahren Sie in unserer Sendung. Doch selbst wenn Sie später merken, dass der Souvenirhändler mit Ihnen ein gutes Geschäft gemacht hat – denken Sie daran: Es ist seine Lebensgrundlage und er hat sich auf jeden Fall über Ihren Besuch gefreut!


Nach dem Besuch auf dem Tee-Markt geht es auf die Tee-Plantage. In Bois Cherie können Touristen den Tee-Pflückern über die Schulter schauen.


Es ist eine harte Arbeit für die Frauen wie Safura, wie ich sehen konnte. Sie sagte uns, dass sie seit 50 Jahren hier auf der Plantage arbeitet. Füh um 5 Uhr beginnt ihre Arbeit. Die meist älteren Frauen stehen gebückt beim Ernten und nach dem Ernten müssen sie die Säcke füllen, schließlich werden sie am Ende des Tages nach Menge bezahlt. Bis zu 60 Kilo an Tee-Blättern pflückt Chandrini an manchen Tagen.


Wie aus dem Teeblatt der Teebeutel wird, lernt der Besucher in der Teefabrik von Bois Cherie. Hier seht er, wie der Ablauf in mehreren Stufen aussieht. /- Azad Rojah ist einer der Führer. Er zeigte mir auch die Maschine, die die meisten Besucher so beeindruckt: Sie hängt an der Wand, an ihr hängt eine lange Leine mit kleinen Papierbeuteln. Ganz gleichmäßig fällt dort das Teepulver rein und ganz ohne Chemie wird dieser Teebeutel verklebt.


Die klappernde Teebeutel-Maschine – auch ein Erlebnis auf Mauritius.



In Bois Cherie hat uns der Chefkoch des Restaurants an der Teefabrik, Frunciso Raccine, ein richtiges Tee-Menü gezaubert. Mehrere Gänge, immer bestehend aus Tee. Wobei auf Mauritius nicht nur Tee getrunken wird. Das Nationalgetränk der Insel ist der aus Zuckerrohr hergestellte Rum. Wer vom Flughafen aus in Richtung Norden fährt, dem fallen gleich die großen Zucker-Rohrfelder auf. In der Sonne glänzen die Blüten. Doch wenn die Erntezeit vorbei ist, dann sehen diese Felder oft ziemlich kalt oder vertrocknet aus. Immer frisch werden Ananas verkauft - für uns die ideale Erfrischung auf den oft sehr kurvigen Autofahrten.


Es tropisch warm und feucht, dazu auch noch klebrig. Es riecht nach Zuckerrohr, denn das süße weiße Pulver ist für die Wirtschaft fast so wichtig wie der Tourismus. Schon seit Mitte des 16. Jahrhunderts wird auf Mauritius Zucker geerntet. Sehr anschaulich wird das nicht nur in Bildern und Grafiken, sondern auch im tropischen Garten und anhand von Maschinen im Zuckermuseum der Insel gezeigt.




Wir bleiben beim Süßen, wechseln aber vom Zucker zu einer Pflanze, die an sich aus Südamerika stammt. Inzwischen wird sie in vielen Regionen der Tropen angebaut, Maniok. Sie wird vor allem als Wurzelknolle verwendet,
zum Teil auch als Gemüse. Meist wird die Pflanze zu Mehl vermalen und dann mit Wasser vermischt.


Auf Mauritius werden aus Maniok auch Kekse hergestellt. Ich habe eine kleine Fabrik in Mahebourg im Süden der Insel besucht. In diesem Familienbetrieb arbeitet Patrique in fünfter Generation.



Chefin in dieser Keks-Fabrik ist Therese, eine etwas ältere Dame. Das wäre ja noch normal. Aber wenn ich Ihnen sage, dass diese Dame schon über 100 Jahre alt ist, dann werden Sie staunen so wie ich.


Therese ist war nicht mehr aktiv in der Produktion, schaut aber so oft sie kann vorbei und hilft ansonsten im Büro noch etwas aus. Ab und zu kontrolliert sie, ob ihre Kekse auch wirklich so produziert werden, wie es sein soll. Mittags um 12 Uhr schlägt sie die Glocke, dann ist Mittagspause für die Beschäftigten in der Fabrik. Und in so einer Pause habe ich mit ihr kurz gesprochen.


Wir lernen daraus: Wer zwei Kekse am Tag isst, der kann 100 Jahre alt werden. Wer faul auf dem Sofa liegt, vielleicht nicht....



Wir entdecken die Insel genussvoll durch unseren Gaumen. In der Kulinarik ist Mauritius so bunt wie die Pflanzenwelt. Der französische Einfluss ist durch die Kolonialzeit nicht zu übersehen. Inzwischen ist aber der indische Einfluss noch stärker geworden, wegen der vielen indisch-abstammenden Menschen dort.
Daher ist die Küche eher scharf, zumindest sehr vom Curry geprägt.



In den Restaurants bekommen Sie von pikanten Bratnudeln bis zum französischen Pfeffersteak alles. Das klingt eben nach kulinarischem Multi-Kulti. Eine besondere Spezialität ist der sogenannte Millionärssalat.
Dieser Salat wird aus dem Herzen der Palme zubereitet, dafür werden auch extra Bäume gezüchtet. In der Küche von Andre konnte ich beim Zubereiten dieses Millionärs-Salats zuschauen und beim Fertigen der Pralinen auch selbst Hand anlegen.




In dieser Küche läuft jedes Jahr der kulinarische Wettstreit beim Festival "Culinaire". Die Gäste können bei diesem kulinarischen Wettstreit zuschauen – einige Touristen, so sagte mir der Koch, machen sich auch extra wegen dieses Koch-Festivals auf den langen Weg nach Mauritius.



Für mich sind in solchen Ländern die tropischen Früchte immer die größte Freude. Eine Passionsfrucht zum Frühstück ist so kraftvoll, so fruchtig, so erfrischend und das gibt Kraft für den ganzen Tag. Wie immer bleibt es beim Gang zum Buffet nicht nur bei der gesunden Passionsfrucht...An unseren Abschiedsabend auf Mauritius erinnere ich mich noch besonders. In der Piano-Bar eines Luxushotels sang ich für die Gastgeber russische Volkslieder. Das gab es dort wohl bisher noch nicht....


Unsere Reise ging nach wenigen Tagen schon zu Ende. Der Tourist bleibt natürlich länger auf Mauritius, schließlich ist es eine seiner Traumreisen, wenn nicht die Traumreise seines Lebens.



Es gibt eine ganz bestimmte Sorte an Menschen, die sehr gern nach Mauritius fliegt: Die frisch Verheirateten in den Flitterwochen. Oder auch die Menschen,
die auf Mauritius heiraten wollen. Darauf haben sich einige Hotels spezialisiert. Die Hotelmanagerin Monika Beumers spricht darüber in unserer Show.


Wenn Sie nicht zum Baden, nicht zum Heiraten nach Mauritius wollen – dann vielleicht zum Arbeiten? Viele Deutsche, Österreicher und Schweizer haben hier ihre neue berufliche Heimat gefunden. Unsere Hoteliers und Chefköche, die wir hier bereits in der Sendung gehört haben, reden darüber in unserer Sendung.


Auf ein Wiedersehen in Mauritius!

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