Von "Doctor Beach" empfohlen: Panama City Beach

Von "Doctor Beach" empfohlen: Panama City Beach


In dieser Radioreise nimmt Sie Alexander Tauscher mit nach Panama City. Wenn Sie denken, dass es nach Mittelamerika geht, dann liegen Sie leider falsch. Wir sind in den USA, im äußersten Nordosten des Bundesstaates Florida. Ich erreiche nach langem Flug erschöpft meine Ferienwohnung im 28. Stock eines Hochhauses. Schon von hier lässt sich erahnen, wie schier unendlich lang dieser Traumstrand ist.

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Panama Beach – das sind mehr als 40 Kilometer lange fast schneeweiße Strände. Er wurde immer wieder gekrönt als eine der besten Strände Amerikas.

Panama Beach – das sind mehr als 320 Tage Sonnenschein im Jahr, ein paar Stunden davon hatte ich auch erleben dürfen.


Panama Beach – das heißt Schnorcheln, Tauchen, Surfen, Kiteboarding, Stand-up Paddling.
Starten wir im Im St. Andrews State Park, einem Park mit Alligatoren und anderen seltene Wildtieren. Aber nicht als Zoo, sondern als Park, in dem man spazieren, ja sogar Campen kann. Von hier aus starten Katamaranboote nach Shell Island, wo sich wilde Delfine tummeln.


Es gibt in den USA einen bekannten Doktor, der beschäftigt sich nicht mit klassischer Medizin. Dessen Aufgabe ist es, Strände zu testen. Er heißt Stephen Leathermann und wird als „Doctor Beach“ bezeichnet. Er teilt jedes Jahr mit, wo der beste Strand der USA ist und er hat auch schon diesen Strand gelobt als zuckerweißen Sand mit kristallklarem grünen Wasser. So gab der Doctor ihm den Titel „Bester Strand der USA“. Egal was Dr. Beach sagt, man sieht es ja mit eigenen Augen.

An diesem Strand schinden sich die äußerst durchtrainierten Jungs der US-Marine, die eine sehr harte Ausbildung absolvieren.

Foto: Pixabay

So sieht der Frühsport der Navy Seals aus: Schwimmen, Laufen, Pumpen, extremer Sport. Man sieht die Jungs früh zeitig am Strand, noch bevor die Touristen am Strand sind. Gegen 6 bis 7 Uhr sprinten sie in ihren ganz kurzen Turnhosen am Strand entlang.

Foto: Pixabay

Laufen, robben, situps, Entengang, Liegestütze und immer wieder schwere Gegenstände hin und her schieben. Sie müssen mit Baumstämmen Kniebeuge machen, sie werden richtig gedrillt. Wenn einer der Jungs eine bestimmte Zeit beim Laufen nicht schafft, muss er als Strafe die gleiche Runde nochmal laufen – mit 20 Kilo Extragepäck. Das alles hat uns unser guide erzählt, der früher selbst hier trainiert hat.


Ich unterziehe micht nicht diesem Drill, bekomme aber auch einen Instructor an gestellt. Im Camp Helen State Park zeigt mir Gabriel, wie man entspannt übers Wasser gleitet. Stand up paddling der neue Trend auch auf den Meeren dieser Welt.



O.K. sagt Gabriel bei seinen ersten Instruktionen. Ein cooler lässiger Typ, Ende 30, so wie man sich solche Typen vorstellt: Durchtrainiert, Basecap, Locken, Sonnenbrille, Badehorts.


Ein besonderes Frühstück erlebe ich am nächsten Tag. Vor einer Bäckerei spielt ein Musiker live und unplugged. Brian, ein junger Lockenkopf, die Haare zum Zopf, sehr locker.


Auf seiner Visitenkarte sieht er eher aus wie Dieter Thomas Kuhn. Doch in echt ist er ein cooler singer songwriter und hat mir zum Abschied ganz spontan ein Radioreise-Lied improvisiert. Es ist ein Hoch auf unsere Sendung, zu hören bei uns im Podcast!


Wir bleiben bei der Musik und besuchen ein großes Country-Open Air-Konzert im den Aaron Besstan Park. Als ich dort war, lief gerade das „Chasins Sun Music Festival“. Es ist ein besonderes Bild, wenn tausende Menschen abends auf Campingstühlen auf einer großen Wiese im Park sitzen, essen, trinken und begeistert ihre Musik hören. Der Stargast an diesem Abend war Alan Jackson.

Zugegeben, es ist nicht meine Musik, aber in den USA hat sie viele Fans. Darüber sprach ich mit Dane Row vom Tourismusbüro Panama City Beach.


Wir machen uns auf den Weg zu einer Trauminsel: Shell Island. In der Sonne wirkt dieser Strand besonders weiß, nicht durch die Korallen, sondern auch wegen der vielen Quarz-Kristalle.


Der Sand quietscht ganz besonders wenn man auf ihm läuft. Auf der Rückfahrt spreche ich mit Lorraine Fraser über diesen Traumstrand und vor allem über ihren Lebensweg. Lorraine – die Ende 20-jährige, die uns sehr konzentriert aus dem Hafen raus aufs offene Meer und wieder zurückfuhr.


Der Panama-Beach ist vor allem bei US-Amerikanern sehr beliebt, weil sich die Amerikaner gern eine Ferienwohnung und ein Auto mieten und dann vor Ort flexibel sind. In Panama City befinden sich die Ferienwohnungen oft in Hochhäusern. Von außen ist das nicht immer ein Blickfang, aber von drinnen hat man meistens den Blick auf den Ozean.



Somewhere beyond the sea – der Blick aus dem 21. Stock. Das gute, wenn man weit oben wohnt: Die Mücken fliegen nicht so hoch.....

Es gibt am Panana City Beach auch elegante Ferienwohnungen direkt am Strand.




Zu jedem guten Urlaub am Meer gehört der Sonnenuntergang. Der wird am Panama City Beach richtig zelebriert, im Beach Club „Schooners“. Dieser Ort ist eine Institution. Es ist ein offenes Holzhaus, direkt am Strand, man sitzt unter großen Ventilatoren und kommt sich vor wie in der Karibik.


Der Club nennt sich „Last local club“, wurde 1959 gebaut. Das war die Zeit, als der Tourismus hier langsam begann. Kurz nach dem das Gebäude 1995 restauriert wurde, zerstörte ein schwerer Hurrikan das Haus. Alles wurde neu gebaut. Heute ist es wirklich ein Hot-Spot: Fast 300 Plätze gibt es in dieser großen Bar.


Der Sonnenuntergang wird hier besonders zelebriert – mit einem Schuss aus der Kanone, wenn die Sonne ins Meer fällt. Eric steht an der Kanone und zählt den Countdown.


Geschossen wird immer, egal ob die Sonne zu sehen ist oder nicht. Bei 320 Sonnentagen im Jahr fällt der Sonnenuntergang meistens nicht ins Wasser.


Auf ein Wiedersehen an diesem Traumstrand, dem Panama City Beach!

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