Felsen, Alpen und das Mittelmeer

Felsen, Alpen und das Mittelmeer

Erleben Sie Monaco einmal anders. Die Welt der Reichen und Schönen eben aus unbekannter Perspektive. Wir zeigen Ihnen Orte, die Sie nicht unbedingt als Erstes ansteuern. Wir sind hinter den Mauern des Fürstenpalastes auf dem Roche...und besuchen eine Frau, die vor 40 Jahrenaus Deutschland ausgewandert ist und hier ganz nah am Fürsten wohnt, aber ganz einfach. Wir laufen durch die kleinen grünen Oasen in Monaco Gärten mit Kakteen und Palmen. Und wir erleben das Casino Monte-Carlo mal nicht am Spiel-Automat sondern bei einem besonderen Festival-Abend im Salle Garnier. Wir entdecken den zweitkleinsten Staat nach dem Vatikan und sind heute an den Orten wo das Moto gilt „Man ist kein Milliardär, wenn man seine Millionen noch zählen kann.„

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Magische Orte

Ein Ort, den man wenigstens einmal in seinem Leben gesehen haben sollte, egal ob das so die Welt ist, in der man selbst leben will. Monaco! Es ist dieser magische Ort, eingehüllt in die Felsen der Alpen und das Mittelmeeres. Ein Ort für die einen zum Träumen, für die anderen Ort der Realität. Wir laufen durch das Fürstentum und damit den zweitkleinsten Staat der Erde nach dem Vatikan. Über diesem winzigen Staat trohnt hoch auf dem „Roché“ der Fürstenpalast. Er ist das Symbol der über 700 Jahre alte Grimaldi-Dynastie. Als Besucher erlebt man hier eine Zeitreise von der Renaissance bis zur Zeit von Napoleon. Für Touristen ist es die größte Attraktiondie Wachablösung der Karabiner des Fürsten zu beobachten. Aber bitte seien Sie pünktlich! Das Spektakel startet immer um 11 Uhr 55, also fünf vor Zwölf. Den Palast lassen wir heute mal außen vor, denn auf dieser Etappe zeigt uns Jean Marc Ferrier auch ein paar Orte abseits der großen Touristen-Pfade und wir suchen zwischen den Hochhäusern die kleinen alten historischen Häuser.

Hier befinden sich einige der bekanntesten Museen, einige der schönsten Hotels dieser Welt. Hier können Sie die Gastronomie der weltweit renommierten Restaurants testen wenn der Geldbeutel das zulässt oder einfach nur wie wir heute staunend durch das Fürstentum laufen - auf diesen wenigen Quadratkilometern hat Monaco viele Facetten zu bieten man mag es kaum glauben in dieser doch lauten Stadt es gibt auch grüne ruhige Ecken wie den Park „Princesse Antoinette“ - den wir mit Jean Marc Ferrier besucht haben.

Oliven-Bäume mitten in Monaco auch das wird nicht jeder Tourist sofort erkennen. Wir laufen vom Park „Princesse Antoinette“ weiter zum Botanischen Garten er wurde 1933 an der Seite der Felswände gebaut. Er ist ein großer Steingarten mit ganz verwinkelten Wegen mein absoluter Favorit hier läuft man entlang der meterhohen Kakteen und hat ein tolles Panorma auf das Fürstentum. Der Blick von oben durch die Kakteen auf die Stadt, auf die Hochhäuser und die die italienische und französische Riviera die Côte d'Azur.


Internationaler Hotspot mit 125 Nationen

Rund 125 Nationalitäten machen diesen kleinen Ort zu einem internationalen Hotspot. Gerade einmal 32.0000 Menschen leben hier und davon sind nur knapp 8.000 echte Ur-Einwohner, die sogenannten Monegassen. Wieviele Millionäre es hier gibt kann ich gar nicht genau sagen, aber sicher mehr als genug. Dazu gehört natürlich auch das Casino Montecarlo auf dem legendären „Place du Casino“, gebaut widerum vom legendären Architekten Charles Garnier im Jahr 1863 ein Atrium mit 28 Onyx-Kolonnen herum. Im hinteren Teil befindet sich der Garnier Saal, ein italienisches Theater in rot und goldfarben ausgestattet. Es ist eine wahre Miniatur-Antwort auf die Pariser Oper. Man hat selten die Chance da reinzukommen also freuen Sie sich dass uns das Festival „Printemps des arts“ diesmal hereinlässt zu einem Konzert mit Musik von Gustav Mahler und freuen Sie sich auf die bezaubernde Sophie Verdure.

Wir gehen über en Place du Casino vorbei an den Schaufenstern des Cercle d'Or: Juweliere, Haute Couture Geschäfte und Antiquitäten. Sie müssen nichts kaufen es reicht, wenn Sie staunen und vom großen Luxus träumen. Das Festival „Frühling der Künste“ (printemps des arts) hat uns eingeladen ins legendäre Casino Montecarlo. Wir laufen dahin durch die die Gärten und Terrassen des Casinos. Wir laufen entlang an Blumenbeeten, haben das Meer im Hintergrund und die Musik vom Festival printemps, auch ein Ziel von Kultur-Reisen etliche Veranstalter haben sich darauf spezialisiert. Ich habe mich mit einer Kultur-Reisenden untrhalten - Antje Rahmsdorf aus Heidelberg die so eine Reise gebucht hatte. Das Festival „Printemps des art“ ist auch eine Bühne für ganz ungewohnte Künstler hier traten zum Beispiel schon Musiker aus dem Kongo auf das Philharmonieorchester von Kinschasa oder das Königliche Ballett von Kambodscha. Ein Festival für Musik-Interessierte, für Menschen, die ohne Scheuklappen durch die Kultur-Welt reisen.

An der Côte d'Azur liegen sie, die glitzendernden Städte wie St. Tropez, Nizza und Cannes oder auch Monaco und wenn die Orte wie Cannes die Perlen eines Diadems sind, dann ist Monaco ihr schillernder Smaragd hat mal jemand geschrieben, der sich mit Edelsteinen auskennt. Der Stadtstaat eingebettet in Frankreich nah an Italien ein wenig mischt sich hier der Glanz vergangener Tage mit den glitzernden Fassaden kühner Architekten. Ob neue oder alte Fassade, das Fürstentum ist das ganze Jahr über eine beliebte Bühne für international renommierte Events die Festivals sind für viele Promis eine gute Gelegenheit, um gesehen zu werden über Monaco als Kulturbühne sprach ich mit Axel Kaus von Monaco-Tourismus. Monaco ist ein Lebensgefühl, sagt er und ganz sicher das Gefühl des großen Reichtums und den Menschen, die dieses Lebensgefühl besonders schätzen, denn wie heißt es so schön? "Wer im Geld schwimmt, geht ungern unter"

In Monaco erwartet man nicht nur gutes Wetter, sondern auch gutes Essen. Gourmets werden auch spüren, dass hier rund 125 Nationen der ganzen Welt ihre kulinarischen Einflüsse hinterlassen haben und sorgen dafür, dass das Fürstentums längst als Metropole für Genuss und Haute Cuisine bekannt ist. Auf rund zwei Quadratkilometer verteilen sich rund 160 Restaurants. Prämierte Köche wie Alain Ducasse und Joël Robuchon stehen zwar schon längst nicht mehr selbst am Herd, haben den besten Restaurants der Stadt aber ihren Namen gegeben.


Monegassische Spezialitäten

Keine Angst Sie können vor Ort auch ganz einfach heimisch essen auf dem Markt zum Beispiel die monegassische Spezialitäten wie Barbagiuan das sind kleine Reis- und Kürbispasteten und Fougasse, ein Feingebäck mit Orangen-Blütenessenz, Haselnüssen, Mandeln sowie weißem und roten Anis unser Guide Jean Marc Ferrier führte uns über den Markt. Wenn Sie erlesene Weine suchen, dann müssten Sie theoretisch unter das legendäre Hotel de Paris steigen. In die „Cave Centrale“, leider für Besucher meist geschlossen. In dem Kellergewölbe lagern mehr als 600.000 Flaschen Wein und Champagner. Die ältesten Flaschen stammen aus dem Jahre 1850. Zwölf Angestellte kümmern sich täglich um die korrekte Lagerung des Weines in diesem Keller feierten schon Fürst Rainier und Grace Kelly ihren 20. Hochzeitstag. Die Hochzeit mit einer Frau sollte laut einem französischen Sprichwort gut überlegt sein denn es heißt so schön: „Geld ist das einzige, was eine Frau für sich behalten kann“

An Regentagen, aber nur nicht an Tagen wie diesen, lohnt sich ein Besuch in den vielen Museen von Monaco. Das bekannteste ist derzeit ganz sicher das „Ozeanografische Museum“. Fürst Albert hat es vor mehr als 100 Jahren am Hang des Felsens bauen lassen denn der Fürst war selbst auch ein Meeresforscher. Wir gehen in die Grotte von Monaco sie befindet sich 60 Meter unter der Erde des Exotischen Gartens nicht nur Stalagmiten und Stalaktiten gibt es hier zu sehen. Unser Guide Jean Marc Ferrier erzählt auch die Geschichte der Ureinwohner von Monaco.

Bevor man aus der Grotte wieder raus in den exotischen Garten kommt zu den Pflanzen aus Südeuropa, Süd- und Mittelamerika aus Afrika und dem Nahen Osten endet der Rundgang im Museum. Wenn Sie reinkommen werden Sie riesige ausgestopfte Tiere sehen das Museum will die wichtigsten Grundsteine der menschlichen Geschichte erzählen.



Nach dem Museum laufen wir runter zum schicken Yachthafen von Monaco selbst hier kann man mit viel Fantasie an die antike Zeit erinnert werden. Direkt hier am Yachthafen dröhnen zur Formel Eins die Boliden. Wenn Sie dann Ruhe suchen, können Sie zum Beispiel in die Oldtimer-Ausstellung des Fürsten fliehen. Hunderte kostbare Modelle stehen hier - sechs Luxuskarossen können direkt ausgeliehen werden für eine Tour durch das Fürstentum oder das alpine Hinterland. Wenn Sie ein fürstliches Geld auf den Tisch legen, sonst schauen Sie traurig aber denken Sie dran: „Reich sind nur die Zufriedenen“

Monaco das ist so ein Ort der für ein ganz besonderes Klischee steht, man nennt es auch „Manhattan am Mittelmeer“, weil hier auf engem Raum eine ganze Menge Hochhäuser in den Himmel ragen. Das Stadtbild verändert sich also stetig, es gibt wie in Dubai eine künstliche Insel mit Wohn- und Geschäftshäusern das alles ist das moderne Monaco es gibt aber auch das private Monaco das der Einwohner die von der Glitzerwelt nicht viel mitbekommen, weil sie ein ganz normales Arbeitsleben führen.
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