Spannend, bewegend, traurig: Israel & Palästina

Spannend, bewegend, traurig: Israel & Palästina


In dieser Radioreise geht es auf beide Seiten des leider geteilten heiligen Landes. Begleiten Sie uns auf Tour durch Israel und Palästina. Dabei erwarten Sie spannende, bewegende, manchmal auch traurige Momente. Auf jeden Fall ist es eine Reise, die berührt.

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Wir durchqueren heute immer wieder die Mauer, die ein Eingeständnis des Scheiterns der Politik ist.


Wir sprechen mit Juden und Palästinensern über Hoffnungen, Enttäuschungen, über Frieden und Gewalt.


Wir laufen auf dem Kreuzweg durch Jerusalem und blicken über die Dächer der Stadt, die sich nichts mehr wünscht, als Verständigung zwischen den Völkern. Dabei fragen wir uns, warum in der Altstadt von Jerusalem Juden und Moslems friedlich nebenbeinenader leben und dies im ganzen Land nicht geht?


Wir blicken vom Ölberg auf Jerusalem, blicken auf den größten jüdischen Friedhof der Welt und beginnen zu fühlen, dass diese Stadt uns ganz besonders bewegt.


In Bethlehem folgen wir den Pilgern in die Geburtskirche und lassen uns in der die heilige Geschichte erzählen.


Wir singen das Lied von der stillen, heiligen Nacht.



Nur wenige Touristen besuchen Hebron, eine Stadt, die mich sehr bewegt hat. Warum? Sie erfahren es ausführlich in dieser Sendung, wenn wir nicht nur durch die geteilte Stadt laufen, sondern auch durch ein geteiltes Gotteshaus.


 



Warum müssen sich in Hebron die Palästinsener vor radikalten Siedlern schützen und umgekehrt? Wir versuchen es zu begreifen.



In der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem schauen wir beschämt auf das, was Nazideutschland den Juden angetan haben. Mit Tränen in den Augen hören wir all die Erinnerungen an den millionenfachen Mord. Und wir sind glücklich, dass das jüdische Volk nicht völlig ausgelöscht werden konnte, wir schauen auf das Licht und hoffen auf eine friedliche Zukunft für Juden, für Moslems, für Menschen aller Religionen.




Dürfen Soldaten lachen und singen? Ja, sie müssen es! Gerade in diesem Land.



Wir führen Gespräche mit Menschen, die bewegen. Da sind unter anderem ein israelischer Historiker und ein Christ in Palästina.



Genauso interessant ist es, mit dem Autor und Israel-Kenner Marko Martin durch das heilige Land zu reisen. Er spricht über seine Liebe zu Israel und benennt all die Widersprüche dieses Landes. Und er sagt ganz klar. Israel darf man kritisieren, aber es ist nicht notwenig - denn die größten Kritiker leben in Israel selbst. Die Gespräche mit Marko Martin sind wie immer ein Höhepunkt jeder Radioreise.



Wieder und wieder durchqueren wir Grenzkontrollen und Mauern und erreichen Ramallah, Sitz der palästinensischen Autonomiebehörde. Wir versuchen, das Grab von Arafat zu sehen und stellen fest: obwohl Jerusalem und Ramallah nur wenige Kilometer entfernt sind, ist es fast eine andere Welt.







Wir laufen schließlich vom Damaskus- zum Jaffator durch das nächtlich beleuchtete Jerusalem. Damaskus und die Grenze zu Syrien liegen von hier nur rund 150 Kilometer entfernt - ob der schrecklichen Bilder von dort scheint es unendlich weit zu sein.




Nach so vielen Erinnerungen - bleibt nur all das noch einmal in Ruhe zu hören - in unserer Radioreise. Auf ein Wiedersehen im heiligen Land: Marhaba und Shalom!



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