Golfreise von Abu Dhabi bis Sharjah

Golfreise von Abu Dhabi bis Sharjah


In dieser Radioreise nimmt Sie Alexander Tauscher mit auf eine Golfreise durch die Emirate von Abu Dhabi bis Sharjah - und schließlich in den Oman.

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Freuen Sie sich auf eine Reise durch die Wüste, durch Oasen, entlang von Hochhäusern. In den Emiraten liegt das Geld ja unter der Erde, im Öl - und darüber sieht man den Reichtum, mit Wolkenkratzern aber auch mit einer ganz großen Mosche. Unsere erste Station ist die Sheikh Zayed Moschee in Abu Dhabi. Sie ist die drittgrößte Moschee der Welt, eine riesige prachtvolle Anlage. Sie hat sicher viele Milliarden gekostet. Wieviel genau, dass hat der verantwortliche Scheich als Geheimnis ins Grab mitgenommen. Gemeint ist der damalige Herrscher von Abu Dhabi und Präsident der Emirate Sheikh Zayed Bin Sultan Al Nahyan.



Unser guide durch Abu Dhabi ist Achmed Ethmann äuft mit uns durch die Moschee, in der etwa 40.000 Gläubige Platz haben. Die vier Minarette der Moschee sind jeweils 107 Meter hoch, die der Hauptkuppel über dem Gebetssaal ist 75 Meter noch. Mit einem Durchmesser von mehr als 32 Metern gilt sie als größte Moschee-Kuppel der Welt.


Auch in Abu Dhabi sind wie im benachbarten Dubai längst die Hochhäuser aus dem Sandboden nach oben gesprossen. Die Corniche ist eines der besten Foto-Motive in puncto moderne Skyline. Dies ist eine fast acht Kilometer lange Küstenstraße.




Direkt vor der Küste von Abu Dhabi entstand eine Erlebnis-Insel mit dem legendären „Yas Marina Circuit“. Für Formel Eins-Freunde ist das Musik in den Ohren. Denn es ist die Rennstrecke der ganz schnellen Flitzer.



Abu Dhabi steht für Reichtum und Superlative. Das „Emirates Palace gilt als eines der teuersten Hotels der Welt. Der Hotel-Angestellt Zahid Noon erzählt uns Geschichten von großem Reichtum, von Gold und Geld. Das alles in unserer Show und hier kurz im Bild!






Der Falke ist das Wappen der Emirate – ein Falke hat hier viele Freiheiten. Er darf im Wohnzimmer auf der Stange hocken und Wachteln essen. Jeden Morgen und jeden Abend chauffiert ihn sein Herrchen in die Wüste. Zum Freiflug - sonst wird dem Greifvogel etwas langweilig, heißt es. Und natürlich kommt der Vogel mit in den Urlaub. Er bekommt zum Teil auch einen Sitzplatz im Flugzeug. Das Herrchen fliegt mit dem Vogel ganz sicher nicht in der Economy Class. Und wenn der Falke mal krank ist, dann wird er bestens versorgt – im Falken-Hospital.


In Abu Dhabi befindet sich das größte Falkenhospital der Welt. Dr. Margit Müller arbeitet hier als Chefärztin und kennt all die Priveligien der Falken. Sie zeigt auch gern Besuchern, wie so eine Behandlung abläuft. In unserem Radioreise-Gespräch berichtet sie außerdem von den schweren Anfängen hier in den Emiraten und wir befragen einige Herrchen der Patienten.


Ein Falke sei für die Männer dort mehr Wert als eine Frau, heißt es.

Das ist bei den Kamelen scheinbar ähnlich. Auch da wird in der arabischen Welt angeblich gern mal eine Frau gegen mehrere Kamele eingetauscht. Ob das heute noch so ist, erzählt Achmed in unserer Sendung. Denn zeigt uns einen der bekanntesten Kamel-Märkte der Emirate, den Kamel-Markt in Al Ain im Süden des Emirates Abu Dhabi, direkt an der Grenze zum Oman.



Wir reisen weiter von Abu Dhabi nach Dubai. Es heißt, dass in Dubai jedes Jahr kommt mindestens ein neuer Wolkenkratzer dazukommt.



Bevor wir das neue Dubai erleben, geht es zum historischen Gewürz- und Gold-Markt – dem alten souk von Dubai. Mit einem alten Holzboot setzen wir über den Dubai-Creek rüber zum Getummel der Märkte. Auf diesem Markt riecht man ein wenig den Duft des Orients. Wir sprechen in unserer Sendung mit einem der vielen Händler, mit Edris Sajadi. Er kommt aus dem Iran und zeigt uns sein duftendes Angebot.



Gold wohin man sieht auf dem Basar. In Dubai spiegelt sich der Reichtum wie in Abu Dhabi auch in den Hotels wieder. Atlantis ist ein Beispiel. Auch da konnte mir unser guide Maria nicht genau sagen wieviel es gekostet hat. Wenig dürfte es nicht gewesen sein. Dieses Haus hat Superlativen wie die größte Suite der Welt. Atlantis - eine eigene Welt in Dubai.


Viele Promis nisten sich hier ein, aber das Hau steht auch für Otto-Normal-Touristen offen. Und als Besucher kann man sich kostenlos die Nase platt drücken an all dem Luxus, am großen Aquarium. Zum Hotel gehört ein großer Wasser-Park mit Delfinarium. Wir haben mit den Delfinen ein kurzes Interview geführt....


Dubai – das Emirat der Superlatitive! Da ist zum Beispiel das Burj Khalifa mit 828 Metern das höchste Gebäude der Welt.


Schon die Auffahrt ist ein Erlebnis: Der Fahrstuhl rast mit einer Geschwindigkeit von zehn Metern pro Sekunde in die Höhe. Die Aussichts-Terasse übertrifft sogar das Erlebnis des ehemaligen World Trade Centers in New York. Dabei stehe ich hier erst in der 124. Etage. Da ist lange noch nicht Schluss - mehr als 200 Stockwerke hat diese vertikale Stadt.




Gehen wir zu einem weiteren Rekord: die Herrscher der Superlative machen keine halben Sachen – schon gar nicht, wenn es um ihre große Liebe geht! In dem Fall: der Pferdesport. So entstand in Dubai ein gigantisches Denkmal namens Meydan. Das ist ist die größte und teuerste Pferde-Rennbahn der Welt. Aus der Ferne sieht das dazugehörige Hotel aus wie ein riesiges Ufo, dass mitten in der Wüste gelandet ist. Wael Al Houssiny ist stolz auf diese ganze Anlage. Dieses extrem emotionale und dadurch schon lustige Interview ist Teil unserer tollen Radioreise.



Der Scheich verrät uns, was Luxus ist: Man schwimmt mit dem Coctail-Glas im Pool, schaut sich das Pferde-Rennen an – und wenn man Glück hat, gibt’s nach dem Rennen Champanger auf den Sieg!


Wir könnten Ihnen noch viele viele weitere Rekorde aus Dubai hier aufzählen. In Dubai sagt man: es entsteht immer Neues wie bei einer Frau, die jeden Tag ein neues Kleid braucht.


Diese Weisheit sagt uns zum Abschied dieser Etappe einer der Händler in der Altstadt und nimmt sich eine schöne Frau auf seinen Teppich...


Auf unserer Golfreise ziehen wir wie die Karawane in der Wüste weiter in Richtung Sharjah, das wie Ras Al Khaimah als eine Perle gilt, die noch größtenteils unentdeckt ist. Den Weg durch die Wüste nehmen wir mit einer aufregenden Jeep-Safari über die Dünen.



Snowboarden in der Wüste...? Kein Problem - so geht das!


Die Stadt Sharjah existiert bereits seit über 5.000 Jahren und galt immer als eine der reichsten Städte in der Region. Doch erst in den 1970-iger Jahren hat sich dieses Emirat überhaupt dem Tourismus geöffnet. Man will hier aber im Gegensatz zu Abu Dhabi und Dubei die arabische Seele so weit wie möglich bewahren. Deswegen hat man sich selbst zum "Emirat der Künste“ ernannt. Und wir genießen kunstvolle orientalische Tänze nachts in der Wüste.


Auf unserer Golfreise erreichen wir Qatar. An dieser Stelle streifen wir Qatar nur ganz kurz, denn wir haben einen extra Bericht dafür hier auf der Website: Qatar, das aufstrebende Emirat. Das was man heute in Qatar so aus dem Boden sprießen sieht, das gab es in dem eben besuchten Dubai schon vor etwa 20 Jahren. Und auch hier in Qatar wäre nicht so viel gebaut worden, wenn hier nicht zufällig Öl gefunden worden wäre.


Als Souvenir nehme ich aus Qatar einen Laptop aus Schokolade und Marzipan mit.


Ich hätte ihn lieber im Handgepäck in die Maschine neben sollen, denn zu Hause hatte ich lauter Schokoladen-Brocken....


Unsere Maschine bringt uns ganz zum Schluss zu einem Abstecher in den benachbarten Oman.



Die Halbinsel Musandam ist vom restlichen Staatsgebiet des Sultanats durch die Vereinigten Arabischen Emirate getrennt. An der Straße von Hormuz gelegen, fallen hier die Felswände des Hadjar-Gebirges steil ins Meer. Wegen dieser wild zerklüfteten Fjordlandschaft wird dieser Teil des Oman auch "Norwegen des Mittleren Osten" genannt.



Die nordöstlichste Spitze der Arabischen Halbinsel besteht aus einem gewaltigen Kalksteingebirge, das sich bis zu einer Höhe von 2087 Metern auftürmt. Steil ragen seine Flanken aus dem leuchtend türkisblauen Wasser empor, jäh fallen sie wieder zu den tiefen Tälern der Wadis und Meeresarme hinab, die ein bizarr verästeltes Gewirr von Fjorden bilden, deren Felswände den Menschen den Zugang und das Leben in dieser Region über Jahrhunderte hinweg erschwerte.


Wir schippern auf einem alten Holzboot durch die Fjorde Arabiens und tauchen kurz ein - in diese orientalische Welt des Sultanats.


Auf ein Wiedersehen am Golf - Marhaba!
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